Meta plant 95-Milliarden-Dollar-Kapitalaufnahme, KI-Finanzierungssorgen belasten Neocloud-Aktien
Meta will bis zu 95 Milliarden Dollar Eigenkapital für den KI-Ausbau aufnehmen, während Schuldensorgen KI-Cloud-Aktien belasten.
Meta will bis zu 95 Milliarden Dollar Eigenkapital für den KI-Ausbau aufnehmen, während Schuldensorgen KI-Cloud-Aktien belasten.
Brent gab am Montag gegenüber dem Freitagshoch nach, doch europäisches Gas stieg auf den höchsten Preis seit 2022. Die strategischen US-Ölreserven sind auf den niedrigsten Stand seit 1982 gefallen.
Der Real und brasilianische Aktien sind am Montag nach Lulas Wiederwahl gefallen, auf die sich Anleger nicht eingestellt hatten: Sie hatten auf einen Sieg Bolsonaros gesetzt. Der Handel wurde kurzzeitig ausgesetzt, Aktienverkäufe im Umfang von 6 Milliarden Dollar platzten, und Analysten fürchten einen fiskalischen Absturz in seiner letzten Amtszeit.
Moody's hat Frankreichs Rating am Freitag trotz der verfehlten Korrektur des Haushaltskurses bei Aa3 belassen, berichtet Le Monde, die französischen Renditen bleiben hoch. Die EZB dürfte bei ihrer Sitzung am Donnerstag den Leitzins unverändert lassen, schreibt das Wall Street Journal.
EQT übernimmt Range Resources und schafft damit den größten Erdgasproduzenten der USA, berichten Bloomberg und die Financial Times. Reuters beziffert den Deal auf mehr als 50 Milliarden Dollar, das Wall Street Journal spricht von einem Aktientausch über 13 Milliarden Dollar.
Der Audi-Chef trat an der Seite von US-Präsident Donald Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung in Georgia auf und wurde am Montag heftig kritisiert. Der Chef der IG Metall nannte den Auftritt laut Reuters "zutiefst beschämend".
Die EU plant laut Bloomberg Anfang 2027 weitere Importbeschränkungen gegen China. Ein von Global Times zitierter chinesischer Experte bezeichnete die neue Paketgebühr der EU als verkappten Protektionismus.
Audi plant sein erstes Werk in den USA, in Georgia, eine Investition von rund 4,2 Milliarden Dollar, die am Samstag bei einer Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump hervorgehoben wurde. Audi-Chef Gernot Döllner kündigte das Werk laut FAZ bei dem Auftritt an, und Politika zufolge soll die Produktion in den 2030er-Jahren beginnen.
Brent gab am Montag von einem Sechsmonatshoch nach. IEA-Chef Fatih Birol sieht vor 2027 keine Normalisierung der Energiemärkte.
Sorgen um die Profitabilität von KI greifen von US-Techwerten auf asiatische Märkte und riskante Anleihen über. Asiens wichtigste Berichtswoche stellt den KI-Boom nun auf die Probe.
Der Ausverkauf französischer Staatsanleihen steht im Mittelpunkt des Ringens um die Nachfolge an der EZB-Spitze, berichtet Bloomberg. Das Wall Street Journal bezeichnet Frankreich als Paradebeispiel für Schuldensorgen.
Hassett sagte am Sonntag, die Handelsgespräche zwischen den USA und Kanada seien einer Einigung 'sehr nah'. Bei einer Kundgebung an der Grenze zu Michigan sagte Trump, ein Zollabkommen mit Kanada komme 'bald', berichtet Reuters.
Ein im französischen Journal officiel veröffentlichtes Dekret sieht die Freigabe strategischer Dieselreserven vor, und die Händler müssen die Preissenkung vollständig weitergeben, womöglich schon ab dem 1. November, berichtet Le Monde. Die FAZ schreibt, nirgendwo spitze sich die Verschuldungslage so zu wie in Frankreich, während Bloomberg meldet, die Geschäftstätigkeit im Euroraum habe sich abgekühlt.
Trump sagte laut New York Times, Audi werde ein Werk in Georgia bauen; die VW-Tochter importiert alle ihre Autos aus Europa oder Mexiko und ist von den US-Zöllen hart getroffen. Laut Handelsblatt hob Trump Zölle auf bestimmte kanadische Waren auf, während seine Regierung kanadischen Amtsträgern vorwirft, die Zwischenwahlen zugunsten der Demokraten beeinflussen zu wollen, was Premierminister Mark Carney als „ohne Substanz“ zurückweist.
Treibstoffkosten infolge des Iran-Kriegs halten die Flugpreise hoch, während die Ölvorräte schwinden. Irans Präsident sagt, viele Menschen im Land hätten Mühe, genug zu essen zu bekommen.
Indonesien hat seine Pipeline-Gasexporte nach Singapur um rund 9 % gekürzt, berichtet Reuters. Ein Beamter sagte, die Kürzung am Samstag diene der Deckung des Inlandsbedarfs, so die South China Morning Post, während Singapur laut Bloomberg seine Untersuchung zum Rauchdunst auf 10 ansässige Unternehmen ausgeweitet hat.
Laut Bloomberg haben sinkende Gewinne den Börsenabsturz in China im Umfang von 3,5 Billionen Dollar für Anleger zur Falle gemacht. Nutzer bemerkten am Samstag, dass das Social-Media-Konto des Ökonomen Ren Zeping eingeschränkt wurde, berichtet die South China Morning Post; Peking verstärkt die Kontrolle über Finanzmarkt-Influencer.
Bloomberg beschreibt einen „totalen Zusammenbruch“ bei den riskantesten Anleihen und berichtet, Schweizer Aktien würden zu einem Zufluchtsort vor den KI-Ängsten, die die Märkte aufwühlen. Das Wall Street Journal meldet, die Renditen von US-Staatsanleihen seien im Wochenverlauf gefallen, da sich die Turbulenzen beruhigt hätten.
Die nigerianische Dangote-Raffinerie geht an die Börse, das Angebot endet am Dienstag, und eine Überzeichnung wird erwartet, berichtet Le Monde. Die Mega-Raffinerie in Lagos verzeichnet bei steigenden Treibstoffpreisen deutlich höhere Gewinne.
