600 Drohnen im Anflug auf Moskau, Russland trifft Kiew und Krywyj Rih
Moskaus Bürgermeister meldete rund 600 Drohnen im Anflug auf die Stadt in der Nacht; russische Raketen trafen Kiew und Krywyj Rih.
Geopolitik
Moskaus Bürgermeister meldete rund 600 Drohnen im Anflug auf die Stadt in der Nacht; russische Raketen trafen Kiew und Krywyj Rih.
Geopolitik
TASS meldete am Sonntag, die Verluste der Ukraine durch ungenutzte Hafenkapazitäten seien auf rund 1,75 Milliarden Dollar gestiegen und die Agrarexporte um etwa 60 Prozent zurückgegangen. Die Zahlen stammen allein von der russischen Staatsagentur und sind nicht unabhängig bestätigt.
Wirtschaft
Russland hat Kiews Angebot eines beiderseitigen Angriffsstopps im Schwarzen Meer zurückgewiesen. Die Angriffe auf Häfen beider Seiten gehen weiter.
Geopolitik
Die russische Regierung erklärte am Freitag, die Kraftstoffversorgung der Tankstellen bleibe in mehreren Regionen angespannt. Zwei rationieren nun den Verkauf.
Wirtschaft
The New York Times berichtete am Samstag, Russland habe eine verdeckte Kampagne gegen die prowestliche Regierung Moldaus geführt. Polen erklärte am Vortag, es habe einen von russischen Diensten angeworbenen Mann festgenommen, der einen Mord vorbereitet habe.
Geopolitik
Der Minister für Agrarpolitik und Ernährung, Taras Wyssozkyj, erklärte laut TASS, die ukrainischen Getreideausfuhren seien seit Anfang August um 70 Prozent gefallen; zugleich bestünden Möglichkeiten, die Lieferungen über Schiene und Donauhäfen teilweise zu erhöhen. Die Erzexporte gingen binnen sieben Monaten um 27 Prozent zurück, die Erlöse lagen bei 1,08 Milliarden Dollar und im Juli bei 148 Millionen Dollar; laut Bloomberg weichen vom Schwarzen Meer abgeschnittene Käufer auf andere Herkunftsländer aus.
Wirtschaft
Kiew hat Moskau einen gegenseitigen Verzicht auf Angriffe auf zivile Schiffe im Schwarzen Meer angeboten, übermittelt über ein Drittland. Moskau erklärt, ein förmlicher Vorschlag sei nicht eingegangen.
Geopolitik
Ukrainische Drohnen haben die russische Raffinerie Orsk vollständig lahmgelegt, die Reparatur wird auf bis zu sechs Monate veranschlagt. Bloomberg berichtet, Russlands Dieselexporte lägen auf dem tiefsten Stand seit Jahren.
Wirtschaft
Polen hat einen von Moskaus Geheimdiensten angeworbenen Russen festgenommen, der einen Mann mit ukrainischem und amerikanischem Pass töten sollte, wie Ministerpräsident Donald Tusk am Donnerstag sagte. Es sei der erste von Russland angeordnete Angriff auf einen US-Bürger in einem NATO-Staat.
Geopolitik
Gazprom teilte am Donnerstag mit, in europäischen Untergrundspeichern lagerten 13,4 Milliarden Kubikmeter Gas weniger als vor einem Jahr, die Befüllung verlaufe sehr langsam. Der griechische Politiker Panagiotis Lafazanis sagte TASS, das EU-Verbot von russischem Pipelinegas und LNG bis 2027 treffe Griechenland am härtesten, und der geplante Vertikale Korridor in die Ukraine bestehe weiterhin nur auf dem Papier.
Wirtschaft
Ukrainische Drohnen trafen in der Nacht zum Mittwoch Noworossijsk und die russische Region Krasnodar; alle drei Getreideterminals des wichtigsten Weizenhafens des Landes stehen still. Drei Menschen wurden getötet, darunter ein achtjähriges Kind.
Geopolitik
Die Raten für Öltanker aus dem Schwarzen Meer sind am Mittwoch nach einem Drohnenangriff auf ein Rekordniveau gestiegen, berichtet Bloomberg. Der Druck des Krieges auf die Häfen der Region schlägt auf die europäischen Getreidepreise durch.
Wirtschaft
Rosstat bezifferte das Wachstum im zweiten Quartal am Mittwoch auf 1,3 Prozent, mehr als offiziell erwartet. Schlangen und Abgabelimits für Benzin sind nach ukrainischen Angriffen auf Raffinerien in einem Dutzend Regionen zurück.
Wirtschaft
Ukrainische und amerikanische Einheiten traten in einer Übung gegeneinander an, in der sich die ukrainischen Drohnen durchsetzten, wie The Wall Street Journal am Mittwoch berichtete. Ort und Zeitpunkt der Übung wurden nicht genannt.
Geopolitik
Wolodymyr Selenskyj reiste am Samstag nach Belgrad, um mit dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic über Artilleriegranaten zu sprechen, und bekräftigte, dass Kiew die Unabhängigkeit des Kosovo nicht anerkenne, wie Politico berichtet. Die Äußerungen lösten Empörung aus, die Pristina erreichte, wo am Tag darauf ein Banner mit der Aufschrift „Free Ukraine“ abgenommen wurde, und Albanien, das scharf reagierte.
Geopolitik
Russische Raketen, Drohnen und Gleitbomben haben in der Nacht zu Dienstag in der Ukraine mindestens zehn Menschen getötet. Kiew erklärt, dabei seien nordkoreanische Raketen eingesetzt worden.
Geopolitik
Eine unbekannte Drohne legte die Bahnen des Flughafens Hannover in der Nacht zum Dienstag 90 Minuten lahm, eine Woche nach der Sprengstoffdrohne in Leipzig. Rumänien vernichtete zwei mutmaßlich russische Drohnen auf See.
Geopolitik
Ukrainische Drohnen haben am Montag in der russischen Raffineriestadt Nischnekamsk mindestens 13 Menschen getötet. Danach trafen russische Angriffe Saporischschja und Kiew.
Geopolitik
Russlands Oberstes Gericht hat am Montag die einzige Antikriegspartei Jabloko von der Duma-Wahl im September ausgeschlossen und damit einer Klage der kremltreuen Partei Rodina stattgegeben.
Geopolitik
Die mit Sprengstoff bestückte Drohne vom Flughafen Leipzig/Halle stammt nach Einschätzung von US-Beamten aus Russland, wie US-Medien berichten. Berlin spricht von einer neuen Stufe der Gefährdung, nennt aber keinen Verantwortlichen.
Geopolitik
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, Pjöngjang wolle Zehntausende Soldaten in Russland stationieren, und verband diese Warnung mit einer Bitte an Südkorea, wie FAZ am Montag berichtete. Seoul bekräftigte laut TASS, keine Waffen an die Ukraine zu liefern; South China Morning Post schrieb, die Bitte um Luftverteidigungssysteme könnte für die Regierung zu weit gehen.
Geopolitik
Das moldauische Außenministerium rief seinen Botschafter aus Moskau zu Konsultationen zurück, nachdem im Dorf Crocmaz nahe der ukrainischen Grenze eine Drohne abgestürzt war, wie Meduza am Montag berichtete. Laut TASS erklärte der russische Vizeaußenminister Michail Galusin, bewaffnete Provokationen in Transnistrien würden als Angriff auf Russland gewertet; Meduza berichtete zugleich, mehr als 60.000 Bewohner der abtrünnigen Region hätten in einem vereinfachten Verfahren die russische Staatsbürgerschaft beantragt.
