SymbolbildUSA sehen Einigung zur Wiederöffnung der Straße von Hormus nahe, während Iran auf Transitgebühren pocht
Ein US-Vertreter erklärte am Freitag, Washington erwarte innerhalb weniger Tage ein Abkommen zwischen Iran und Oman zur Wiederöffnung der kommerziellen Schifffahrt durch die Straße von Hormus. Ob Iran passierenden Schiffen Gebühren berechnen darf, ist weiterhin ungeklärt.
Was passiert ist
- Axios berichtete am Freitag, 7. August, dass der Oberste Nationale Sicherheitsrat Irans den Text noch billigen müsse.
- Das iranische Außenministerium erklärte am Mittwoch, Teheran und Maskat hätten sich auf die geografischen Details der Schifffahrtsroute geeinigt.
- Der Rahmen gilt für 60 Tage: Einlaufende Schiffe nutzen den Korridor nahe Iran, auslaufende Schiffe den nahe Oman, sagte ein hochrangiger Vertreter gegenüber Al Arabiya.
- Außenminister Marco Rubio berichtete am Dienstag von Fortschritten; Finanzminister Scott Bessent sprach am Freitag von einer Waffenruhe über 30 bis 60 Tage.
- Trump verließ am Freitag vorzeitig eine Gesprächsrunde im Außenministerium mit den Worten, er müsse einen Krieg führen.
Der Blick von außen
The National (VAE) zitiert Schifffahrtsexperten, darunter Petras Katinas vom RUSI, die davor warnen, dass jede Gebühr das im UNCLOS verankerte Recht der "unschädlichen Durchfahrt" verletzen und andere Staaten dazu ermutigen würde, in der Straße von Hormus, im Öresund oder in der Beringstraße ebenfalls Gebühren zu erheben. The Guardian berichtet, Teheran ziehe den Zeitplan bewusst in die Länge: Vizeaußenminister Kazem Gharibabadi sagte gegenüber IRNA, Atomgespräche würden erst zwei bis vier Monate nach Einigung auf die Schifffahrtsroute folgen.
Mögliche Folgen
- Ein Unterzeichnungstermin steht noch nicht fest; die Zustimmung des Obersten Nationalen Sicherheitsrats ist laut Vermittlern der letzte Schritt.
- Iran verlangt im Gegenzug für eine gebührenfreie Durchfahrt Sanktionserleichterungen, wie Quellen The National mitteilten.
- Washington bezeichnet seine Schritte als "leistungsbezogen" und lässt offen, wann die Blockade iranischer Häfen tatsächlich endet.
- Gharibabadis Zeitplan, Sanktionserleichterungen, Freigabe eingefrorener Vermögenswerte, Zusagen zur Gewaltlosigkeit, würde sich bis über die Zwischenwahlen im November hinziehen.
Iran: Tehran wants a recognised role in managing traffic through the strait plus a service fee, and treats sanctions relief and an end to the port blockade as conditions before nuclear talks.
United States: Washington expects a deal soon and says it will lift the blockade of Iranian ports once unimpeded commercial shipping resumes, with each further step tied to Iranian implementation.
Oman: Muscat is mediating and would jointly oversee the strait's shipping corridors under the interim arrangement.
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