SymbolbildSiebte Kriegsnacht: USA greifen Irans Süden an, Teheran droht mit „Offensivphase“
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Zum siebten Mal in Folge hat das US-Militär in der Nacht Ziele im Iran angegriffen, darunter Brücken, Bahnstrecken und unterirdische Waffenlager im Süden des Landes. Teheran flog Vergeltung auf US-nahe Ziele in Kuwait, Jordanien und Bahrain, wo Raketen abgefangen wurden, und meldete Explosionen nahe der Straße von Hormus. Ein Berater der iranischen Führung drohte, das Land werde von der Vergeltung in eine Offensivphase übergehen.+ mehr Blickwinkel
Das US-Zentralkommando erklärte, es setze die Angriffe fort, um Irans Streitkräfte zu schwächen; iranische Staatsmedien zeigten Schäden an Brücken, Bahnstrecken und weiterer Infrastruktur. Nahe der Straße von Hormus gerieten zwei Öltanker nach Explosionen in Brand, was die Angst vor einem Energiepreisschock verschärft. Über das Ausmaß gehen die Darstellungen weit auseinander: Le Monde berichtet unter Berufung auf Teheran von drei Toten bei Angriffen im Süden, Jordanien meldete den Abschuss von zehn Raketen, und die serbische Politika schreibt von mehreren verwundeten US-Soldaten sowie einem angeblich über Buschehr abgeschossenen US-Drohne. Al Jazeera und die Golf-Perspektive betonen die iranischen Vergeltungsschläge auf Kuwait und Bahrain, während die New York Times die regionale Ausweitung des Krieges hervorhebt. Aus Israel meldet die Presse, die USA verlegten Tankflugzeuge in die Region. Belastbare Opferzahlen fehlen weiterhin, und beide Seiten stellen den Verlauf jeweils als eigenen Erfolg dar.