Geopolitik
Bloomberg beschreibt den Mangel an amerikanischen Munitionsbeständen als globales Problem, das Verbündete ebenso trifft wie die US-Streitkräfte. In einem von TASS zitierten Leitartikel argumentiert die Financial Times, eine Vereinbarung über die Produktion von Patriot-Abfangraketen in der Ukraine sei keine schnelle Lösung, da Technologietransfer und eine zertifizierte Lieferkette Jahre brauchen würden.
Geopolitik
Die russische Zentralbank empfahl den Kreditinstituten am Montag, kleine und mittlere Unternehmen zu unterstützen, die von den als Terroranschläge bezeichneten ukrainischen Drohnenangriffen auf Lager und Logistikstandorte betroffen sind, und keine Verzugsstrafen zu erheben oder vorzeitige Rückzahlungen zu verlangen. Kommersant berichtet, dass russische Buchverlage ihre Verkäufe auf dem Marktplatz Wildberries aussetzen, da Drohnenangriffe weiter dessen Lager treffen.
Wirtschaft
Bei Angriffen in der Nacht zum Sonntag kamen in Russland und der Ukraine mindestens sieben Menschen ums Leben, wie Behörden beider Seiten mitteilten.
Geopolitik
Der ukrainische Präsident Selenskyj sagte am Sonntag, Pjöngjang bereite eine Entsendung dieser Größenordnung nach Russland vor. Reuters und Nikkei Asia verbreiteten die Aussage; die Zahl ist nicht unabhängig bestätigt.
Geopolitik
Über einem Bundeswehrstandort nahe Bonn, in dem Berichten zufolge Patriot-Komponenten lagern, wurden zwei Drohnen gesichtet, wenige Tage nachdem am Flughafen Leipzig/Halle eine mit Sprengstoff beladene Drohne gefunden worden war. Berlin weitet seine Drohnenabwehr aus.
Geopolitik
Das Pentagon hat den US-Rüstungsfirmen 21 Tage gesetzt, um Pläne für schnellere Waffenlieferungen vorzulegen. Anlass sind die in fünf Monaten Krieg gegen den Iran geleerten Bestände.
Geopolitik
Serbiens Präsident Aleksandar Vucic sagte am Sonntag, Belgrad könne den Fluss Ibar umleiten und das Kraftwerk Gazivode ohne Wasser lassen; er verwies auf die Behandlung der Serben und nannte Europas Vorgehen gegen Russland einen hybriden Krieg, der den Kontinent an den Rand eines größeren Konflikts bringe. Pristina entfernte die ukrainische Flagge nach Wolodymyr Selenskyjs Äußerungen zum Kosovo bei seinem Besuch in Belgrad, und Demonstranten in Tirana zogen vor die serbische und die ukrainische Botschaft.
Geopolitik
Türkische Behörden erklärten am Sonntag, die Durchfahrt durch die türkischen Meerengen ins Schwarze Meer laufe nach Verzögerungen im Zusammenhang mit dem Krieg zwischen Russland und der Ukraine wieder reibungslos. TASS berichtet, der Eigner der MV Reyhan Sari, die im Juli auf der Fahrt mit Kohle vom russischen Hafen Taman nach Trabzon von einer Drohne getroffen wurde, wolle die Ukraine vor ein internationales Schiedsgericht bringen.
Wirtschaft
Russische Drohnen zerstörten früh am Samstag ein Wohnhaus nahe Kiew und töteten einen dreijährigen Jungen und seine Großeltern. Ukrainische Drohnen setzten am selben Tag die russische Ölraffinerie Ilski in Brand.
Geopolitik
Das Pentagon hat der US-Rüstungsindustrie 21 Tage gegeben, um schnellere Lieferungen zu planen. Die Patriot-Bestände liegen nach dem Krieg gegen Iran Berichten zufolge unter 1.700.
Geopolitik
Nach einer Häufung von Angriffen auf Schiffe beschränkt die Türkei den Verkehr im Schwarzen Meer, wie Bloomberg am Samstag berichtete. Das Außenministerium warnt, die Eskalation könne die Ernährungssicherheit treffen.
Wirtschaft
Über einem deutschen Militärstützpunkt wurden Drohnen gesichtet, Tage nachdem am Flughafen Leipzig/Halle eine mit Sprengstoff bestückte Drohne gestoppt wurde. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt nennt Deutschland ein tägliches Ziel hybrider Kriegsführung.
Geopolitik
Eine Drohne drang am Samstag in den bulgarischen Luftraum ein und explodierte unweit der rumänischen Grenze in der Nähe der Transbalkan-Gaspipeline, die die Türkei mit der Ukraine verbindet. Das Verteidigungsministerium in Sofia teilte mit, die Drohne sei von einem Typ, der von den ukrainischen Streitkräften weithin genutzt werde, derzeit deute aber nichts auf einen vorsätzlichen Vorfall hin; Kiew wies zurück, Bulgarien angegriffen zu haben.
Geopolitik
Politiker aus Deutschland, Frankreich und den Vereinigten Staaten, darunter Annegret Kramp-Karrenbauer, drängen die EU, Russlands eingefrorene Vermögen zur Finanzierung der Ukraine zu nutzen, der bald das Geld ausgehen könnte, wie die FAZ am Samstag berichtete. Am selben Tag billigte der US-Senat ein neues Gesetz zu Russland-Sanktionen, das chinesische Staatsmedien als politische Nötigung in den globalen Energielieferketten bezeichneten.
Wirtschaft
Ukrainische Drohnen greifen zunehmend Lagerhäuser von Wildberries an, Russlands größtem Onlinehändler, auf den sich viele Russen verlassen, wie The New York Times und The Wall Street Journal am Samstag berichteten. Die Milliardärin und Mitgründerin Tatyana Kim steht laut The New York Times vor ihrer bislang größten Bewährungsprobe.
Wirtschaft
Wolodymyr Selenskyj traf am Samstag in Belgrad Aleksandar Vucic, beide vereinbarten, bis Jahresende auf ein Freihandelsabkommen hinzuarbeiten und Serbien am Wiederaufbau ukrainischer Städte zu beteiligen. Vucic sagte, er werde den EU-Beitritt Kiews unterstützen, über eine militärische Zusammenarbeit sei nicht gesprochen worden; vor dem Präsidialamt protestierten prorussische Demonstranten.
Geopolitik
Russische Luftangriffe auf einen Vorort von Kiew haben am Samstag mindestens drei Menschen getötet, in Odessa beschädigte eine Drohne ein Fußballstadion. Im Donbass rücken russische Truppen auf die Zwillingsstädte Kramatorsk und Slowjansk vor.
Geopolitik
Der Lebensmittelpreisindex der UN stieg im Juli auf 131,1 Punkte und erreichte damit den höchsten Stand seit mehr als drei Jahren, teilte die FAO am Freitag mit. Hitzewellen, der Krieg in der Ukraine und die Eskalation am Golf trieben die Kosten für Getreide, Zucker und Pflanzenöl in die Höhe.
