SymbolbildWHO: Ebola-Ausbruch im Kongo ist schneller als die Eindämmung
Der Ebola-Ausbruch im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo überholt nach Angaben der WHO die Bemühungen zur Eindämmung. Er breitet sich schneller aus als jeder frühere Ausbruch des Virus.
Al Jazeera berichtete am Sonntag, dem 16. August, dass die Reaktion im Nordosten des Landes hinter der Übertragung zurückbleibt, und berief sich dabei auf Vertreter der WHO in Afrika und der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften in Kinshasa. Al Jazeera beziffert die Zahl der Toten auf 2.000, während auf die WHO gestützte Zählungen aus früherer Berichterstattung bei mehr als 2.100 Toten und über 4.500 Fällen liegen. Das Virus hat mit Bas-Uele eine sechste Provinz erreicht, wo in der Stadt Buta ein Motorradtaxifahrer starb und ein Streit um seinen Leichnam Befürchtungen vor weiteren Ansteckungen auslöste. Nach Angaben der WHO ist der Ausbruch auf dem Weg, der tödlichste bisher zu werden.