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Bota

Region · 75 Ereignisse

Afrika

Sonntag, 16. August 2026

Marokko nimmt mehr als hundert Menschen nahe Ceuta fest

Die marokkanische Polizei nahm am Samstag mehr als 100 Menschen fest, die in die spanische Exklave Ceuta gelangen wollten, nach Angaben des Guardian 111, laut FAZ etwa 300, nachdem eine Kampagne in sozialen Medien zu einem neuen Massenübertritt aufgerufen hatte. Zu dem größeren Ansturm kam es nicht, und die FAZ berichtet, die Polizei habe offenbar Tränengas eingesetzt.

Spanien

Geopolitik

Mindestens 20 Tote bei Zusammenstößen in Zentralnigeria

Bei Zusammenstößen zwischen Angehörigen der Kambari und der Fulani in Zentralnigeria sind mindestens 20 Menschen getötet worden, wie The Hindu am Samstag berichtete. Angaben zum Ort der Kämpfe oder zum Auslöser enthielt der Bericht nicht.

Nigeria

Geopolitik

Samstag, 15. August 2026

Angriff der RSF tötet mindestens 14 Zivilisten in Nord-Kordofan

Die sudanesischen Rapid Support Forces haben am Freitag die Stadt Umm Arda in Nord-Kordofan angegriffen und dabei mindestens 14 Zivilisten getötet. Die Paramilitärs erklären, sie hätten den Ort eingenommen, die Armee sagt, sie habe sie zurückgeschlagen.

Geopolitik

UN warnt vor Ende der Nahrungshilfe für 650.000 Flüchtlinge im Südsudan

Eine Finanzierungslücke könnte mehr als 650.000 Flüchtlinge im Südsudan binnen Wochen ohne Nahrungsmittelhilfe der UN zurücklassen, warnte die Weltorganisation am Freitag. Le Monde zufolge fällt die Warnung mit dem Höhepunkt der Regenzeit zusammen, der Zugang wird schwieriger und die Lebensmittelpreise steigen.

Geopolitik

Eingewanderte Stadtmücke lässt Malariazahlen in Afrika steigen

Eine aus Asien eingewanderte Mückenart lässt in Afrika die Malariazahlen steigen, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung am Freitag berichtete. Dem Bericht zufolge fühlt sie sich ausgerechnet in Städten wohl und ist gegen Insektengifte resistent.

Geopolitik

Freitag, 14. August 2026

Mindestens 44 Tote beim Kentern einer überladenen Fähre auf dem Karibasee

Auf dem Karibasee an der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia ist eine Passagierfähre gekentert, mindestens 44 Menschen starben. Nach Angaben der Polizei war das Boot weit über die zulässige Zahl hinaus besetzt und geriet in starke Wellen; Dutzende wurden gerettet, die Suche nach einer unbekannten Zahl Vermisster dauert an.

Geopolitik

Sambia wählt: Wirtschaft und Streit mit der Familie Lungu prägen die Abstimmung

Die Sambier stimmten am Donnerstag ab, Präsident Hakainde Hichilema bewirbt sich um eine zweite Amtszeit, und die Wirtschaft dominiert laut Al Jazeera die Sorgen der Wähler in dem kupferabhängigen Land. The Guardian schreibt, der Wahlkampf sei weiter vom Streit zwischen Hichilema und der Familie seines 2025 gestorbenen Rivalen Edgar Lungu überschattet worden.

Geopolitik

NNPC: Anreizverordnung für die Tiefsee soll Investitionen beschleunigen

Nigerias staatlicher Ölkonzern NNPC erklärte am Donnerstag, die neue Anreizverordnung schaffe einen transparenten, verlässlichen und international wettbewerbsfähigen Steuerrahmen für qualifizierte neue Tiefseeprojekte. Nach Angaben von Premium Times erwartet das Unternehmen davon einen Schub für Investitionen und Fördermengen.

