SymbolbildIran meldet sieben getroffene Schiffe bei Hormus, USA und Israel planen Berichten zufolge Angriffe nach den Midterms
Die iranischen Revolutionsgarden melden sieben getroffene Schiffe bei Hormus, während die New York Times von US-israelischen Plänen für neue Angriffe nach den Midterms am 3. November berichtet.
Die Marine der Revolutionsgarden erklärte, sie habe vier Schiffe getroffen, die im Golf an Öltransfers beteiligt waren, drei weitere hätten nach Minentreffern nahe der Straße von Hormus Feuer gefangen. Sie warnte, die Konfrontation werde auf US-Stützpunkte ausgeweitet, wenn Washington Schiffe weiter durch vermintes Gewässer dränge. Die New York Times berichtete am Mittwoch, 21. Oktober, unter Berufung auf US-Beamte, beide Armeen hätten Pläne für eine dreitägige Operation gegen Atomanlagen, Energieinfrastruktur sowie Raketen- und Drohnenarsenale ausgearbeitet. Trump hat sie laut dem Bericht nicht genehmigt, und das Weiße Haus bestritt gegenüber Drop Site Angriffspläne vor der israelischen Wahl am 27. Oktober. Laut TASS sagte Trump, es gebe derzeit keine Gespräche mit Teheran, die Lage werde sich aber recht bald ändern.
Israelische Wahl erschwert den Zeitplan
Netanjahu sagte am Mittwoch, er habe die IDF und den Mossad angewiesen, Irans Regime zu stürzen. Israelische Sicherheitsbeamte warnten laut KAN, ein Angriff jetzt könne als Wahleinmischung gelten, und Oppositionsführer Jair Lapid sieht keinen Grund für einen Angriff vor der Wahl.
Teheran droht mit breiterer Antwort
Der Sprecher der Revolutionsgarden, Hossein Mohebi, sagte, Iran werde einen Angriff künftig mit einer Invasion des angreifenden Landes beantworten. Iranische Vertreter drohen zudem mit Angriffen auf Rechenzentren und Unterseekabel, während Außenminister Abbas Araghtschi der Diplomatie eine weitere Chance geben will, falls die USA Aufrichtigkeit zeigen.