Wirtschaft
Der US-Senat hat am Freitag den „Lindsey O. Graham Sanctioning Russia and Iran Act of 2026“ mit 86 zu 11 Stimmen verabschiedet. Er würde dem Präsidenten erlauben, Zölle von bis zu 100 Prozent auf große Abnehmer russischen Öls und Gases zu verhängen.
Geopolitik
US-Geheimdienste haben die mit Sprengstoff beladene Drohne, die in der Nacht auf Dienstag am Flughafen Leipzig/Halle gestoppt wurde, laut Wall Street Journal mit Russland in Verbindung gebracht. Die deutsche Bundesanwaltschaft führt Ermittlungen wegen Terrorismusverdachts.
Geopolitik
Die Ukraine hat den Export landwirtschaftlicher Produkte über das Schwarze Meer nach russischen Angriffen auf Odessa vollständig eingestellt – über diese Route liefen vor Juli rund 85 % solcher Exporte, sagte Landwirtschaftsminister Taras Wyssozkyj. TASS berichtet von 6.835 Fahrzeugen, die an der polnischen Grenze warten, sowie von einem Drohnenangriff auf das türkische Frachtschiff MV Gulluk nahe Noworossijsk, während Bloomberg berichtet, Washington zufolge werde Kiew Tanker und eine Ölanlage am Schwarzen Meer nicht ins Visier nehmen.
Wirtschaft
Ukrainische Drohnen haben ein Lager von Wildberries, Russlands größtem Online-Marktplatz, in Jekaterinburg mehr als 2.000 Kilometer innerhalb Russlands getroffen und einen Brand ausgelöst, teilte das fusionierte Unternehmen RWB mit. Daily Sabah berichtet, die Störung treffe Zehntausende Kleinunternehmen, während TASS meldet, ukrainische Streitkräfte hätten Gebiete der Region Donezk an einem Tag 30 Mal angegriffen und dabei 11 Menschen verwundet, darunter zwei Kinder.
Geopolitik
Wichtige US-Bestände an weitreichenden Offensivraketen, darunter ATACMS und PrSM, sind im Krieg gegen Iran extrem knapp geworden, berichtete TASS unter Berufung auf Fernsehberichte, während Trump die Berichte zurückwies und ankündigte, mutmaßliche Informanten inhaftieren zu lassen. Das Pentagon entließ ohne Angabe von Gründen den General, der die militärische Hilfe für die Ukraine koordinierte, und Trump antwortete auf Wolodymyr Selenskyjs Appelle nach weiteren Patriot-Abfangraketen mit den Worten: „Wir wollen auch Raketen.“
Geopolitik
Die Ukraine griff in der Nacht auf Donnerstag Ölanlagen tief in Russland an und setzte die Raffinerie Jaroslawneftorgsintes in Jaroslawl in Brand. Russlands Verteidigungsministerium erklärte, die Luftabwehr habe 605 Drohnen über russischen Regionen, dem besetzten Krim sowie dem Schwarzen und Asowschen Meer abgeschossen.
Geopolitik
Russland erklärt, eine ukrainische Drohne habe am Samstag das Atomkraftwerk Saporischschja getroffen und dabei die externe Stromversorgung für eine Stunde unterbrochen. Am Donnerstag forderte das russische Außenministerium eine Reaktion der internationalen Gemeinschaft.
Geopolitik
Die Polizei erklärte, die mit einem Sprengsatz beladene Drohne am Flughafen Leipzig sei neben einem mit Munition beladenen ukrainischen Flugzeug gefunden worden, und die Bundesanwaltschaft ermittelt zu dem, was sie als Anschlag auf Deutschlands Verkehrs- und Logistikinfrastruktur bezeichnet. Ein Minister sagte, ein abgerissener Zünder habe die Zündung des Sprengsatzes verhindert; eine Washingtoner Zeitung brachte den Vorfall laut Politika mit dem russischen Geheimdienst in Verbindung, während deutsche Ermittler bislang keine Angaben zu den Verantwortlichen gemacht haben.
Geopolitik
Die Bitten der Ukraine um zusätzliche Flugabwehr-Abfangraketen stoßen ins Leere, da westliche Verbündete nur ungern Raketen abgeben, die sie möglicherweise für ihre eigene Verteidigung benötigen, berichtete die New York Times am Donnerstag. Russische Angriffe auf die Ukraine haben sich in der Zwischenzeit verstärkt.
Geopolitik
Ein ukrainischer Angriff auf die Region Brjansk tötete zwei Zivilisten und verletzte sechs in Nowosybkow, wobei mehrere Autos und eine Tankstelle beschädigt wurden, berichtete TASS am Donnerstag unter Berufung auf vorläufige Angaben. Meduza veröffentlichte am selben Tag, was über die Opfer einer ukrainischen Drohne bekannt ist, die am Montag an einem Strand in Archipo-Ossipowka, einem Teil von Gelendschik, abstürzte und explodierte, während sich Menschen im Sand und im Wasser aufhielten.
Geopolitik
Russlands Verteidigungsministerium erklärte, seine Streitkräfte hätten in den vergangenen 24 Stunden ukrainische Armee-Infrastruktur und Logistikzentren getroffen und die Ukraine habe an allen Frontabschnitten rund 1.395 Soldaten verloren – Zahlen, die von TASS berichtet und nicht unabhängig bestätigt wurden. Der russische Analyst Vitali Kisseljow sagte gegenüber TASS, Kiew habe 80 % seiner Häfen verloren und nutze die verbleibende zivile Hafeninfrastruktur, um Treibstoff und von der NATO ausgegebene Uniformen einzuführen.
Geopolitik
Russlands nächtlicher Raketen- und Drohnenangriff auf Kiew und die Region am Mittwoch tötete 17 Menschen; die ukrainische Luftabwehr fing keine der ballistischen Raketen ab. Der NATO-Generalsekretär erklärt nun, er arbeite dringend daran, Abfangraketen für die Ukraine zu sichern.
Geopolitik
Die deutsche Polizei fand in der Nacht zu Mittwoch neben einem geparkten ukrainischen Antonov-Frachtflugzeug am Flughafen Leipzig/Halle, einem Logistikdrehkreuz von NATO und DHL, eine Drohne mit einem Sprengsatz. Das Bundesinnenministerium spricht von einem professionellen hybriden Bedrohungsszenario.
Geopolitik
Ein ukrainischer Drohnen- und Raketenangriff auf eine Industrieanlage in der russischen Region Kursk hat vier Menschen getötet und mehrere weitere verletzt, teilte der Gouverneur der Region, Alexander Chinstein, am Mittwoch mit. Meduza zählt in einer Bilanz nach 40 Tagen der Kampagne mindestens 20 getroffene Wildberries-Lager sowie mindestens 25 Ölraffinerien und andere Öl- und Gasanlagen, wodurch ein Drittel der russischen Raffineriekapazität ausgefallen ist.
Geopolitik
Eine Autobombe in Jekaterinburg hat Wladimir Tkatschuk, den Leiter des Drohnenherstellers Uraldronsawod, lebensgefährlich verletzt und seinen Leibwächter getötet, der sich im Fahrzeug befand, berichtete TASS am Mittwoch. Es war der zweite Anschlag auf einen russischen Drohnenentwickler innerhalb einer Woche; Berichten zufolge steht auch eine Explosion in einem Moskauer Restaurant in der vergangenen Woche, bei der der Schwiegersohn des Oberbefehlshabers der Luft- und Raumfahrtstreitkräfte, Alexander Tschaiko, getötet wurde, im Zusammenhang mit einem offenbaren Anschlagsversuch auf Tschaiko selbst.