Frasers hat seinen Anteil an Hugo Boss auf über 50 Prozent erhöht und übernimmt die Kontrolle über den deutschen Modekonzern, berichtet Bloomberg. Einzelheiten zur Transaktion lagen in der Quelle nicht vor.
Ein Tech-Ausverkauf am Donnerstag trieb Anleger in Staatsanleihen und drückte Gold unter 4.000 Dollar je Unze.
Rohöl der Sorte Brent erreichte am Freitag mit 117,45 Dollar den höchsten Stand seit fast sechs Monaten, getrieben von der Furcht vor neuen US-Angriffen auf den Iran und Huthi-Attacken in Saudi-Arabien. Die europäischen Gasspeicher sind vor dem Winter weit unter dem Normalniveau.
Frankreichs Kreditkosten bleiben über 5 Prozent, während eine Umfrage die Wirtschaft im Schrumpfen zeigt. Der Blick richtet sich auf die EZB als möglichen Rückhalt.
Ein Tanker mit russischem Diesel ist auf dem Weg zu einem US-Hafen, die erste solche Lieferung seit der Vereinbarung zwischen Donald Trump und Wladimir Putin, berichten Reuters, Bloomberg und das Wall Street Journal. Laut Le Monde soll er am 7. November in New York eintreffen, vier Tage nach den Zwischenwahlen, das Abkommen ziele darauf, die Spritpreise vor der Wahl zu senken.
Volvo Cars hat am Freitag den Abbau von 2.500 Stellen angekündigt, nachdem das Unternehmen im dritten Quartal in die Verlustzone gerutscht ist; die Aktie brach ein. Laut Daily Sabah führte der Konzern dies auf US-Zölle und starke lokale Konkurrenz in China zurück, Bloomberg zufolge belasteten die China-Sorgen auch Gucci und europäische Aktien.
Chinesische Aktien sind laut Nikkei Asia in einen Bärenmarkt gerutscht, kurz vor einem Plenum der Kommunistischen Partei in der kommenden Woche in Peking. Reuters zufolge dürften schärfere Disziplin und die Autorität von Xi Jinping zentrale Themen sein, die South China Morning Post verweist auf eine erneuerte Antikorruptionskampagne.
EU-Minister haben am Freitag zugesagt, den „China-Schock 2.0“ durch Gespräche mit Peking anzugehen, berichtet Reuters. Brüssel erwägt Importquoten und Schutzmaßnahmen, während Peking davor warnt, sich Hoffnungen auf Zugeständnisse zu machen.
Trump hebt die 50-Prozent-Zölle auf ausgewählte kanadische Agrar- und Forstprodukte auf, was die republikanische Senatorin Susan Collins aus Maine, die vor einem schwierigen Wahlkampf steht, laut New York Times selbst verkündete. Premierminister Carney zeigte sich enttäuscht über den Vorwurf des US-Botschafters, Kanada mische sich in US-Wahlen ein.
Das US-Verbrauchervertrauen ist vor den Zwischenwahlen laut Reuters auf ein Niveau nahe dem Rekordtief gefallen, Bloomberg spricht angesichts der Inflationssorgen von einem Fünfmonatstief. Die Geschäftstätigkeit kühlte sich im Oktober ab, die Preise stiegen aber so stark wie seit 2022 nicht mehr, wobei laut Reuters und Bloomberg kräftige Nachfrage den Preisdruck antreibt.
Der Börsengang von Jio Platforms ist laut The Hindu die erste Emission weltweit mit mehr als 10 Millionen Anträgen. Laut Reuters überstiegen die Gebote das Zehnfache des Angebots.
Mark Zuckerberg bleibt auch bei Einführung der Milliardärssteuer in Kalifornien, berichten Le Monde und die Financial Times. Meta schafft laut Reuters eine neue Klasse stimmrechtsloser Aktien, und laut FAZ hilft diese Zuckerberg.
Brent stieg wegen Eskalationssorgen am Golf über 110 Dollar, die Aktienmärkte weltweit gaben am Donnerstag nach.
Die Rendite französischer 10-Jahres-Anleihen blieb am Donnerstag über 5 %, der Abstand zu Bundesanleihen ist der größte seit 2011. Haushaltsblockade und Unruhen treiben den Ausverkauf.
Sorgen um die Finanzierung des KI-Booms belasteten am Donnerstag die Märkte. Metas Kreditrisikomaß stieg nach den Quartalszahlen auf ein Rekordhoch.
Reuters berichtet, dass indonesische Aktien mit hoher Aktionärskonzentration ab dem kommenden Monat aus einem Index ausgeschlossen werden, nach dem laut South China Morning Post schwersten Börseneinbruch des Landes seit 1998. Der Staatsfonds Danantara gibt an, Aktien gekauft zu haben, und Bloomberg meldet, Indonesien erwäge eine Panda-Anleihe.
Der Privatanleger-Teil des Börsengangs von Jio Platforms war laut Reuters und The Hindu am zweiten Tag der Zeichnung vollständig gezeichnet. Reuters berichtet zudem, dass Ambanis Erbe Akash mit dem Börsengang des Unternehmens ins Rampenlicht rückt.
Nestlé hat Nettovermögen von 1,95 Milliarden Dollar aus der Bilanz genommen, nachdem ein russischer Präsidentenerlass die Kontrolle über das dortige Geschäft vorsieht, berichtet die Financial Times. Laut Reuters übertraf der Schweizer Konzern die Umsatzprognosen, nachdem das beschlagnahmte Russlandgeschäft herausgerechnet wurde.
Barclays teilte am Donnerstag mit, bis Jahresende rund 5.000 Stellen abzubauen, etwa 5 % der weltweiten Belegschaft, um mithilfe von KI effizienter zu werden. Laut The Guardian meldete die Bank für Juli bis September einen Vorsteuergewinn von 2,3 Mrd. £ und einen Gewinnanstieg von 12 %, doch nach Angaben der Financial Times blieb das Ergebnis hinter den Erwartungen der City zurück.
Frankreichs Zehnjahresrendite lag am Mittwoch erstmals seit 2002 über 5 %. Der Abstand zu Deutschland ist so groß wie seit 2011 nicht mehr.