Nigeria

Wirtschaft

Donnerstag, 13. August 2026

Nigeria bietet Steuervorteile für Tiefsee-Öl, um 50 Milliarden Dollar anzuziehen

Präsident Bola Tinubu hat einen Rahmen für Steueranreize für Öl- und Gasprojekte in der Tiefsee gebilligt, der bis zu 50 Milliarden Dollar anziehen und ins Stocken geratene Vorhaben beschleunigen soll, wie Premium Times am Mittwoch berichtete. Die Regulierungsbehörde NUPRC teilte am selben Tag mit, die Rohölförderung sei im Juli gegenüber dem Vormonat um vier Prozent gefallen, habe aber den dritten Monat in Folge über der OPEC-Quote Nigerias gelegen.

Nigeria

Wirtschaft

Sambia wählt, mit Kupfereinnahmen und Bürgerrechten auf dem Stimmzettel

Präsident Hakainde Hichilema, vor fünf Jahren mit dem Versprechen gewählt, die Bürgerrechte in dem kupferreichen Land zu schützen, sieht sich zum Urnengang dem Vorwurf ausgesetzt, sie mit Füßen zu treten, wie die New York Times berichtet. Schulden und Kupfererlöse bestimmten den Wahlkampf, und das Ergebnis wird prägen, wie einer der größten Kupferproduzenten Afrikas mit seinen Gläubigern umgeht.

Geopolitik

Mittwoch, 12. August 2026

Zahl der Ebola-Toten im Kongo übersteigt 2.000

Im Kongo sind nach am Dienstag veröffentlichten Regierungszahlen mehr als 2.000 Menschen an Ebola gestorben. Es ist der Ausbruch mit der schnellsten Ausbreitung, den das Land verzeichnet hat.

Geopolitik

Mindestens 15 Tote nach Fährunglück auf dem Kariba-See

Eine überladene Fähre kenterte auf dem Kariba-See in Simbabwe, mindestens 15 Menschen starben, 74 wurden gerettet. Die Angaben zu den Vermissten gehen auseinander: Al Jazeera nannte am Mittwoch 27, TASS einen Tag zuvor 75.

Geopolitik

Madagaskar teilt Mpox-Impfdosen auf, während die Epidemie wächst

Madagaskar ist gezwungen, Mpox-Impfdosen aufzuteilen und gemeinsam zu nutzen, während die Epidemie an Fahrt gewinnt, wie der Telegraph am Dienstag berichtete. Die Insel erlebt ihren größten je erfassten Ausbruch des früher als Affenpocken bekannten Virus.

Geopolitik

Sambia wählt im Zeichen von Schulden und Kupfereinnahmen

Sambierinnen und Sambier wählen am Mittwoch; im Mittelpunkt stehen laut Al Jazeera die Umschuldung, die Inflation und die Verteilung der Kupfereinnahmen. Die Wahl ist ein Test, ob die Wirtschaftsreformen der Regierung angesichts der wirtschaftlichen Not Rückhalt in der Bevölkerung haben.

Geopolitik

Einsturz einer Abraumhalde tötet mindestens 14 Menschen in Südafrika

Nach Polizeiangaben kamen mindestens 14 mutmaßlich illegale Bergleute ums Leben und acht wurden verletzt, als in der südafrikanischen Provinz Nordwest in der Montagnacht eine Abraumhalde einstürzte. Such- und Rettungsarbeiten liefen laut South China Morning Post noch.

Südafrika

Geopolitik

Dienstag, 11. August 2026

Angreifer töten Libyens Militärgeheimdienstchef in Bengasi

Angreifer haben Libyens Militärgeheimdienstchef Fowzi Mansouri mit einem Sprengsatz nahe seinem Wohnhaus in Bengasi getötet, wie das Nachrichtenportal Al Marsad berichtete. Wer hinter dem Anschlag steht, nannte der Bericht nicht.

Geopolitik

Montag, 10. August 2026

Papst Leo XIV. fordert Waffenruhe und humanitäre Korridore im Sudan

Leo XIV. rief die internationale Gemeinschaft am Sonntag auf, Bemühungen um eine sofortige Waffenruhe im Sudan und die Öffnung humanitärer Korridore zu unterstützen; nach Angaben von Le Monde hat der Konflikt Zehntausende Tote gefordert. Folha de S.Paulo berichtete über Kinder, die während des Krieges geboren wurden und nie registriert worden sind.