Geopolitik
Russland habe begonnen, eine mit nordkoreanischen Soldaten besetzte Raketeneinheit zu stationieren, und plane, sie in der Region Woronesch zu positionieren, sagte Andrij Tscherniak vom ukrainischen Hauptnachrichtendienst gegenüber Reuters in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht. Die Angabe stammt vom ukrainischen Geheimdienst und ist nicht unabhängig bestätigt.
Geopolitik
Präsident Wladimir Putin kündigte am Mittwoch Änderungen im russischen Militärkommando an: Denis Ljamin, ehemaliger Stabschef der Kampfgruppe „Zentrum“, soll die Truppen für unbemannte Systeme beaufsichtigen, Generaloberst Solodtschuk wird stellvertretender Verteidigungsminister für die kampfbezogene Versorgung. TASS zufolge zielen die Änderungen auf die materielle und technische Versorgung der Truppen ab; der Militäranalyst Boris Roschin erwartet ein schnelleres Tempo bei der Drohnenproduktion und neue unbemannte Einheiten.
Geopolitik
Russland und die Ukraine produzieren immer größere Mengen innovativer Luftwaffen, während die Bodenkämpfe weitgehend statisch bleiben, berichtete die New York Times am Mittwoch. Die Ukraine warf Russland ein Kriegsverbrechen vor, nachdem ein Video zeigte, wie eine Drohne einen Gemüsehändler in Cherson angriff.
Geopolitik
Russlands UN-Botschafter Wassili Nebensja erklärte am Mittwoch, die Ukraine greife Mitarbeiter des Atomkraftwerks Saporischschja an, um eine von Menschen verursachte Katastrophe herbeizuführen. Rosatom-Chef Alexej Lichatschow beschuldigte ukrainische Streitkräfte, nachts Drohnen einzusetzen, um die Zufahrtsstraße zu verminen und so Schichtwechsel, Essenslieferungen und medizinische Noteinsätze zu stören; die von TASS verbreiteten Vorwürfe sind unbestätigt.
Geopolitik
Pentagon-Chef Pete Hegseth wies am Mittwoch Berichte zurück, wonach zentrale US-Munitionsbestände auf gefährlich niedrige Stände gesunken seien. Reuters hatte einen Tag zuvor berichtet, die Armee habe im fünfmonatigen Krieg mit dem Iran „praktisch alle“ ihrer weitreichenden Präzisionsraketen verbraucht.
Geopolitik
Ukrainische Drohnen haben in der Nacht auf Dienstag in einer Industriezone im Gebiet Moskau fünf Menschen getötet und ein Logistiklager von Wildberries im Gebiet Leningrad in Brand gesetzt. Einen Tag zuvor war eine Drohne auf einem überfüllten Strand nahe Gelendschik niedergegangen und hatte sieben Menschen getötet, darunter Kinder.
Geopolitik
Russische Angriffe auf die ukrainischen Städte Sumy und Mykolajiw haben in der Nacht zum Dienstag vier Zivilisten getötet. Die Ukraine warf Russland am selben Tag ein Kriegsverbrechen vor, nachdem eine Drohne in Cherson gezielt einen Straßenhändler gejagt hatte.
Geopolitik
Das türkische Außenministerium erneuerte am Dienstag seinen Aufruf zur Sicherheit im Schwarzen Meer, nachdem bei einem Drohnenangriff mehrere Besatzungsmitglieder auf zwei zivilen Schiffen verletzt wurden; TASS berichtete, die Besatzung der Nadezhda werde in Noworossijsk medizinisch versorgt, nachdem es zu dem als ukrainischen Drohnenangriff bezeichneten Vorfall gekommen sei, und meldete zudem ein weiteres brennendes Schiff vor Odessa. Russische Versicherer haben die Deckung von Kriegs- und Terrorismusrisiken für Frachtschiffe im Asowschen Meer und im Schwarzen Meer faktisch eingestellt, berichtete das Wirtschaftsmedium RBC unter Berufung auf Branchenquellen.
Geopolitik
Russlands Verteidigungsministerium erklärte, seine Truppen hätten die Ortschaft Bakschejewka in der Region Charkiw eingenommen und ukrainische Streitkräfte hätten binnen 24 Stunden an allen Frontabschnitten rund 1.435 Soldaten verloren, so TASS. Duma-Abgeordneter Alexej Tschepa sagte, Wolodymyr Selenskyjs 40-Tage-Plan scheitere und der Ukraine fehlten Luftabwehrsysteme und Reserven, um Lücken entlang der Kontaktlinie zu schließen.
Geopolitik
Der ukrainischen Landwirtschaft drohen 2026 Verluste von 3 Milliarden US-Dollar, da Hafenschließungen Exporte blockieren, berichtete TASS am Dienstag unter Berufung auf Reuters. Die Ankaufspreise für Getreide und Ölsaaten in der Ukraine sind im Schnitt um 30 Prozent gefallen.
Wirtschaft
Eine ukrainische Drohne stürzte am Montag auf einen überfüllten Strand bei Archipo-Ossipowka nahe Gelendschik und tötete sieben Menschen, darunter drei Kinder. Russische Behörden beziffern die Gesamtzahl der Opfer der Angriffe an der Küste und auf der Krim auf 11.
Geopolitik
Die Vereinigten Staaten haben mit Lockheed Martin und Northrop Grumman Verträge im Wert von mehr als 3 Milliarden Dollar unterzeichnet, um die Produktion von Bauteilen für die Abfangraketen Patriot und THAAD auszuweiten, da die Konflikte im Iran und in der Ukraine die Vorräte belasten, wie die South China Morning Post und das Wall Street Journal am Montag berichteten. Die FAZ berichtete, dass der Krieg im Iran die amerikanischen Raketenbestände erheblich verringert habe und Start-ups aus dem Silicon Valley nun helfen sollen.
Wirtschaft
Der Militärexperte Andrey Marochko erklärte, russische Truppen hätten im Juli fast 600 Quadratkilometer und 32 Ortschaften in der Kriegszone unter ihre Kontrolle gebracht, wie die staatliche Agentur TASS am Montag berichtete. Die Angaben stammen von russischer Seite und sind nicht unabhängig bestätigt.
Geopolitik
Meduza berichtete, dass General Alexander Tschaiko, der Truppen befehligte, die das Massaker von Butscha in der Ukraine verübten, offenbar das Ziel der Explosion am Samstag im Restaurant Balzi Rossi in der Barrikadnaja-Straße in Moskau war. Das russische Außenministerium und seine Botschaft in Italien beschuldigten die Ukraine der Beteiligung, und Meduza zählte über zwei Jahre hinweg mindestens sechs Anschläge auf russische Generäle abseits der Front, drei davon mit Todesfolge.
Geopolitik
Händler auf dem russischen Marktplatz Wildberries könnten durch ukrainische Drohnenangriffe auf die Lagerhäuser des Unternehmens zwischen 215 und 280 Milliarden Rubel verloren haben, laut einer von Forbes Russia zitierten Schätzung des Analysten Sergei Semko. Bloomberg berichtete, dass Kiews sich wandelndes Angriffsmuster die Unsicherheit rund um russisches Öl verstärkt.