Brent gab von einem Fünfmonatshoch nach, weil die Ölexporte des Nahen Ostens über alternative Routen wieder das Vorkriegsniveau erreichten. Washington verleiht vor den Zwischenwahlen Heizöl und Diesel aus seinen Reserven.
Bank Indonesia hat ihren Leitzins unverändert gelassen, während die Gefahr einer Neueinstufung durch MSCI auf indonesischen Aktien und der Rupiah lastet, berichten das Wall Street Journal und Bloomberg. Singapurs Temasek und GIC bestreiten laut Bloomberg, den Kurseinbruch angestoßen zu haben.
Der Börsengang von Mukesh Ambanis Jio Platforms, den Nikkei Asia mit 3,2 Milliarden Dollar als Rekord bezeichnet, war am Mittwoch laut The Hindu schon rund 100 Minuten nach Beginn voll gezeichnet. Die Rupie schloss auf einem Sechswochenhoch von 94,43, getragen vom Börsengang und Eingriffen der RBI.
Laut Handelsblatt häufen Konzerne im KI-Boom 2,7 Billionen Dollar „Schattenverschuldung“ an, und das Wall Street Journal schreibt, die Schwachstellen bei KI-Anleihen würden deutlicher. Die Financial Times berichtet, Nscale-Gründer Josh Payne wolle die Belegschaft beruhigen und sehe die Nachfrage nach den Diensten der von Nvidia unterstützten Rechenzentrumsgruppe weiter als „unersättlich“.
Elon Musk sagte am Mittwoch, SpaceX und Tesla prüften eine Fusion, die laut Al Jazeera die größte der Geschichte wäre, und ein Zusammenschluss habe angesichts der sich ergänzenden KI-Arbeit der Firmen erhebliche Vorzüge. Daily Sabah zufolge haben beide Unternehmen Sonderausschüsse für einen Deal gebildet, und die New York Times berichtet, Tech-Aktien seien gestiegen, nachdem SpaceX die Gewinnerwartungen übertroffen habe.
Vizeregierungschef Alexander Nowak sagte am Mittwoch, Russland schicke am Donnerstag seinen ersten Diesel-Tanker in die USA, nach einer Sanktionserleichterung, wie Daily Sabah berichtet. Nowak zufolge könnte Russland die Dieselexportmengen bis Jahresende voll wiederherstellen, und laut TASS hängen Lieferungen an andere Länder von den Kapazitäten der Raffinerien ab.
Die britische Regierung genehmigte am Mittwoch das Gasfeld Jackdaw in der Nordsee und beendete damit laut Daily Sabah jahrelange juristische und politische Auseinandersetzungen. Der Guardian schreibt, die Entscheidung sei nach Lobbyarbeit von Shell weithin erwartet worden, und Al Jazeera berichtet von scharfer Kritik linker Politiker und Umweltschützer.
Die am Mittwoch veröffentlichten Zahlen zeigten für September eine britische Inflation von 3,5 Prozent, getrieben von den Kraftstoffkosten; Benzin und Diesel verteuerten sich so stark wie seit vier Jahren nicht mehr, berichtet The Guardian. Die Neuverschuldung lag mit 24,5 Milliarden Pfund über den Prognosen, was laut Financial Times die Erwartungen einer Zinserhöhung der Bank of England im November verstärkt.
Brent erreichte am Dienstag 112 Dollar, ehe der Preis nachgab; Europas Gaspreis lag so hoch wie seit Ende 2022 nicht mehr.
Unbesicherte Anleihen von CoreWeave gerieten unter Druck, und der koreanische Rechenzentrumsbetreiber Elice verlor am Dienstag am ersten Handelstag 32%.
Französische Anleihe-Risikomaße stiegen, da Anleger Straßenunruhen gegen einen stockenden Sparhaushalt abwägen. Geld fließt in ultralange japanische Anleihen.
Japan sind nur noch Monate vom Ende seiner Yttrium-Vorräte entfernt und bittet die USA, China zur Lockerung der Exportkontrollen für Seltene Erden zu drängen, berichtete die Financial Times am Dienstag. Das Metall ist für Auto-, Flugzeugtriebwerks- und Chipproduktion unverzichtbar.
Russischer Diesel fließt nach der Aufhebung des Exportverbots wieder in die gewohnten Zielländer, zeigen Schifffahrtsdaten laut Reuters. Bloomberg berichtet, ein US-Plan zur Rehabilitierung sanktionierter Tanker der "Schattenflotte" dürfte wenige Abnehmer finden, und laut Handelsblatt stellt Russland seine Schattenflotte unter die eigene Flagge.
Jio Platforms, der Digitalableger des Milliardärs Mukesh Ambani, geht am Mittwoch an die Börse, im laut The Guardian größten Börsengang in der Geschichte Indiens, mit einer angestrebten Bewertung von 81 Milliarden Pfund. Die South China Morning Post, die 108 Milliarden US-Dollar nennt, schreibt, die Notierung werde das Anlegervertrauen in den Telekombetreiber vor dem Hintergrund einer Rivalität mit Elon Musk testen.
Indonesiens Aktien haben sich erholt, nachdem die Behörden ihre Reaktion auf eine mögliche Neueinstufung durch MSCI verstärkt haben, berichtet Bloomberg. Laut South China Morning Post versprachen Finanzaufseher und Börsenvertreter, systemische Probleme anzugehen; Bloomberg zufolge stiegen zugleich die Wetten auf eine Zinserhöhung, da die Drohung die Rupiah belastete.
Die schwebenden Hausverkäufe in den USA fielen im September laut Reuters auf ein Rekordtief, auch Baubeginne und Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser gingen zurück. Das Handelsblatt berichtet, die Hypothekenzinsen lägen auf dem höchsten Stand seit 2009.
Amazon will im kommenden Jahr mehr als 16 Milliarden Euro in Deutschland investieren, berichten Reuters und FAZ; ein Teil des Geldes soll in eine Alternative zu Elon Musks Starlink fließen. Die Ankündigung erfolgte laut Reuters und Handelsblatt auf einem Investitionsgipfel, auf dem Merz für Deutschlands Investitionsoffensive bei Verteidigung, KI und Chips warb.