Geopolitik

Chinesische Provinzen dringen tiefer in Afrikas Landwirtschaft und Bergbau vor

Eine zentralchinesische Provinz strebt bis 2028 einen Handel mit Afrika im Umfang von 12 Milliarden Dollar an, im Mittelpunkt stehen Bergbau und moderne Landwirtschaft, wie die Global Times berichtet. Nahe Abuja verändert Reissaatgut eines chinesisch gestützten Unternehmens die Lage nigerianischer Bauern, meldet die South China Morning Post.

China Nigeria

Wirtschaft

DR Kongo übergibt Rebellenallianz 15 Gefangene im Rahmen des Doha-Prozesses

Die kongolesische Regierung hat 15 Häftlinge an eine Rebellenallianz übergeben, als vertrauensbildenden Schritt in dem in Doha vermittelten Prozess für den Osten des Landes. Al Jazeera berichtet, es bleibe umstritten, ob dieses Rahmenwerk die Kämpfe beenden kann, die Millionen Menschen vertrieben haben.

Katar

Geopolitik

Sonntag, 9. August 2026

Mindestens 13 Tote bei ADF-Angriff im Osten der DR Kongo

Bei einem Angriff, der Rebellen der Allied Democratic Forces zugeschrieben wird, sind im Osten der Demokratischen Republik Kongo mindestens 13 Menschen getötet worden, mehrere weitere werden vermisst, wie Telesur am Samstag berichtete. Der Sender bezeichnete die ADF als eine Miliz mit Verbindungen zur Gruppe Islamischer Staat.

Geopolitik

Rückkehr der Chagos-Bewohner stockt nach US-Angriffen auf Iran

Die vor 60 Jahren von Großbritannien vertriebenen Chagossianer hatten mit einer Rückkehr in diesem Jahr gerechnet, doch nach den amerikanischen Bombardements des Iran stecken ihre Hoffnungen laut New York Times in geopolitischen Verwicklungen fest. Auf dem Archipel liegt der US-Militärstützpunkt Diego Garcia.

Vereinigtes Königreich Iran Vereinigte Staaten

Geopolitik

Samstag, 8. August 2026

UN warnt: Sudans Krieg schließt Schulen für Millionen

Der Krieg im Sudan hat mehr als 8 Millionen Kinder vom Schulbesuch ausgeschlossen und fast drei Viertel der Schulen des Landes in Mitleidenschaft gezogen, wodurch die Zukunft einer ganzen Generation bedroht sei, warnte die UN. Ein Menschenrechtsbündnis forderte separat eine Untersuchung mutmaßlicher Chemiewaffeneinsätze in dem Konflikt, berichtete The National.

Geopolitik

EU setzt Meta und TikTok unter Druck, während Spanien und Marokko Ceuta verstärken

Die Europäische Kommission hat Meta und TikTok aufgefordert, ihre Überwachung und Faktenprüfung zu verschärfen, nachdem Online-Berichte über eine angebliche Grenzöffnung dem Ansturm von Zehntausenden auf Ceuta vorausgegangen waren, wie FAZ und Le Monde unter Berufung auf die Digitalkommissarin Henna Virkkunen berichteten. TASS berichtet, dass die marokkanische Polizei in höchste Alarmbereitschaft versetzt wurde und die spanische Marine zwei zusätzliche Fregatten entsandte, nachdem Beiträge über einen neuen Massenübertritt kursierten.

Spanien

Geopolitik

Freitag, 7. August 2026

Zahl der Ebola-Fälle im Kongo übersteigt 4.000 – Behörden prüfen mögliche Mutation

Africa CDC teilte am Donnerstag mit, dass die Zahl der bestätigten Ebola-Fälle in der Demokratischen Republik Kongo die Marke von 4.000 überschritten habe und dass Studien prüfen werden, ob sich das Bundibugyo-Virus verändert. Kongolesische Teams untersuchen derzeit mehr als 300 Passagiere eines Flussboots, das nahe Kinshasa abgefangen wurde.