Wirtschaft
Der US-Gesandte bei der NATO, Matthew Whitaker, sagte, es gebe keine Einigung zwischen der NATO und Kiew über die Produktion von Patriot-Systemen bis zum Winter und Washington werde 'zuerst die wichtigsten Dinge angehen', berichtete TASS am Montag. Er sagte, die Gespräche mit der Ukraine über die Produktion kämen voran.
Geopolitik
Ukrainische Drohnenangriffe auf mehr als ein Dutzend russische Regionen töteten am Sonntag mindestens neun Menschen, darunter ein 13-jähriges Mädchen in der Region Belgorod. Russische Angriffe auf die Ukraine töteten am selben Tag mindestens fünf Menschen.
Geopolitik
Rosatom zufolge hat eine ukrainische Kampfdrohne in der Nacht auf Sonntag das Atomkraftwerk Saporischschja getroffen. Der russische Betreiber meldet keine Explosion und unveränderte Strahlenwerte.
Geopolitik
Washington und Kiew verhandeln über einen möglichen Transfer der Produktionstechnologie für Patriot-Raketen, sagte ein ukrainisches Parlamentsmitglied laut TASS am Sonntag. Präsident Donald Trump sagte am Freitag, die Vereinigten Staaten sollten sehr vorsichtig sein, wenn es darum gehe, anderen Ländern Lizenzen zur Herstellung ihrer Waffen zu erteilen.
Geopolitik
Das Wall Street Journal berichtete am Montag, dass der Kreml eine wachsende Zahl russischer Männer zum Militärdienst im Krieg gegen die Ukraine nötigt. Der Umfang der Rekrutierungskampagne geht aus der Bota vorliegenden Zusammenfassung nicht hervor.
Geopolitik
Russische Raketen töteten in der Nacht zum Samstag in Kiew mindestens neun Menschen und beschädigten die litauische Botschaft. Vilnius hat daraufhin den russischen Vertreter dort einbestellt.
Geopolitik
Bloomberg berichtete am Samstag, dass bewaffnete Konflikte und Extremwetter die weltweiten Lebensmittelpreise deutlich in die Höhe treiben könnten. Hitze und Dürre in Europa mindern die Getreideernte.
Wirtschaft
Rosatom teilte mit, sein ziviles Schiff Yanina sei im Schwarzen Meer nach einem ukrainischen Drohnenangriff gesunken und die gesamte Besatzung habe überlebt, berichtete Reuters. Rosatom-Chef Alexej Lichatschow bezeichnete den Angriff als Akt der Piraterie auf See und erklärte, das Containerschiff habe zivile Güter in internationalen Gewässern transportiert, während Kiew zuvor erklärt hatte, der Angriff sei nicht beabsichtigt gewesen, wie Politika berichtete.
Geopolitik
US-Außenminister Marco Rubio erklärte, Washington plane in den kommenden Wochen mehrere Schritte, um auszuloten, ob Friedensgespräche wieder aufgenommen werden können, berichtete TASS am Sonntag. Der Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik, sagte, die USA verfügten weiterhin über die Mittel, den Konflikt zu befeuern, und verfolgten bei einer Einigung ihre eigenen Interessen.
Geopolitik
Russische ballistische Raketen schlugen in der Nacht auf Samstag in Kiew ein und töteten mindestens neun Menschen. Es war der zweite schwere Angriff auf die ukrainische Hauptstadt innerhalb einer Woche.
Geopolitik
Das ukrainische Militär griff eine Raffinerie in Wolgograd an und setzte Lagerhallen des Online-Händlers Wildberries in Brand, Teil einer Kampagne, die sich zunehmend gegen russische Ölinfrastruktur und Logistikzentren richtet, wie die FAZ berichtete; der Konkurrent Ozon musste ein Lager evakuieren. Wildberries-Gründerin und Geschäftsführerin Tatjana Kim wandte sich am Freitag nach zwei Wochen mit Angriffen in einem Video an ihre Verkäufer, sagte, ausländische Unternehmer hätten Milliarden verloren, bezeichnete die Angriffe als höhere Gewalt und sprach von terroristischen Attacken.
Geopolitik
TASS schätzte, russische Streitkräfte hätten im Juli 32 Ortschaften eingenommen, die meisten davon in der Region Charkiw und in der Volksrepublik Donezk, und das russische Verteidigungsministerium erklärte, seine Kräfte hätten im Laufe des Monats mehr als 80 Schiffe mit Fracht für die ukrainische Armee getroffen. Selenskyj sagte, die Lage in den Gebieten um Konstantinowka und Slawjansk sowie in der Region Saporischschja bereite besondere Sorge, während ein russischer Diplomat erklärte, ukrainische Angriffe hätten in der vergangenen Woche 61 Menschen getötet und 327 verletzt.
Geopolitik
Trump sagte der Financial Times, er sei sich nicht sicher, ob er der Ukraine erlauben werde, Patriot-Abfangraketen zu produzieren, trotz zuvor von Washington und Kiew angekündigter Vereinbarungen, und erklärte, die Vereinigten Staaten hätten einer Übergabe der Patriot-Systemtechnologie oder von Tomahawk-Raketen nicht zugestimmt. Er sagte zudem, das Abkommen über seltene Erden erlaube es den Vereinigten Staaten, die benötigten Rohstoffe aus der Ukraine zu beziehen, während ein hochrangiger ukrainischer Diplomat NBC News sagte, Kiew habe mit Washington eine Vereinbarung zum Austausch ukrainischer Drohnentechnologie ausgehandelt.
Geopolitik
Die New York Times berichtete, ein ukrainischer Angriff auf ein iranisches Schiff – nachdem der Iran Russland militärische Hilfe für dessen Krieg gegen die Ukraine geschickt hatte – werfe die Frage auf, ob dieser Konflikt und der US-israelische Krieg gegen den Iran zusammenwachsen. Politika berichtete unter Berufung auf amerikanische Medien, Russland übermittle dem Iran Geheimdienstinformationen über US-Streitkräfte, die der iranischen Verteidigung und präziseren Angriffen dienen könnten.
Geopolitik
Der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow, ein Befürworter des Drohnen- und Roboterkriegs, sagte am Freitag, die politischen Umwälzungen in Kiew würden die technologielastige Militärstrategie des Landes nicht zum Entgleisen bringen. Bloomberg berichtet, dass die ukrainischen Streitkräfte die „Todeszone“ an der Front ausweiten und den Druck auf Putin erhöhen wollen.
Technologie
Warschau protestierte am Freitag beim russischen Botschafter, nachdem während Russlands nächtlichem Beschuss der Ukraine eine Rakete in polnisches Gebiet eingedrungen war, berichtete Al Jazeera. Polen erklärt, die Rakete sei erst kürzlich hergestellt worden, was nach eigener Darstellung zeigt, dass der Beschuss Russlands Arsenal aufzehrt.