Der Einzelhändler Carrefour hat wegen der Unruhen in Frankreich seine Prognose gesenkt, und sein Chef spricht laut FAZ von einer beispiellosen Situation. Versicherer sagen, Krawalle verhielten sich inzwischen wie Naturkatastrophen, und einige wenden sich wegen der Kosten gegen den Staat, berichten die Financial Times und Le Monde.
Brent gab am Montag auf etwa 107 Dollar nach, nachdem er 110 Dollar berührt hatte, da Händler eine US-Ausnahme bei den Russland-Sanktionen gegen Risiken im Nahen Osten abwogen.
Chinas Handelsministerium verlangt ab 18. November Ausfuhrgenehmigungen für Tunnelbohrmaschinen und verschärft die Regeln für Drohnen und Bagger. Entwürfe für Beschränkungen bei KI- und Solartechnik stehen noch aus.
US-Börsenfutures und Halbleiteraktien haben sich am Montag nach dem stärksten Wochenverlust seit Monaten erholt. Die Sorgen um die KI-Finanzierung bleiben.
Nach den gewaltsamen Protesten am Wochenende stiegen am Montag die französischen Renditen, die Aktien gaben nach. Anleger zweifeln, dass Paris seinen Sparhaushalt durchbringt.
Indonesiens Börse nimmt 80 eng gehaltene Aktien aus ihrem Leitindex, um eine Herabstufung durch MSCI abzuwenden. Die Kurse gaben am Montag weiter nach.
Chinas Bruttoinlandsprodukt ist im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 Prozent gewachsen und hat die Prognosen übertroffen, getragen von Exporten im Zuge des KI-Booms, berichten Al Jazeera und der Guardian. Laut Reuters dürfte China seine Leitzinsen für Kredite den 17. Monat in Folge unverändert lassen.
Saudi-Arabien hat seine Future Investment Initiative, bekannt als "Davos in der Wüste", nach Angriffen der Huthi verschoben, berichten Reuters und die New York Times am Montag. Die Veranstaltung, ein Kernstück der Bemühungen des Königreichs um eine wirtschaftliche Diversifizierung, sollte kommende Woche beginnen; laut Bloomberg hat der Flughafen Riad den Verkehr mit Privatjets eingeschränkt.
Japans Nikkei fiel am Montag um 1,8 Prozent, weil Finanzierungssorgen um Rechenzentrumsbauer für KI auf Chipwerte drückten. Microsofts Rückzug aus einem britischen Geschäft mit Nscale und ein neues DeepSeek-Modell verstärkten den Druck.
Brent-Rohöl hielt sich am Montag angesichts der Konflikte im Nahen Osten und in der Ukraine nahe 110 Dollar, berichtet Bloomberg. Laut Reuters gaben die Preise nach, weil nach Trumps Sanktionsverzicht mehr russischer Treibstoff erwartet wird.
Chinas Wirtschaft ist im dritten Quartal um 4,5 Prozent gewachsen, getragen von den Exporten, und hat die Prognosen knapp übertroffen, berichten das Wall Street Journal und Nikkei Asia. Bloomberg meldet, dass sich der Einbruch der Immobilienpreise abgeschwächt hat.
China hat Exportkontrollen für Technologien der Solarfertigung vorgeschlagen, berichten Reuters und The Hindu; Handelsblatt beschreibt dies als Teil geplanter neuer Exportkontrollen für Schlüsseltechnologien. Reuters meldet zudem, dass Chinas Exporte von Solarmodulen im September ihre Talfahrt fortsetzten.
Der Euro gab am Montag nach und der Dollar legte zu, weil die Proteste in Frankreich gewaltsam wurden und das Russland-Risiko die Stimmung der Händler belastete, berichten Reuters und Bloomberg. Die Financial Times schreibt, der Iran-Krieg und Verschiebungen in China verknappten das Angebot an Dollar auf den internationalen Märkten und verstärkten die Wirkung der US-Zinserhöhungen.
Schuldenprobleme bei CoreWeave, Oracle und SoftBank wecken Zweifel an der Finanzierung des KI-Rechenzentrumsausbaus. Laut Bloomberg hat die Trendumkehr bei KI-Werten nun auch Asiens KI-Zulieferer erreicht.
Die IWF-Jahrestagung in Bangkok ging am Samstag mit Warnungen zu Ende, die Widerstandsfähigkeit der Weltwirtschaft stehe unter Druck. Laut Bloomberg neigt die EZB zu einer Zinserhöhung im Dezember.
Der Ölpreis ist laut Bloomberg am Freitag erstmals seit Mai über 110 Dollar gestiegen. Die Märkte für Diesel und Schiffskraftstoff bleiben trotz Notreserven-Freigaben angespannt.
Sorgen über schuldenfinanzierte KI-Ausgaben trafen Aktien und Anleihen von CoreWeave sowie Rechenzentrumsschulden. Die Aktien großer US-Banken steuern auf die schlimmste wöchentliche Verlustserie seit 2008 zu.
Fed-Chef Kevin Warsh vermied ein Signal für eine Zinsbewegung im Oktober. In Bangkok widersprachen Zentralbanker am Freitag den Marktwetten auf eine Straffung.
Indonesiens Leitindex Jakarta Composite fiel am Freitag um mehr als 11 Prozent, nachdem MSCI erklärt hatte, eine Herabstufung des Marktstatus zu erwägen.
Frankreich und Deutschland haben sich am Freitag darauf geeinigt, das CO2-Ziel für Neuwagen 2035 auf 90 statt 100 Prozent zu senken. Berlin akzeptierte dafür strikte „Made in EU“-Kriterien für Elektroautos.
Die EU-Staats- und Regierungschefs unterstützten den deutsch-französischen Vorstoß für ein neues Instrument, das Chinas Zugang zum Binnenmarkt beschränken könnte. Die Kommission bereitet zudem Beschränkungen für chinesische Chemie- und Maschinenimporte vor.
Dmitrijew sagt laut Reuters, Russlands Staatsfonds werde mit den USA bei der Bezahlung des Dieselgeschäfts zusammenarbeiten. Bloomberg berichtet von einer neuen Hürde im Kongress, während TASS unter Berufung auf die Financial Times meldet, Washington erwäge Sanktionserleichterungen für russische Tanker.
