SymbolbildHegseth besucht Israel, während Washington Angriffe auf Iran erwägt und Hormus-Attacken andauern
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth ist laut New York Times am Dienstag unangekündigt nach Israel gereist. Netanjahu sagt, er habe mit Trump über den Sturz des iranischen Regimes gesprochen.
Die New York Times berichtet unter Berufung auf zwei Eingeweihte, Hegseth sei nach Israel gereist, während die Diplomatie zur Beendigung des Krieges stockt. Netanjahu sagte am Dienstag, er habe am Sonntag mit Trump über die „vollständige Beseitigung des iranischen Regimes“ gesprochen. Quellen sagten der Jerusalem Post, die Regierung sei bei mindestens einer jüngeren Gelegenheit „sehr nah“ an der Genehmigung eines Angriffs gewesen. Trump hat erklärt, die USA würden Iran nicht vor den Zwischenwahlen am 3. November bombardieren, doch iranische Beamte sagten Reuters, sie rechneten mit einer Wiederaufnahme der Angriffe.
Angriffe auf die Schifffahrt
Bloomberg berichtet, Iran habe weitere Maschinenräume von Schiffen getroffen. The Hindu berichtet, die Revolutionsgarden erklärten, ihre Minen hätten zwei Tanker gestoppt. Beide Meldungen sind nur als Schlagzeilen bekannt.
Pakistan vermittelt
Pakistans Armeechef Asim Munir traf am Dienstag in Teheran Präsident Peseschkian. Der Sekretär des Nationalen Sicherheitsrats, Mohsen Resai, sagte Munir laut Tasnim, angereichertes Nuklearmaterial bleibe im Iran und Teheran verhandle erst, wenn seine Bedingungen erfüllt seien.
Lawrow in Teheran
Russlands Außenminister Sergej Lawrow, der am Montag eintraf, nannte Irans Sache „gerecht“ und sagte, Russland werde seine Wirtschaftsabkommen einhalten. Russische Fachleute kehren schrittweise ins Atomkraftwerk Buschehr zurück.