Vereinigte Staaten

Geopolitik

Nigerianische Streitkräfte befreien 308 Entführte bei Einsatz am Kainji-See

Nigerianische Sicherheitskräfte haben 308 Menschen befreit, die bei getrennten Angriffen in den Bundesstaaten Niger und Kwara entführt worden waren, berichtete Al Jazeera am Freitag. The Guardian berichtete, die Geiseln seien in den Wäldern des Kainji-Lake-Nationalparks festgehalten worden und der Präsident habe das gefeiert, was Beamte als die größte an einem einzigen Tag erfolgte Geiselbefreiung des Landes bezeichneten.

Nigeria

Geopolitik

Donnerstag, 6. August 2026

Ebola-Ausbruch im Kongo breitet sich schneller aus als die Reaktion darauf, sagt die WHO

Die WHO erklärt, der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo breite sich schneller aus, als die Reaktion darauf hochgefahren werde; in manchen Hotspots verdoppelten sich die Neuinfektionen binnen einer Woche. Das sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch nach einem Besuch in Kinshasa.

Vereinigtes Königreich Indien Vereinigte Staaten

Geopolitik

Nigeria befreit 308 Entführungsopfer

Nigerianische Behörden verkündeten die Rettung von 308 entführten Bürgern, die im Wald des Kainji-Lake-Nationalparks festgehalten wurden. Entführungen gegen Lösegeld durch bewaffnete Gruppen und Banditen sind zu einer schweren Krise im Land geworden, berichtete Al Jazeera am Donnerstag.

Nigeria

Geopolitik

Mittwoch, 5. August 2026

Dienstag, 4. August 2026

Mindestens 35 Tote bei Drohnenangriff auf Gericht in Nord-Darfur

Am Sonntag trafen Drohnen ein traditionelles Gericht im von den RSF kontrollierten Dorf Garra al-Zawaya in Nord-Darfur und töteten dabei mindestens 35 Menschen. Die Menschenrechtsgruppe Emergency Lawyers erklärt, die sudanesischen Streitkräfte hätten den Angriff durchgeführt; das Militär hat sich bislang nicht dazu geäußert.

Geopolitik

Arme Länder passen HIV-Programme nach US-Kürzungen an

The Economist berichtete am Montag darüber, wie arme Länder mit den Kürzungen der amerikanischen Aids-Finanzierung umgehen. Verfügbar ist nur eine Zusammenfassung des Berichts, sodass das Ausmaß der Auswirkungen auf die Behandlungsprogramme hier nicht näher dargestellt werden kann.

Vereinigte Staaten

Geopolitik

Montag, 3. August 2026

Bewaffnete töten 12 Menschen in nigerianischem Dorf und verschleppen Kirchgänger

Bewaffnete Männer töteten 12 Menschen und verschleppten Frauen und Kinder bei einem Überfall auf ein nigerianisches Dorf, wie Reuters am Sonntag berichtete. Bei einem separaten Angriff am selben Morgen drangen bewaffnete Männer in die St.-Joseph-Katholische-Kirche in Inoyi, Affa, im Distrikt Udi des Bundesstaates Enugu ein und entführten drei Gottesdienstbesucher, wie Zeugen gegenüber Premium Times berichteten.

Nigeria

Geopolitik

Busunglück fordert acht Tote im Zentrum Tansanias

Bei einem Busunglück im Zentrum Tansanias kamen acht Menschen ums Leben, 66 wurden verletzt, berichtete die Global Times am Montag. Der genaue Ort und die Ursache des Unfalls werden in dem Bericht nicht genannt.

Geopolitik

Sonntag, 2. August 2026

Tunesier protestieren, während Hitzewelle das Stromnetz belastet

Tausende Tunesier gingen auf die Straße, um die Untätigkeit der Regierung und ihre autoritäre Entwicklung anzuprangern, während eine Hitzewelle das Stromnetz des Landes belastete, berichtete Le Monde am Samstag. Die FAZ berichtete am selben Tag, dass der frühere Vorsitzende von Tunesiens Wahrheitskommission als 'Fälscher' zu lebenslanger Haft verurteilt werden soll.