Die in Brüssel versammelten EU-Staats- und Regierungschefs konnten sich laut Le Monde nur schwer darauf einigen, wie die Energiepreise gesenkt werden können. Ursula von der Leyen sagte laut Politika, die EU werde sechs Maßnahmen zur Stabilisierung der Energiemärkte ergreifen, darunter die Freigabe von 100 Millionen Barrel Öl in den kommenden vier Monaten.
Europa muss das Wachstum steigern oder weniger Kredite aufnehmen, um seine Schulden tragfähig zu halten, so der IWF laut Reuters. Reuters berichtet zudem, asiatische Anleihen hätten den größten monatlichen Abfluss ausländischen Kapitals seit März 2020 verzeichnet, und die Rolle von Hedgefonds in den europäischen Anleiheturbulenzen rücke in den Blick.
Die Europäische Zentralbank hat der Übernahme der Kontrolle über die Commerzbank durch UniCredit zugestimmt, berichtet Bloomberg. Der Economist schreibt, die Übernahme sei erst der Anfang italienischer Zukäufe in der deutschen Wirtschaft.
Das US-Haushaltsdefizit erreichte im Haushaltsjahr 2026 laut Bloomberg und Reuters 1,99 Billionen Dollar, den höchsten Wert seit fünf Jahren. Die New York Times führt den Anstieg auf höhere Zinsen und damit höhere Kreditkosten sowie auf Ausgaben der Regierung Trump für den Iran-Krieg und Zollrückerstattungen zurück.
Präsident Wladimir Putin hat die russischen Vermögenswerte mehrerer europäischer Unternehmen unter vorübergehende Verwaltung gestellt, darunter der französische Bodenbelaghersteller Tarkett, Ontex (Eigentümer der Windelmarke Helen Harper) und drei ausländische Verpackungsfirmen. Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte, der Schritt ziele nicht auf einen Eigentümerwechsel, und die Herkunft der Firmen aus Ländern, die russische Vermögen halten, sei ein Faktor der Entscheidung gewesen.
Asiens Tech-Aktien sind am Donnerstag eingebrochen: Südkoreas KOSPI verlor 7,6 Prozent, Japans Nikkei knapp 5 Prozent, nach einem US-Ausverkauf wegen hoher Inflationsdaten. Der Rekordgewinn von TSMC stoppte den Absturz nicht.
Die US-Erzeugerpreise stiegen im September um 1,3 Prozent, deutlich mehr als erwartet, getrieben von Energiekosten. Auch die Einzelhandelsumsätze übertrafen die Erwartungen.
G20- und G7-Finanzminister trafen sich in Bangkok, während der Energieschock des Iran-Kriegs auf Anleiherenditen und Treibstoffversorgung durchschlägt. Der IWF nennt einen langen Krieg das größte Risiko für den Nahen Osten.
Die IEA will die Freigabe ihrer verbleibenden Notreserven beschleunigen und damit die im März zugesagten 400 Millionen Barrel übertreffen. Laut Bloomberg äußerte Washington gegenüber den Mitgliedern Unmut.
Laut Financial Times verlangen Anleger wegen der angespannten Staatsfinanzen und der bevorstehenden Präsidentschaftswahl hohe Abschläge auf französische Aktien gegenüber regionalen Vergleichswerten, was die stärkste Underperformance seit 2010 bedeutet. Al Jazeera berichtet, Frankreichs stark steigende Kreditkosten und politische Spaltung schürten Sorgen vor einer breiteren Schuldenkrise in der Eurozone.
Frankreich und Deutschland haben sich darauf geeinigt, das Verbot von Verbrennerfahrzeugen nach 2035 zu lockern, im Gegenzug für Garantien im Sinne von „Made in Europe“, berichtet Le Monde. Die Financial Times berichtet, der Deal ermögliche es Großbritannien, sich der EU-Autopolitik anzuschließen, wenn es sich bei den China-Zöllen mit dem Block abstimmt.
Indien hat den Kauf von knapp 61 Prozent der IDBI Bank durch die kanadische Fairfax Financial Holdings für 5,6 Milliarden Dollar genehmigt, die größte ausländische Übernahme einer inländischen Bank, berichtet die Financial Times. Laut The Hindu fielen die IDBI-Aktien am Donnerstag um 7,5 Prozent, was Reuters auf Gewinnmitnahmen zurückführt.
Die US-Inflation hat im September angezogen, weil die Kraftstoffkosten stiegen. Die Märkte setzen auf weitere Straffung der Fed.
Chipaktien setzten ihren weltweiten Ausverkauf fort, laut Bloomberg drohte ein Verlust von 1 Billion Dollar an Börsenwert. ASML erklärte am Mittwoch, die KI-Nachfrage werde das Angebot noch zwei Jahre übersteigen.
Chinas Exporte sind im September im Jahresvergleich um 36,3 Prozent gestiegen, deutlich mehr als erwartet. Der Handelsüberschuss der ersten neun Monate liegt bei 938 Milliarden Dollar.
Die Internationale Energieagentur erklärte am Mittwoch, die Dieselmärkte blieben wegen der Lieferausfälle am Golf infolge des Irankriegs bis weit ins Jahr 2027 angespannt. Raffinerien können mit Rekordgewinnen rechnen.
IWF-Chefin Kristalina Georgieva forderte am Mittwoch in Bangkok die fortgeschrittenen Volkswirtschaften auf, ihre Staatsfinanzen zu sanieren, da die Anleiherenditen steigen.
Ein UN-Vertreter warnte am Mittwoch, Teile Asiens und Afrikas könnten in eine Nahrungsmittelkrise geraten, wenn sich Iran und die USA nicht binnen Wochen auf den Düngertransport durch Hormus einigen.
Die EU-Staats- und Regierungschefs wollen bei ihrem Treffen in Brüssel am Donnerstag die Kommission auffordern, dringend neue Instrumente gegen Handelsungleichgewichte mit China zu entwickeln. Deutschland will Berichten zufolge Obergrenzen für weitere chinesische Importe.
