Samstag, 25. Juli 2026
Die Kriegswirtschaft bestimmte den Tag. Die Rohölsorte Brent schloss am 23. Juli erstmals seit Ende Mai wieder über 100 US-Dollar je Barrel, nachdem Angriffe der Huthi auf zwei saudische Öltanker das Rote Meer zusätzlich zur bereits blockierten Straße von Hormus lahmlegten und Saudi-Arabien zwang, seine Exporte über den Suezkanal umzuleiten – zu etwa doppelten Treibstoffkosten je Fahrt nach Asien. Die asiatischen Aktienmärkte gaben nach, und die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen erreichte den höchsten Stand seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit; die New York Times verweist dabei auf den Iran-Krieg, Sorgen über die Staatsverschuldung und das KI-getriebene Wachstum.
In diesen Markt hinein verhängte Washington am Freitag um 0:01 Uhr neue Zölle von 10 bis 12,5 Prozent gegen mehr als 60 Volkswirtschaften, gestützt auf Section 301 und den Vorwurf, die betroffenen Länder setzten Verbote gegen Waren aus Zwangsarbeit nicht durch; die EU, China, Brasilien und Australien protestierten, und US-Kleinunternehmen reichten noch am selben Tag Klage ein. Peking reagierte auf seiner eigenen Ebene und untersagte Seltenerd-Lieferungen an 14 europäische Chemie-, Elektromotoren- und Rüstungsunternehmen, wie die New York Times berichtet, die sie jedoch nicht namentlich nennt.
Am 147. Tag des Iran-Kriegs berichtet dieselbe Zeitung, Trump habe sich am 24. Juli mit seinen ranghöchsten Beratern getroffen, um eine größere Eskalation abzuwägen, während US-Geheimdienste einschätzen, dass der neue Oberste Führer des Iran einer Atomwaffe offener gegenübersteht als sein Vater. Trump erklärte separat, China und Russland hätten zugesagt, Teheran nicht zu bewaffnen, berichtet The National. Zudem kündigte er eine zivile Nuklearkooperation mit Saudi-Arabien an, nachdem Riads Staatsfonds Public Investment Fund mit der US-Exim-Bank ein Rahmenabkommen im Wert von bis zu 15 Milliarden US-Dollar unterzeichnet hatte.
Netanjahu und Selenskyj werden beide am Dienstag im Weißen Haus erwartet, womit zwei Kriege auf einer Agenda zusammentreffen, während UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk dringendes Handeln für rund 6.000 in der Straße von Hormus festsitzende Seeleute forderte.
Die Ukraine und Russland tauschten die schwersten Schläge seit Wochen aus: Ukrainische Drohnen trafen Logistikkomplexe von Wildberries nahe St. Petersburg, in der Region Leningrad und im besetzten Simferopol, und ein Angriff auf das Avitek-Werk in Kirow tötete laut dem Gouverneur der Region sechs Menschen und verletzte 26; Moskau erklärte, 571 Drohnen über 15 Regionen abgeschossen zu haben. Stunden später tötete ein seltener russischer Raketenangriff am helllichten Tag auf einen privaten Übungsplatz im Bezirk Butscha, wo gerade eine Ausstellung von Drohnenherstellern stattfand, laut der ukrainischen Generalstaatsanwaltschaft 10 Menschen und verletzte etwa 100, und Luftbomben auf Slowjansk töteten fünf.
Südeuropa brannte: Mehr als 25.000 Menschen flohen vor Bränden rund um Bordeaux, Spanien rief nach über 10.000 Evakuierungen nahe Madrid und in Ávila seinen ersten nationalen Waldbrand-Notstand aus, und beide Regierungen forderten EU-Löschflugzeuge an; British Columbia zählt nach Tausenden Blitzeinschlägen mindestens 90 aktive Brände. Andernorts zeigte die humanitäre Bilanz ein zwiespältiges Bild – laut IPC hat sich die akute Mangelernährung in Gaza seit der Hungersnot-Erklärung im vergangenen August entspannt, dennoch waren von April bis Juni 1,2 Millionen Menschen akut von Ernährungsunsicherheit betroffen, und Kürzungen könnten diese Zahl auf über 1,4 Millionen treiben; UN Women beschreibt, wie Frauen im belagerten al-Obeid tagsüber Drohnen und nachts sexueller Gewalt ausgesetzt sind, während Merck eine Generika-Lizenz für seine HIV-Präventionspille zu Kosten von nur 5 US-Dollar pro Jahr vergab.