Geopolitik
Eine Marschflugkörper ging in den frühen Morgenstunden des Donnerstags auf einem Feld im Südosten Polens nieder, riss nahe dem Dorf Tarnawa-Kolonia einen etwa zehn Meter breiten Krater und verletzte niemanden. Polens Ministerpräsident erklärte, die geborgenen Trümmer deuteten auf eine russische Kh-101 hin und Polen sei nicht das Ziel gewesen, während Polen und die NATO boden- und luftgestützte Luftverteidigungssysteme aktivierten. Russland hat sich zu dem Vorfall nicht geäußert, und die Ermittler haben die Trümmer noch nicht endgültig identifiziert.
Geopolitik
Ein russischer Raketen- und Drohnenangriff in der gesamten Ukraine in der Nacht auf Donnerstag tötete mindestens acht Zivilisten, sechs davon Mitglieder einer Familie im Dorf Radushne nahe Kryvyi Rih. In seiner Abendansprache erklärte Präsident Selenskyj, vorläufige Erkenntnisse deuteten darauf hin, dass die Rakete, die das Haus der Familie zerstörte, nordkoreanischer Herkunft sei – laut Quellen von Reuters wäre dies der erste derartige Einsatz seit fast einem Jahr. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, man habe militärische Flugplätze, Rüstungsbetriebe und Logistikstandorte getroffen.
Geopolitik
Ukrainische Drohnen trafen am Mittwoch Rosnefts Raffinerie in Rjasan und zwangen eine der größten Anlagen Russlands zur Abschaltung – nach Angaben von mit Reuters vertrauten Quellen für rund zwei Wochen. In der Nacht auf Donnerstag brannten Drohnen drei weitere Wildberries-Lagerhäuser nieder, eines davon 1.400 Kilometer von der Grenze entfernt, und trafen zwei Tanker am Terminal des Caspian Pipeline Consortium bei Noworossijsk. Die Ölpreise stiegen nach den Angriffen am Schwarzen Meer, wie das Wall Street Journal am Freitag berichtete.
Geopolitik
Eine russische ballistische Rakete zerstörte laut Guardian eine Drohnenfabrik in Kiew, die der US-Firma Terminal Autonomy gehört und Langstreckendrohnen herstellt, die gegen russische Signalstörung resistent sind. Der Angriff scheint das erste Mal im Krieg zu sein, dass Moskau die Anlage eines US-Unternehmens getroffen hat.
Geopolitik
Washington schloss einen Vertrag über 58,6 Milliarden Dollar für Patriot-Abwehrraketen, um einen durch die Kriege im Iran und in der Ukraine geschrumpften Bestand an Abfangraketen wieder aufzufüllen. Nachdem die Vereinigten Staaten ihre Anfrage abgelehnt hatten, sucht die Ukraine nun bei anderen Verbündeten nach Patriot-Abfangraketen, wie Bloomberg berichtet.
Geopolitik
Russische Behörden erklärten am Donnerstag, sie hätten einen ukrainischen Angriff auf kritische Infrastruktur im Atomkraftwerk Saporischschja gestoppt, und nannten dabei eine Trockenlageranlage für abgebrannte Kernbrennstoffe sowie ein Transportfahrzeug, das sie als einzigartige Ausrüstung bezeichnen. Das Außenministerium verurteilte den Versuch; die Darstellung stammt von der russischen Staatsagentur TASS und ist unbestätigt.
Geopolitik
Russlands Verteidigungsministerium erklärte am Donnerstag, seine Truppen hätten Jurtschenkowo in der Region Charkiw sowie Mogriza und Malaja Slobodka in der Region Sumy eingenommen, und Verteidigungsminister Andrei Belousow beglückwünschte die Kampfgruppe Zentrum zum Vorstoß bei Mogriza. Der von Russland eingesetzte Leiter der Regionalverwaltung Charkiw sagte gegenüber TASS, russische Einheiten hätten dort im Juli 13 Ortschaften eingenommen und rückten in Richtung Kupjansk und Borowaja vor – Angaben, die nicht unabhängig bestätigt sind.
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Russische Streitkräfte griffen die Ukraine in der Nacht vom 29. auf den 30. Juli 2026 mit ballistischen Raketen und weitreichender Luftwaffe an und trafen Kiew, Lwiw, Krywyj Rih und Poltawa. Mindestens acht Menschen wurden getötet, sechs von ihnen Mitglieder einer einzigen Familie in Krywyj Rih. Polen ließ Kampfjets aufsteigen und löste in Lublin Luftalarm aus, während die Angriffe die Westukraine erreichten.
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Trump und Selenskyj trafen sich am Dienstag, um über eine Wiederbelebung der Friedensverhandlungen mit Russland sowie Pläne für den Bau von Patriot-Raketen durch die Ukraine zu sprechen. Selenskyj sagte, dass die Rückgabe der Kontrolle über die Krim an Kiew derzeit nicht Teil der Gespräche sei, deutete jedoch an, dass sich dies ändern könnte. Russlands Außenminister Sergej Lawrow bezeichnete einen möglichen Waffenstillstand in Verbindung mit der Stationierung ausländischer Truppen als „Ultimatum“ und rief die Russen dazu auf, „gesunden Zorn“ gegenüber einem Westen zu empfinden, der sich seiner Ansicht nach über die Ukraine gegen Moskau gewandt hat.
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Die Ukraine erklärte, sie habe eine wichtige Rosneft-Raffinerie in Rjasan getroffen, und ukrainische Drohnen setzten am Morgen des 29. Juli in derselben Stadt ein Wildberries-Lagerhaus in Brand, wie Fotos und Videos zeigen, die ein großes Feuer und einen teilweise eingestürzten Gebäudeteil zeigen. Ukrainische Drohnen beschädigten zudem ein Wohnhaus in Taganrog, wobei eine Person getötet wurde, und in Tula versuchte ein Bewaffneter, den Chef eines russischen Drohnenunternehmens im Treppenhaus eines Wohnhauses zu erschießen, wie die regionale Zweigstelle des russischen Ermittlungskomitees mitteilte.
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Moskau und Pjöngjang stehen kurz vor dem Abschluss des Baus ihrer ersten direkten Straßenverbindung und festigen damit ein während des Kriegs gegen die Ukraine geschmiedetes Bündnis, berichtete El País. Selenskyj sagt, der Kreml plane, weitere 30.000 nordkoreanische Soldaten in den Krieg in der Ukraine zu schicken.
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Die russische Staatsagentur TASS berichtet unter Berufung auf einen Zeitungsbericht, der Stillstand in den ukrainischen Schwarzmeerhäfen koste etwa 70 Millionen Dollar pro Tag, und die drei Häfen des Großraums Odesa hätten im Juni 2,1 Milliarden Dollar der ukrainischen Exporte von insgesamt 3,5 Milliarden Dollar ausgemacht. Der russische Analyst Ilja Graschtschenkow sagte TASS, es handle sich nicht um eine Blockade im eigentlichen Sinne, sondern um einen faktischen Schifffahrtsstopp, und Kiew könne die verlorenen Exportrouten nicht ersetzen.
Wirtschaft
Das russische Außenministerium verurteilte den Angriff der Ukraine auf ein iranisches Handelsschiff im Kaspischen Meer als das, was es einen echten Terrorakt nannte, so die Tehran Times. Der Vorfall hält die Beziehungen zwischen Kiew und Teheran unter Spannung.