Geopolitik

Samstag, 1. August 2026

Ebola-Ausbruch im Kongo wird zum zweitgrößten der Geschichte

Kongolesische Behörden meldeten am Freitag 3.532 bestätigte Ebola-Fälle und 1.556 Todesfälle, womit der Ausbruch der zweitgrößte je verzeichnete ist. Die UN bezeichnet ihn als die am schnellsten eskalierende Ebola-Krise, die sie je gesehen hat.

Vereinigte Staaten

Geopolitik

Freitag, 31. Juli 2026

Zahl der Ebola-Toten im Osten Kongos übersteigt 1.500 – Behandlungszentren in Brand gesteckt

Nach offiziellen, am Donnerstag gemeldeten Zahlen sind im Osten der Demokratischen Republik Kongo in etwas mehr als zwei Monaten über 1.500 Menschen an Ebola gestorben. Damit handelt es sich um den zweittödlichsten Ausbruch, der je verzeichnet wurde, und den am schnellsten tödlich verlaufenden überhaupt. Brandstifter haben mindestens ein Dutzend Behandlungseinrichtungen angegriffen, während sich Falschinformationen verbreiten.

Vereinigtes Königreich

Geopolitik

Mittwoch, 29. Juli 2026

Sudans Armee erobert vier Städte auf dem Weg zum belagerten El Obeid zurück

Die sudanesischen Streitkräfte eroberten am Sonntag, den 26. Juli, vier strategisch wichtige Städte entlang der Fernstraße von Khartum nach El Obeid, der belagerten Hauptstadt Nord-Kordofans, zurück – ihr erster nennenswerter Erfolg nach Monaten eines eingefrorenen Frontverlaufs, berichtet Le Monde. RSF-Anführer Mohamed Hamdan Dagalo forderte seine Kämpfer trotz des Rückschlags zum Weitermarschieren auf, wie The National berichtet.

Geopolitik

Mpox-Ausbruch in Madagaskar erreicht 3.000 Fälle

Ein explosionsartiger Mpox-Ausbruch hat in Madagaskar 3.000 erfasste Fälle hervorgebracht, berichtet der Telegraph. Die Epidemie wird mit Klade 1b in Verbindung gebracht, dem Stamm, der in der Demokratischen Republik Kongo entstanden ist.

Geopolitik

Dienstag, 28. Juli 2026

Ebola-Helfer in der DR Kongo streiken, während erfasste Fälle 3.000 übersteigen

Gesundheitspersonal im Ebola-Behandlungszentrum in Bunia und an weiteren Standorten in der Demokratischen Republik Kongo legte am Samstag aus Protest gegen unbezahlte Prämien die Arbeit nieder, berichten Al Jazeera und Breitbart. Der Streik fällt zusammen mit dem Überschreiten von 3.000 dokumentierten Fällen und einem Anstieg der gemeldeten Todesfälle.

Geopolitik

Dschihadistische Angriffe töten mindestens 31 Menschen im Nordosten der DR Kongo

Bei Angriffen in der Provinz Ituri in der Demokratischen Republik Kongo wurden innerhalb weniger Tage mindestens 31 Menschen getötet, berichtet Le Monde. Die Zeitung schreibt die Gewalt den Allied Democratic Forces zu, einer Gruppe, die dem Islamischen Staat die Treue geschworen hat und Bewohnern unter Androhung des Todes Steuern auferlegt.

Geopolitik

Tschad teilt der UN seinen Austritt aus dem IStGH mit

Der Tschad reichte beim UN-Generalsekretär die formelle Mitteilung seines Austritts aus dem Internationalen Strafgerichtshof ein; der Austritt wird im Juli 2027 wirksam und lässt bereits laufende Ermittlungen unberührt, wie Le Monde und TASS berichteten. Le Monde berichtet, N'Djamena erklärte, auf Ersuchen der Vereinigten Staaten gehandelt zu haben, und dass die Rolle des Tschad im Krieg im Sudan von den Anklägern des Gerichtshofs geprüft werde.