Das US-Finanzministerium teilte am Dienstag mit, es habe gegen die Bank of America wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Geldwäsche- und Sanktionsgesetze eine Strafe von 1,2 Milliarden Dollar verhängt; laut Financial Times sank der Gewinn der Bank dadurch um 17 Prozent. Reuters zufolge stieg der Gewinn von Morgan Stanley dank eines starken Aktienhandels.
Autofahrer standen in den vergangenen Tagen auf der Ferieninsel Bali stundenlang an Tankstellen an, da Berichten zufolge Treibstoff knapp ist, meldet die South China Morning Post. Laut Nikkei Asia hat die Knappheit auch andere Regionen Indonesiens erreicht, während die Preise steigen.
Der IWF hielt seine globale Wachstumsprognose für 2026 am Dienstag bei 3,1 %, sieht aber schrumpfende Puffer. Sein Finanzstabilitätsbericht nennt Anleiherenditen und eine mögliche KI-Marktkorrektur als zentrale Risiken.
Speicherchip-Aktien brachen am Dienstag ein, nachdem der chinesische Hersteller CXMT einen technischen Fortschritt gemeldet und der Broadcom-Chef KI-Investitionen mit einem Casino verglichen hatte. Der südkoreanische KOSPI schloss 5,5 % im Minus.
Die Renditen von Staatsanleihen blieben nahe mehrjährigen Höchstständen, als die französische Nationalversammlung am Dienstag die Beratung des Haushalts 2027 begann. Frankreich gilt zunehmend als Brennpunkt der Spannungen.
Die europäischen Gaspreise erreichten am Dienstag ihren höchsten Stand seit fast vier Jahren. Das Bundeswirtschaftsministerium plant unterdessen eine Verbraucherumlage für eine Notfallreserve.
Chinas Zentralbank hat Visa die Vorbereitung auf das inländische Bankkarten-Clearing genehmigt, berichten Global Times, Reuters, Bloomberg und das Wall Street Journal. Die Genehmigung betrifft die Vorbereitungen für das Geschäft in China.
Die Auslieferungen von BMW sind im dritten Quartal um 6,3 Prozent gefallen, weil die Verkäufe in China einbrachen, berichtet Reuters; laut Handelsblatt sackte das Chinageschäft um fast 25 Prozent ab. Die Financial Times schreibt, die EU-Beschränkungen für Hybridfahrzeuge verschafften gegenüber chinesischen Herstellern nur eine vorübergehende Atempause, und laut Bloomberg warnten chinesische Staatsmedien die EU nach der Autovereinbarung vor "neuen Tricks".
Die OPEC hat ihre Prognose für das Wachstum der Ölnachfrage 2026 erneut auf 0,2 Millionen Barrel pro Tag gesenkt, womit die Nachfrage laut ihrem Oktoberbericht bei 105,72 Millionen Barrel pro Tag liegt. TASS meldet, die Förderung der OPEC+ sei im September um 956.000 Barrel pro Tag gestiegen (um 977.000 bei sieben Mitgliedsländern), am stärksten in Saudi-Arabien, während Politika Brent angesichts neuer Risiken im Nahen Osten bei etwa 106 Dollar sieht.
Die Rupie legte im frühen Handel am Dienstag um 82 Paise auf 94,96 gegenüber dem US-Dollar zu, berichtet The Hindu. Laut Reuters verunsichern Indiens harte Devisenmaßnahmen die Banken und haben unbeabsichtigte Folgen.
Goldman Sachs übertraf laut Reuters dank starkem Aktiengeschäft die Gewinnerwartungen für das Quartal. Bei JPMorgan fielen die Ergebnisse schwächer aus: Die New York Times nennt höhere Zinsen als Grund, Reuters einen nachlassenden Schwung im Investmentbanking, die Aktie gab nach.
Senatoren beider Parteien halten Trumps Diesel-Deal mit Russland für rechtswidrig, Trump verteidigt ihn, berichtet Reuters. Deutschland und die EU wollen nicht nachziehen.
Die EU und China haben vereinbart, die Einfuhr chinesischer Hybride und Plug-in-Hybride auf 350.000 Fahrzeuge pro Jahr zu begrenzen. Die Obergrenze gilt ab Dezember.
IWF-Chefin Kristalina Georgiewa sagte am Montag, KI-Investitionen hielten das globale Wachstum trotz des Energieschocks bei rund 3 Prozent. Für die Arbeitsmärkte nannte sie KI einen „langsamen Tsunami“.
Brent-Rohöl ist am Montag an der ICE über 106 Dollar je Fass gestiegen, erstmals seit Ende September, berichtet TASS. Laut Politika legten die Preise um mehr als zwei Prozent zu, weil neue Angriffe in der Ukraine und im Nahen Osten die Sorge um die Versorgung erhöhten; zuvor waren sie nach der Ankündigung einer Einigung zwischen Moskau und Kiew gefallen.
Die Rupie stieg am Montag im frühen Handel um 91 Paise auf 95,80 je Dollar, ein Plus von rund 1 Prozent, nachdem die RBI die Dollarnachfrage für Ölkäufe umgelenkt und die Kosten mancher Devisenabsicherungen erhöht hatte, berichten Reuters und The Hindu. Indische Rentenfonds dürften ihren Anleiheverkauf im Volumen von 4,5 Milliarden Dollar nach dem Kurswechsel fortsetzen, meldet The Hindu; Banken fordern laut Reuters-Quellen Erleichterungen und Klarheit.
Die Auslieferungen von Volkswagen sind im dritten Quartal wegen der stark einbrechenden Nachfrage in China gesunken, berichtet Reuters; laut Handelsblatt brach der Absatz von Audi um fast ein Fünftel ein. Nikkei Asia zufolge verzeichnete der chinesische Automarkt in der traditionellen Hochsaison den stärksten Monatsrückgang des Jahres, während die Exporte laut Reuters an Dynamik behielten.
Reuters berichtet, ein Anstieg der US-Renditen habe Absicherungsgeschäfte bei Hypothekenanleihen ausgelöst und den Druck auf den Anleihemarkt erhöht, während Bloomberg von einem der stärksten Mittelabflüsse aus US-Hypothekenanleihefonds seit 2021 berichtet. Italiens Zentralbank warnte, ein höheres Defizit gefährde den Ausstieg des Landes aus dem EU-Defizitverfahren.