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Donald Trump empfing Wolodymyr Selenskyj am Dienstag im Oval Office zu einem nicht-öffentlichen Treffen von etwas mehr als einer Stunde über die Beendigung des Krieges mit Russland. Selenskyj sagte, die beiden hätten Lizenzen besprochen, die es der Ukraine erlauben würden, eigene Abfangraketen für Patriot-Luftabwehrsysteme zu bauen, und forderte, den diplomatischen Prozess neu zu beleben. Trump schrieb im Anschluss lediglich, das Treffen sei „sehr gut verlaufen“, bevor er getrennt Benjamin Netanjahu empfing.
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Republikaner und Demokraten im Senat einigten sich überparteilich auf ein neues Russland-Sanktionsgesetz, das gemeinsam von Lindsey Graham, dem am 11. Juli verstorbenen Senator, verfasst wurde, und die Senatoren stimmten mit 86 zu 12 Stimmen für dessen Fortschreiten – eine Maßnahme, die Präsident Donald Trump zudem neue Zollbefugnisse verleihen würde. Eine demokratische Mitarbeiterin warnte, das Gesetz gebe dem Präsidenten uneingeschränkten Ermessensspielraum, Sanktionen auszusetzen und Zölle zu verhängen, und Mitarbeiter erklärten, alle 100 Senatoren seien eingeladen worden, Wolodymyr Selenskyj rund um Grahams Trauerfeier zu treffen.
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Die Ukraine startete über Nacht mehr als 390 Drohnen auf Moskau und das umliegende Gebiet, und Bürgermeister Sergej Sobjanin erklärte, 81 Drohnen seien im Anflug auf die Hauptstadt zerstört worden – laut Schätzung von TASS einer der größten derartigen Angriffe seit zwei Jahren. Der Gouverneur des Moskauer Gebiets, Andrej Worobjow, meldete ein beschädigtes Wohnhaus sowie Häuser im Moskauer Gebiet, und der Gouverneur von Rjasan, Pawel Malkow, erklärte, herabfallende Drohnentrümmer hätten eine Person verletzt und vier Drohnen seien über seiner Region abgeschossen worden.
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Die Ukraine erklärte, sie habe nicht beabsichtigt, ein iranisches Handelsschiff im Kaspischen Meer zu treffen, beharrte darauf, dass ihr Angriff russischen Kriegsschiffen gegolten habe, und warnte Iran vor einer Eskalation, während Teheran Entschädigung forderte. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, sagte, der Angriff erweitere die Geografie dessen, was Moskau als Terror bezeichnet, und die FAZ deutete die Operation als politisches Signal an Donald Trump vor dessen Treffen mit Wolodymyr Selenskyj.
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Russlands Verteidigungsministerium erklärte, seine Truppen hätten die Ortschaft Krasny Kut im Gebiet Donezk eingenommen, und die Kampfgruppe Zentrum habe den ukrainischen Streitkräften binnen eines Tages rund 360 Verluste zugefügt sowie ein gepanzertes Kampffahrzeug zerstört. Ein russischer Offizier sagte gegenüber TASS, Drohnenoperatoren griffen über Krasny Liman hinaus an, um die ukrainische Logistik zu stören, während russische Truppen auf Slawjansk und Raigorodok vorrückten – Angaben, die von unabhängiger Seite nicht bestätigt sind.
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TASS berichtete unter Berufung auf den Analysten Sergej Kujun, dass ukrainische Tankstellen leerlaufen, und erklärte, eine Blockade der ukrainischen Häfen zusammen mit stark gestiegenen Dieselpreisen für Lkw verschärfe die Exportkrise. Moldaus Ministerpräsident Vasile Tofan sagte, ukrainische Angriffe auf den russischen Hafen Noworossijsk hätten in Moldau einen Dieselmangel ausgelöst, das erhebliche Mengen des Treibstoffs über die Donau importiert.
Wirtschaft
Ein ukrainischer Drohnenangriff mit großer Reichweite auf Schifffahrt im Kaspischen Meer am Wochenende des 25. Juli führte an Bord eines iranischen Handelsschiffs zu einer Explosion, bei der ein Matrose getötet und weitere verletzt wurden. Kiew erklärt, es habe Schiffe mit Militärfracht zwischen Iran und Russland getroffen; Teheran erklärt, das Schiff sei rein zivil gewesen, und hat der EU und Moskau mitgeteilt, der Angriff „könne nicht unbeantwortet bleiben“. Iran hat die ukrainische Geschäftsträgerin einbestellt, während russische und iranische Ministerien ihre Reaktion abstimmen.
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Ukrainische Drohnen führten am 27. Juli 2026 den nach Angaben des Gouverneurs der russischen Republik Udmurtien bislang massivsten Angriff auf die Region durch – einen von mehreren Angriffen, die laut Präsident Wolodymyr Selenskyj auf russische Ölanlagen zielten. In den Tagen zuvor trafen Drohnen Wildberries-Logistikzentren in St. Petersburg, der Region Leningrad und auf der Krim, und Angriffe auf Tanker am Terminal des Caspian Pipeline Consortium bei Noworossijsk stoppten die Verladungen und halbierten Kasachstans tägliche Ölförderung mehr als, bevor die Verschiffungen wieder aufgenommen wurden. Moskau hat sein Benzinexportverbot bis Ende 2026 verlängert, während sich Treibstoff- und Stromknappheit auf der besetzten Krim ausbreiten.
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Ukrainische Behörden erklärten, russische Raketen und Drohnen hätten am Sonntag mindestens sechs Menschen getötet, darunter ein neunjähriges Mädchen in einem Supermarkt in Tschernihiw. In derselben Nacht traf ein ukrainischer Drohnenangriff Wohnviertel von Rostow am Don, wo der Gouverneur der Region zunächst den Tod eines Ehepaars meldete und die Zahl der Todesopfer später auf fünf erhöhte, darunter ein Kind. Beide Hauptstädte bestreiten, Zivilisten anzugreifen, und beide bezeichnen die Angriffe der jeweils anderen Seite als Terror.
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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj war der erste ausländische Staatschef, den Großbritanniens neuer Premierminister Andy Burnham empfing; dieser nutzte das Treffen auf einem Marinestützpunkt am 27. Juli, um seine Sprache gegenüber Moskau zu verschärfen und Kiew die Rechte an einem britischen Störsystem der elektronischen Kriegsführung zuzusagen. Einen Tag später soll Selenskyj im Weißen Haus eintreffen, wo laut einem von CNN zitierten US-Vertreter die Zeit gekommen sei, den Krieg zu beenden. Im Hintergrund hat die Trump-Regierung dem Kongress mitgeteilt, dass 400 Millionen US-Dollar bewilligter Hilfe nicht vor dem Haushaltsjahr 2029 vollständig geliefert werden, während Kasachstans Präsident Wladimir Putin öffentlich dazu aufrief, den Konflikt einzufrieren.
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Wladimir Putin unterzeichnete ein Dekret, mit dem die genehmigte Sollstärke der russischen Streitkräfte auf 2.426.130 Personen angehoben wird, wobei die Zahl der Soldaten zum 1. August von 1.510.000 auf 1.535.000 steigt – laut Meduza die sechste Aufstockung seit Beginn der umfassenden Invasion der Ukraine. Ein separates Dekret nahm laut TASS das Föderalgebiet Sirius in die Liste der Grenzgebiete auf, in denen Ausländer kein Land besitzen dürfen. Eine von Meduza zitierte Untersuchung von Novaya Gazeta Europe kommt zu dem Schluss, dass mindestens 400.000 russische Soldaten bereits von der Front ins zivile Leben zurückgekehrt sind.
