SymbolbildOpenAI kurz vor 500-Milliarden-Dollar-Rechenzentrumsdeal mit 250-Milliarden-Dollar-Absicherung durch Nvidia
OpenAI steht kurz vor dem Abschluss eines Rechenzentrumsprojekts im Wert von rund 500 Milliarden Dollar, wobei Nvidia laut New York Times Verhandlungen führt, um Finanzgarantien in Höhe von etwa 250 Milliarden Dollar bereitzustellen. Keines der beiden Unternehmen hat die Bedingungen bestätigt. Die Berichte kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Finanzierungskosten für solche Projekte steigen und Nvidia zudem für einen separaten 50-Milliarden-Dollar-Leasingvertrag für ein Rechenzentrum in Texas bürgt.
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Was passiert ist
Die New York Times berichtet, dass OpenAI kurz davor steht, ein Rechenzentrum im Wert von rund 500 Milliarden Dollar zu sichern, und dass Nvidia in Verhandlungen steht, dafür eine finanzielle Absicherung von 250 Milliarden Dollar bereitzustellen – ein Betrag, der zu den größten Vereinbarungen des KI-Booms zählen würde. Laut demselben Bericht der New York Times würden die Garantien es OpenAI ermöglichen, einen 10-Gigawatt-Standort zu leasen, der derzeit in Piketon, Ohio, von SB Energy, einer Tochtergesellschaft von SoftBank, gebaut wird, wobei auch das US-Energieministerium an der Vereinbarung beteiligt ist. Weder OpenAI noch Nvidia haben die Zahlen oder die Struktur bestätigt, sodass die Bedingungen unbestätigt bleiben. Separat berichtet die Financial Times, dass Nvidia für einen 50-Milliarden-Dollar-Leasingvertrag für ein Rechenzentrum in Texas bürgt, das mit eigenen Chips betrieben werden soll – ein Bericht, den Reuters am selben Tag weiterverbreitete. Das Wall Street Journal schreibt unter Verweis auf die Bedingungen, die Meta bei seiner jüngsten Finanzierung akzeptiert hat, dass der Preis für die Finanzierung des Ausbaus von Rechenzentren steigt.
Mögliche Folgen
Neu sind das Ausmaß und die Richtung des Geldflusses: Nvidia, der Lieferant der Chips, bürgt zunehmend für die Kunden und die Gebäude, in denen diese untergebracht werden – in Ohio durch Garantien und in Texas durch einen Leasingvertrag. Die vom Wall Street Journal beschriebenen steigenden Finanzierungskosten stehen im Kontrast zu einem Markt, der begonnen hat, die Ausgaben zu hinterfragen: Apple hat Nvidia wieder als wertvollstes börsennotiertes Unternehmen der Welt abgelöst, eine Verschiebung, die die New York Times mit der Sorge der Anleger über die KI-Kosten in Verbindung bringt. Die nächsten Anhaltspunkte sind, ob OpenAI und Nvidia die Vereinbarung bestätigen und deren Bedingungen offenlegen, sowie wie die Garantien in Nvidias eigener Bilanz verbucht werden. Die Rolle des US-Energieministeriums bei dem Standort in Ohio bleibt in der bisherigen Berichterstattung unklar.