Die US-Ökonomen Robert E. Hall und Michael Woodford erhielten den Wirtschaftsnobelpreis 2026, der am Montag bekannt gegeben wurde. Ausgezeichnet wurden sie für Modelle, die Regierungen und Zentralbanken bei der Stabilisierung von Volkswirtschaften helfen, auch in der Finanzkrise 2008.
Die Jahrestagung von IWF und Weltbank hat am Montag in Bangkok begonnen, geprägt vom Energieschock durch den Krieg mit dem Iran. Das Öl verteuerte sich erneut, und Indiens Zentralbank griff zur Verteidigung der Rupie ein.
Sieben US-Senatoren, darunter vier Republikaner, sehen in Trumps Dieselabkommen mit Russland einen Verstoß gegen das Verbot russischer Energieimporte von 2022. Finanzminister Scott Bessent sagt, die bestehenden Befugnisse reichten aus.
Bundesbank-Vertreter Theurer sieht laut Handelsblatt stark gestiegene Risiken für eine Schuldenkrise, während die französischen Renditen hoch bleiben. Laut Bloomberg warten US-Anleihehändler auf die Verbraucherpreisdaten und auf Signale von Warsh zum Zinspfad der Fed.
Die EU begrenzt die Einfuhr chinesischer Hybridfahrzeuge im Rahmen einer neuen Verständigung mit Peking auf 350.000 pro Jahr, berichtet Bloomberg. Laut Financial Times begrüßt die Autobranche die Einigung, während andere Industrien warnen, Chinas hoher Handelsüberschuss bleibe ohne weitere Schritte bestehen.
Ein Bundesbank-Vertreter sagt, die Risiken einer Schuldenkrise in der Eurozone seien stark gestiegen, berichtet Bloomberg. Im Fokus steht Frankreich, während die globalen Anleiherenditen hoch bleiben.
Deutschland, die EU und Australien erklären, nach dem Trump-Putin-Deal kein russisches Diesel zu kaufen. Analysten erwarten kaum Auswirkungen auf die Preise.
Die obersten Handelsvertreter Chinas und der EU einigten sich am Freitag nach zwei Tagen Gesprächen auf ein umfassendes erstes Abkommen, so Breitbart. Bloomberg berichtet, die EU plane Maßnahmen, um die Importe chinesischer Hybridautos zu halbieren, und ein Beamter des chinesischen Handelsministeriums sagte, die EU werde mögliche Erleichterungen für China prüfen.
Die Reserve Bank of India kündigte laut The Hindu und Bloomberg ein Sonderfenster an, über das staatliche Ölkonzerne ihren täglichen Dollarbedarf decken können, dazu regulatorische Schritte zur Stützung der Rupie. Die Financial Times berichtet, die Währung nähere sich Rekordtiefs, da der US-israelische Krieg gegen den Iran die Energiekosten erhöht habe.
Der irische EU-Vorsitz will den vorgeschlagenen EU-Haushaltsplan für 2028-2034 um 8 Prozent kürzen, berichtet Reuters. Laut Handelsblatt verschärft der neue Vorschlag den Streit mit den Nettozahlern und bringt den Vorsitz auf Konfrontationskurs zu Merz.
China hat zugesagt, die Exporte von Hybridautos in die EU zu drosseln, erklärte Handelskommissar Maroš Šefčovič am Freitag nach zwei Tagen Gesprächen in Peking. Nach Angaben Brüssels könnten die Lieferungen binnen vier Jahren um die Hälfte oder mehr sinken.
Pimco warnt, dass die Rendite zehnjähriger US-Anleihen auf 6 Prozent steigen könnte, während Frankreich in den Mittelpunkt der Schuldensorgen im Euroraum rückt. Laut Wall Street Journal drehten die globalen Renditen am Freitag nach unten.
Delta Air Lines senkte am Freitag seine Gewinnprognose, weil Kerosin in diesem Jahr 6 Mrd. Dollar mehr kostet. Auch die Tankerraten sind stark gestiegen.
Präsident Donald Trump kündigte am Freitag an, dass das Weiße Haus Fed-Gouverneurin Lisa Cook wegen Vorwürfen des Hypothekenbetrugs untersuchen wird, die die New York Times als unbelegt bezeichnet; für den kommenden Monat ist eine Anhörung geplant. Der Schritt folgt auf ein Urteil des Obersten Gerichtshofs vom Juni, das ihre Entlassung laut Guardian für verfassungswidrig erklärte.
Die Regierung von Präsident Trump warf Microsoft, Adobe und weiteren Unternehmen den Missbrauch eines US-Visaprogramms für Arbeitskräfte vor und schloss sie laut Bloomberg auf unbestimmte Zeit vom Green-Card-Weg PERM aus. Tata Consultancy Services (TCS) sieht laut The Hindu keine Auswirkungen auf die eigene Personalstrategie, während der Schritt bei indischen IT-Firmen Sorgen um die Bindung von Fachkräften auslöst.
SoftBank-Gründer und Vorstandschef Masayoshi Son hat in den vergangenen Wochen Gespräche mit hochrangigen Vertretern der Vereinigten Arabischen Emirate geführt, berichtet die Financial Times. Laut FT, wie von Reuters wiedergegeben, will der Konzern für seine KI-Offensive bis zu 100 Milliarden Dollar von Investoren am Golf einwerben.
China legt zusätzliche Konjunkturhilfen von 82 Milliarden Dollar für die Provinzen auf, berichtet Bloomberg, während der Yuan zu einem Währungskorb ein Vierjahreshoch erreichte. Chinas Zentralbank wies Vorwürfe einer Unterbewertung des Yuan zurück, berichtet die South China Morning Post, und widersprach damit einem zentralen europäischen Argument vor möglichen Handelskriegsverhandlungen.
Der australische Rechenzentrumsbetreiber Firmus hat seinen geplanten Börsengang in Sydney aufgegeben und verweist auf "jüngste Marktvolatilität und vorherrschende Marktbedingungen", berichtet die Financial Times. Laut Bloomberg prüft das von Nvidia unterstützte Unternehmen nach der Absage, drei Milliarden Dollar einzuwerben.