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Ein von Politika zitierter britischer Analyst erklärt, russische Streitkräfte stünden kurz vor einem Durchbruch im Donbass, da Moskau den Druck an zwei Fronten erhöht und Kiews Handlungsspielraum schwindet. TASS berichtet, die geschäftsführende ständige Vertreterin Russlands bei den Vereinten Nationen, Anna Jewstignejewa, habe dem Sicherheitsrat mitgeteilt, die Armee weite das von ihr kontrollierte Gebiet stetig aus, verwies auf die Einnahme von Konstantiniwka und erklärte, ukrainische Angriffe auf das Kernkraftwerk Saporischschja bärgen das Risiko einer großen von Menschen verursachten Katastrophe – Behauptungen, die umstritten sind.
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Nordkorea soll Gerüchten zufolge zehntausende zusätzliche Soldaten nach Russland entsenden, um dessen Krieg in der Ukraine zu unterstützen, berichtet die South China Morning Post unter Berufung auf Analysten, die das Arrangement als für beide Seiten vorteilhaft beschreiben. Der Bericht ist unbestätigt und würde eine weitere Vertiefung der Verteidigungsbeziehungen zwischen den beiden Staaten markieren.
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Meinungsverschiedenheiten innerhalb der militärischen Führung der Ukraine drohen auf die Politik überzugreifen und die Autorität des Präsidenten zu untergraben, wie Politika berichtet. The American Conservative schreibt, Zwietracht und Streit untergrüben die ohnehin angeschlagenen ukrainischen Kriegsanstrengungen.
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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj besuchte am Montag einen britischen Marinestützpunkt als erster ausländischer Staatschef, der vom neuen britischen Premierminister Andy Burnham empfangen wurde, der am 20. Juli sein Amt antrat. London kündigte an, Kyjiw die Rechte an geistigem Eigentum für seinen elektronischen Störsender „Stone Cloak" zu übergeben, damit die Ukraine ihn in großem Maßstab produzieren kann. Der Besuch geht einem Treffen zwischen Selenskyj und US-Präsident Donald Trump am Dienstag in Washington voraus, während der Kreml erklärte, es sei zu früh, um sich zu Berichten über US-ukrainische Gespräche über einen Waffenstillstand in der Luft zu äußern.
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Russische ballistische Raketen töteten Menschen in Kiew, Charkiw und Saporischschja, während TASS berichtete, ukrainische Drohnen hätten in Belgorod zwölf Menschen verletzt, darunter zwei Minderjährige, und ein Wohnhaus in Rostow am Don getroffen. TASS berichtete zudem von zwei Toten und vierzehn Verletzten bei Angriffen auf Ortschaften im Gebiet Donezk sowie von einem Angriff auf einen Krankenwagen in Gorlowka, den russische Vertreter als Kriegsverbrechen bezeichneten; diese Angaben stammen aus russischen Quellen und sind nicht unabhängig bestätigt.
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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte in seiner Abendansprache, Russland habe Nordkorea um zusätzlich 30.000 Soldaten und Raketenwerfer gebeten und bereite seit Juni die Entsendung nordkoreanischen Personals über die Region Woronesch vor. Bloomberg berichtete separat, Nordkorea habe eine Denuklearisierung abgelehnt; die Truppenzahlen stammen von Selenskyj und sind nicht unabhängig bestätigt.
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Die Ukraine erklärte, sie habe Schiffe im Kaspischen Meer angegriffen, die iranisches Militärgerät nach Russland transportierten; der ukrainische Botschafter in Israel sagte, das getroffene Schiff habe Drohnen- und Raketenkomponenten geladen. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi erklärte, der Angriff habe einen Seemann getötet und 'könne nicht unbeantwortet bleiben', und bezeichnete ihn als Verstoß gegen die UN-Charta, während Selenskyj sagte, Russland gebe Satellitenaufklärung an den Iran weiter.
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Das Handelsblatt berichtete, eine Reihe russischer Angriffe habe den Betrieb in den Häfen von Odessa faktisch lahmgelegt. Ukrainische Vertreter erklärten, ein Schiff, das eine Woche zuvor bei einem Angriff mit zehn Todesopfern von russischem Beschuss getroffen worden war, sei am Sonntag gesunken, wie Reuters und Politika berichteten.
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Kasachstans Ölexporte wurden nach Drohnenangriffen unterbrochen, die die Versorgung störten, berichtet Al Jazeera – ein Übergreifen des Kriegs zwischen Russland und der Ukraine. Die Unterbrechung birgt Risiken für die kasachische Wirtschaft und die Energiemärkte.
Wirtschaft
Von Moskau eingesetzte Beamte im russisch besetzten Teil der ukrainischen Region Saporischschja erklärten, ein nächtlicher Angriff auf ein Ferienlagergelände in Kyrylivka am Asowschen Meer habe mindestens acht bis elf Menschen getötet, darunter Kinder, und mehr als ein Dutzend verletzt. Am selben Wochenende meldete die Ukraine tödliche russische Drohnenangriffe in den Regionen Sumy und Saporischschja, und deutsche Medien berichteten über Raketenbeschuss auf Kiew. Dem war ein Freitag vorausgegangen, an dem russische Angriffe 15 Menschen in der Ukraine töteten.
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Ein seltener russischer Raketenangriff bei Tageslicht traf am 24. Juli 2026 ein privates Übungsgelände im Bezirk Butscha in der Region Kiew, wo gerade die Waffenausstellung "Armada" ukrainischer Drohnenhersteller stattfand; die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine meldete 10 Tote und rund 100 Verletzte. Stunden zuvor hatten zwei russische Fliegerbomben in Slowjansk in der Region Donezk fünf Menschen getötet und das Gebäude beschädigt, in dem das lettische Honorarkonsulat untergebracht ist. Russlands Verteidigungsministerium erklärte, der Angriff in der Region Kiew habe denjenigen gegolten, die Drohnen gegen russische zivile Infrastruktur einsetzen; die ukrainische Staatsanwaltschaft hat ein Verfahren eingeleitet, um zu klären, wie die Ausstellung organisiert wurde.
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In der Nacht zum 24. Juli 2026 griffen ukrainische Drohnen Logistikkomplexe von Russlands größtem Online-Händler Wildberries bei St. Petersburg, in der Region Leningrad und im besetzten Simferopol an – der vierte derartige Angriff innerhalb einer Woche. Bei einem separaten Angriff auf das Werk Awitek in Kirow kamen laut dem Gouverneur der Region sechs Menschen ums Leben, 26 wurden verletzt. Russlands Verteidigungsministerium erklärte, es habe 571 Drohnen über 15 Regionen abgeschossen – einer der größten ukrainischen Langstreckenangriffe des Jahres.
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Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu wird Donald Trump am Dienstag, den 28. Juli, im Weißen Haus treffen, wie aus einer von Folha de S.Paulo zitierten Ankündigung des Büros des israelischen Regierungschefs hervorgeht. Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird erwartet, wodurch der Iran-Krieg und der Krieg in der Ukraine auf dieselbe Tagesordnung gesetzt werden.
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