SymbolbildIsraels Wahlrennen bleibt eng: Trump stützt Netanjahu, Vance hält sich zurück
Eine Woche vor der Wahl am 27. Oktober zeigt eine Walla-Umfrage nach dem Rückzug von Benny Gantz keinen Block nahe einer Mehrheit. Trump unterstützt Netanjahu, Vizepräsident Vance wollte das nicht tun.
Die Walla-Umfrage vom Montag, 19. Oktober, sieht Gadi Eisenkots Yashar bei 23 Sitzen und Netanjahus Likud bei 19, Naftali Bennetts B'Yachad bei 14. Netanjahus Koalitionsblock käme auf 48 Sitze, die Opposition auf 54, beide unter den nötigen 61. Bei einer Fehlerspanne von 4 % sind Verschiebungen um einzelne Sitze unsicher.
Washington uneins
Trump unterstützte Netanjahu am Samstag und nannte ihn einen "großen Kriegerpremier". Vance sagte am Montag, er sei weder dafür noch dagegen, werde sich "nicht in die israelischen Wahlen einmischen" und konzentriere sich auf die US-Zwischenwahlen, berichtet Koha. Eisenkot sagte dem Sender Kanal 12, allein Israels Bürger entschieden.
Druck auf Ofer Winter
Walla sieht Winters Partei Volk Israels bei 2,9 % und damit unter der Hürde von 3,25 %. Netanjahu und Smotrich trafen am Dienstag Rabbi Eli Sadan, Winters Mentor, um Winter zum Rückzug zu drängen; Winter lehnte ab und nannte ihre Kampagne "hässlich". Eine interne Umfrage für eine Koalitionspartei ergab, dass 24,2 % der Blau-Weiß-Wähler zu ihm wechseln würden.
Rechtsaußen erwartet Zugewinne
Reuters berichtet, Itamar Ben-Gvir stehe vor Zugewinnen, weil junge Wähler nach rechts außen rücken. Walla sah seine Otzma Yehudit unverändert bei acht Sitzen.