Vereinigte Staaten

Geopolitik

Montag, 27. Juli 2026

Ebola-Ausbruch in Kongo überschreitet 3.200 Fälle und 1.405 Todesopfer

Am Sonntag veröffentlichte Regierungsdaten beziffern den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo auf 3.200 bestätigte Infektionen und mindestens 1.405 Todesfälle, wobei innerhalb von nur zehn Tagen rund 1.000 Fälle hinzukamen. Die Weltgesundheitsorganisation erklärt, das Virus sei nun in fünf Provinzen präsent, wobei fast 90 Prozent der Fälle aus der nordöstlichen Provinz Ituri stammten. Der am 15. Mai ausgerufene Ausbruch wird durch den Bundibugyo-Stamm verursacht, gegen den es keinen zugelassenen Impfstoff und keine zugelassene Behandlung gibt.

Geopolitik

Afrikanische Entwicklungsbank beziffert Kosten eines nahenden 'Super-El-Niño' auf 10-20 Milliarden Dollar

Die oberste Klimaexpertin der Afrikanischen Entwicklungsbank hat geschätzt, dass ein sich näherndes 'Super-El-Niño' Schäden in Höhe von 10 bis 20 Milliarden Dollar in den afrikanischen Volkswirtschaften verursachen und Massenmigration aus den am stärksten betroffenen Gebieten auslösen könnte. Stark betroffene Länder würden im Durchschnitt ein bis zwei Prozent ihres BIP verlieren, zusätzlich zu Risiken für die Ernährungs- und Wassersicherheit, die Staatsfinanzen und den Bankensektor. Es ist die erste derartige Zahl, die von einer großen multilateralen Entwicklungsbank im Zusammenhang mit El Niño veröffentlicht wurde.

Wirtschaft

Sonntag, 26. Juli 2026

Ebola-Ausbruch im Kongo nähert sich 3.000 Fällen, Zahl der Todesopfer übersteigt 1.300

Die Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo ist laut am Samstag veröffentlichten Regierungszahlen auf 2.973 bestätigte Fälle und 1.309 Todesopfer angewachsen. Der Ausbruch, verursacht durch den seltenen Bundibugyo-Stamm, für den es keinen zugelassenen Impfstoff und keine zugelassene Behandlung gibt, hat inzwischen 48 Gesundheitszonen erreicht, wobei in 47 davon weiterhin aktive Übertragung stattfindet. Die Kontaktverfolgung liegt weiterhin deutlich unter dem Niveau, das Gesundheitsbehörden für notwendig halten, um die Ausbreitung zu stoppen.

Geopolitik

Sudans Gemeinsame Streitkräfte beanspruchen Rückeroberung strategischer Stadt in Nord-Kordofan

Die Gemeinsamen Streitkräfte des Sudan, ein Bündnis aus Armee und verbündeten bewaffneten Gruppen, erklärten am Samstag laut Telesur, sie hätten eine strategisch wichtige Stadt sowie drei weitere Orte in Nord-Kordofan in der Landesmitte zurückerobert. Die Angabe ist von unabhängiger Seite nicht bestätigt; die UN hat in dem Bundesstaat Belagerungszustände und massenhafte sexuelle Gewalt dokumentiert.

Geopolitik

Samstag, 25. Juli 2026

UN Women berichtet von Drohnenangriffen und sexueller Gewalt bei der Wasserbeschaffung in Sudans al-Obeid

UN Women erklärte am 24. Juli 2026, dass Frauen und Mädchen in der belagerten sudanesischen Stadt al-Obeid tagsüber Drohnenangriffen ausgesetzt sind, wenn sie Wasser holen, und nachts, wenn sie das Haus verlassen, mit Belästigung, Vergewaltigung und anderer sexueller Gewalt konfrontiert sind. Die Organisation beschrieb die Hauptstadt von Nord-Kordofan als einen Ort, an dem es keine sichere Tageszeit für die Wasserbeschaffung gibt. Dies geschieht Wochen, nachdem die UN-Menschenrechtschefin vor einer humanitären Katastrophe in der Stadt inmitten intensivierter Kämpfe zwischen der sudanesischen Armee und den paramilitärischen Rapid Support Forces gewarnt hatte.

Geopolitik