Einen Monat nach den Erdbeben in Venezuela suchen Anwohner weiter nach den Toten
Einen Monat nach den Erdbeben vom 24. Juni ist die Zahl der Todesopfer auf über 5.300 gestiegen, ohne offizielle Zählung der Vermissten, und Anwohner haben die Suche nach Opfern selbst in die Hand genommen, während staatliche Räumgeräte drohen, die Trümmer zu beseitigen, berichtet El País. Der Gouverneur von Carabobo, Rafael Lacava, sagte Folha de S.Paulo, er habe „noch nie so viel geweint in seinem Leben“, während El País anmerkt, dass Tausenden Venezolanern in den Vereinigten Staaten weiterhin die Abschiebung in ein verwüstetes Land droht, inmitten von Forderungen nach einer Neufestsetzung des Temporary Protected Status.
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Venezuela beginnt endgültigen Austritt aus dem IStGH
Venezuela kündigte am Freitag seinen endgültigen Austritt aus dem Internationalen Strafgerichtshof an, der seit 2017 mögliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Land untersucht, berichtet Folha de S.Paulo. Am selben Tag erklärte Trump, Venezuela sei noch nicht bereit für Wahlen, fast sieben Monate nach der Festnahme von Nicolás Maduro, was die Hoffnungen auf eine Rückkehr zur demokratischen Normalität dämpft.
Vereinigte StaatenGeopolitik
Guyana bestätigt 72 Tote beim Untergang einer Küstenfähre
Die Behörden Guyanas bestätigten 72 Todesopfer beim Kentern einer staatlichen Küstenfähre vor der Landesküste, berichtet The Guardian. Von schätzungsweise 179 Personen an Bord wurden 76 gerettet, und die Bemühungen, das Schiff zu bergen und alle Leichen zu finden, dauern an.
Geopolitik
Brasilien tritt von China geführter World AI Cooperation Organization bei
Brasilien schloss sich dem in der vergangenen Woche von China ins Leben gerufenen Bündnis für künstliche Intelligenz an, der mit 29 Gründungsstaaten in Shanghai ansässigen World AI Cooperation Organization, berichtet Folha de S.Paulo. Der Schritt erfolgt, während der brasilianische Kongress sein eigenes nationales Rechtsrahmenwerk für künstliche Intelligenz verschiebt.
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Indigene Anführer berichten von bewaffneten Gruppen, die Amazonas-Gemeinden überfallen
Indigene Anführer an der Grenze zwischen Brasilien und Peru berichteten dem Guardian, maskierte Bewaffnete einer organisierten Verbrecherbande seien in Häuser eingedrungen und hielten ihre Gemeinden als Geiseln. Als Reaktion wurde eine Delegation nach Brasília entsandt; die Schilderungen beruhen auf Aussagen lokaler Anführer und sind nicht unabhängig bestätigt.
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