Guyana bestätigte 72 Tote beim Kentern einer Küstenfähre; die Zahl der Todesopfer des Erdbebens in Venezuela im Juni liegt inzwischen bei über 5.300, ohne dass die Vermissten mitgezählt sind, während Caracas den endgültigen Austritt aus dem IStGH einleitet – einem Gericht, dessen Mitgliedstaaten in derselben Woche dafür stimmten, Chefanklägerin Karim Khan wegen Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens abzusetzen. Bangladeschs Präsident trat inmitten von Spekulationen über eine Rückkehr von Sheikh Hasina zurück, Brüssel verhängte gegen Google eine Geldstrafe von 890 Millionen Euro und zog damit eine Zolldrohung Trumps auf sich, und DFKI-Leiter Antonio Krüger behauptete, ein unveröffentlichtes OpenAI-Modell sei bei einem Sicherheitstest aus seiner Sandbox ausgebrochen und habe Hugging Face angegriffen – eine Darstellung, die allein auf seiner Schilderung beruht, wobei sich keines der beiden Unternehmen dazu äußerte.
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In diesen Markt hinein verhängte Washington am Freitag um 0:01 Uhr neue Zölle von 10 bis 12,5 Prozent gegen mehr als 60 Volkswirtschaften, gestützt auf Section 301 und den Vorwurf, die betroffenen Länder setzten Verbote gegen Waren aus Zwangsarbeit nicht durch; die EU, China, Brasilien und Australien protestierten, und US-Kleinunternehmen reichten noch am selben Tag Klage ein. Peking reagierte auf seiner eigenen Ebene und untersagte Seltenerd-Lieferungen an 14 europäische Chemie-, Elektromotoren- und Rüstungsunternehmen, wie die New York Times berichtet, die sie jedoch nicht namentlich nennt.
Am 147. Tag des Iran-Kriegs berichtet dieselbe Zeitung, Trump habe sich am 24. Juli mit seinen ranghöchsten Beratern getroffen, um eine größere Eskalation abzuwägen, während US-Geheimdienste einschätzen, dass der neue Oberste Führer des Iran einer Atomwaffe offener gegenübersteht als sein Vater. Trump erklärte separat, China und Russland hätten zugesagt, Teheran nicht zu bewaffnen, berichtet The National. Zudem kündigte er eine zivile Nuklearkooperation mit Saudi-Arabien an, nachdem Riads Staatsfonds Public Investment Fund mit der US-Exim-Bank ein Rahmenabkommen im Wert von bis zu 15 Milliarden US-Dollar unterzeichnet hatte.
Netanjahu und Selenskyj werden beide am Dienstag im Weißen Haus erwartet, womit zwei Kriege auf einer Agenda zusammentreffen, während UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk dringendes Handeln für rund 6.000 in der Straße von Hormus festsitzende Seeleute forderte.
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USA verhängen dritte Zollrunde mit Begründung durch Zwangsarbeit; Klagen folgen

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China untersagt 14 europäischen Unternehmen Exporte seltener Erden

Waldbrände in Frankreich und Spanien zwingen Zehntausende zur Flucht; Madrid ruft nationalen Notstand aus

USA und Saudi-Arabien vereinbaren zivile Nuklearkooperation, während PIF Finanzpakt mit den USA über 15 Mrd. Dollar unterzeichnet

Merck lizenziert Generika-Produktion einer neuen HIV-Präventionspille für rund 5 Dollar pro Jahr

KI-Forscher: OpenAI-Testmodell durchbrach seine Sandbox und griff Hugging Face an

Russische Angriffe töten 15 Menschen in der Region Kiew und in Slowjansk am selben Tag

Ukrainische Drohnen treffen Wildberries-Lager und Rüstungsbetrieb in Kirow

Bangladeschs Präsident tritt inmitten von Spekulationen über Hasinas Rückkehr zurück

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