Airtel Money ist mit einer Bewertung von 7 Milliarden Dollar nach dem größten Börsengang Londons seit fünf Jahren gestartet; laut Wall Street Journal eröffneten die Aktien höher, laut Reuters fielen sie unter den Ausgabepreis. Bloomberg berichtet zudem, Ambanis Jio soll für ihren Rekord-Börsengang eine Preisspanne von 1.065 bis 1.119 Rupien festgelegt haben.
Die Renditen von US-, Euro-Zonen- und britischen Staatsanleihen stiegen diese Woche weiter. Bloomberg nennt Frankreich den Gradmesser für die globale Marktbelastung.
EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič ist in Peking, um einen Handelskrieg wegen chinesischer Exporte abzuwenden. Berlin untersagte unterdessen eine Cosco-Übernahme in Hamburg.
Die WTO hat ihre Prognose für den Warenhandel 2026 angehoben, laut FAZ wächst er doppelt so schnell wie erwartet. Die Ausgaben für KI-bezogene Güter haben die Belastung durch den Krieg im Nahen Osten mehr als ausgeglichen, berichtet die New York Times, während TASS aus dem Bericht zitiert, die LNG-Exporte des Nahen Ostens seien im ersten Halbjahr im Jahresvergleich um 47 Prozent gesunken.
Hochrangige russische und US-amerikanische Vertreter, darunter Kirill Dmitrijew, ein Berater von Präsident Wladimir Putin, und der US-Sondergesandte Jared Kushner, haben nach Angaben von Reuters unter Berufung auf Quellen darüber gesprochen, einen US-Investor an den Nord-Stream-Pipelines zu beteiligen, um Gas nach Europa zu verkaufen. Politika schreibt, eine Einigung sei noch weit von der Umsetzung entfernt.
Die US-Regierung setzt Microsoft, Adobe und mehrere große IT-Unternehmen vom PERM-Programm aus, das qualifizierten ausländischen Arbeitskräften eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis ermöglicht, wie hochrangige US-Vertreter am Donnerstag unter Verweis auf Betrugsvorwürfe mitteilten. Laut Al Jazeera richten sich die Ermittlungen auch gegen Universitäten, die internationale Studierende angeblich ausnutzen, um US-Lohnkosten zu senken.
Die Weltbank prognostiziert, dass die Wirtschaft im Nahen Osten 2026 um 2,1 Prozent schrumpft, die der Golfstaaten um 4,3 Prozent, berichtet die Jerusalem Post. Asiatische Staaten bauen als Reaktion auf den Iran-Krieg Ölpuffer auf, wobei sich Saudi-Arabien und die VAE einer von Japan angeführten Initiative anschließen, wie Reuters und Bloomberg berichten.
Fed-Gouverneur Christopher Waller erklärte am Donnerstag, es seien wahrscheinlich weitere Zinserhöhungen nötig, um die Inflation auf das Ziel von 2 Prozent zu senken, beim Tempo gebe es jedoch Spielraum. Laut Wall Street Journal zeigt das Sitzungsprotokoll keine Dringlichkeit für eine Anhebung im Oktober.
Die indische Zentralbank RBI hob den Leitzins (Repo-Satz) um 25 Basispunkte an, und die Rupie schloss am Donnerstag mit einem Minus von 13 Paise bei 96,88 zum US-Dollar, berichtet The Hindu. Reuters schreibt, die Erhöhung werde die Kapitalabflüsse nicht stoppen und bringe die Zentralbank in eine Zwickmühle, während sich die Rupie laut Bloomberg ihrem Rekordtief nähert.
Die Afrikanische Union hat am Mittwoch in Mauritius ihre Ratingagentur AfCRA eröffnet. Sie soll eine Alternative zu den drei dominierenden westlichen Anbietern bieten, denen afrikanische Staatschefs vorwerfen, das Risiko der Region zu überzeichnen.
Die Renditen langlaufender Staatsanleihen sind am Mittwoch erneut gestiegen, die 30-jährige US-Rendite erreichte den höchsten Stand seit 2002. Das Protokoll der Fed-Sitzung im September deutet auf eine weitere Zinserhöhung in diesem Jahr hin.
IWF-Chefin Georgieva sagte, die Energiepreise blieben auch nach einem Ende des Golfkriegs hoch. Die IEA beschloss, die Freigabe der Notölreserven zu beschleunigen, Diesel zuerst.
Die Rendite zehnjähriger französischer Anleihen stieg am Mittwoch, der Euro fiel auf ein 16-Monats-Tief zum Pfund. Notenbankchef Emmanuel Moulin sagte, die EZB müsse nicht eingreifen.
EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič beginnt am Donnerstag zwei Tage Gespräche in Peking. China hat es abgelehnt, seine Hybridauto-Exporte freiwillig zu begrenzen, berichtet die Financial Times.
Die Reserve Bank of India hat ihren Leitzins (Repo-Satz) am Mittwoch um 25 Basispunkte auf 5,5 Prozent angehoben, die erste Erhöhung seit fast vier Jahren. Zudem hob sie ihre Inflationsprognose für das Fiskaljahr 2026/27 angesichts höherer Rohölpreise auf 5,1 Prozent an.
Der Irak hat den Dinar auf 1.520 pro US-Dollar festgesetzt, meldete die staatliche Nachrichtenagentur laut Reuters. Bloomberg bringt die Abwertung mit den Störungen in der Straße von Hormus in Verbindung, die die Ölexporte treffen, während The National einen Liquiditätsengpass durch Krieg und die Sperrung der Meerenge anführt.
Shell erwartet, dass seine Raffinerien mit jedem Barrel Kraftstoff fast doppelt so viel Gewinn erzielen, ein Rekord, da globale Engpässe auf die Stilllegung kriegsbeschädigter Raffinerien im Nahen Osten und in Russland folgen, berichtet der Guardian. Laut Bloomberg rechnet der Konzern zudem mit starkem Öl- und Gashandel, weil der Krieg die Preise schwanken lässt, und der Händler Vitol sagt, die Störungen schüfen „enorme“ Möglichkeiten.