SymbolbildGespräche über Wiedereröffnung der Straße von Hormus schreiten voran, Meerenge bleibt gesperrt
US-amerikanische, katarische und omanische Vertreter erklären, ein Abkommen zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus könnte binnen weniger Tage zustande kommen, ein Entwurf kursiert bereits. Die Wasserstraße blieb am Dienstag, dem 158. Tag des US-Iran-Kriegs, weiter für die Schifffahrt gesperrt.
Was passiert ist
- Nach dem sich abzeichnenden Modell würden Schiffe über eine von Iran kontrollierte Route in den Golf einfahren und über eine vom Oman kontrollierte Route wieder ausfahren.
- Regionale Vertreter erklärten gegenüber AP, jede Vereinbarung wäre an die Aufhebung der US-Blockade iranischer Häfen geknüpft.
- Ein Mitte Juni unterzeichnetes Memorandum scheiterte im Juli, als Schiffe ohne iranische Genehmigung nahe Oman verkehrten und Iran sie angriff.
- Die britische Behörde UKMTO meldete, ein Frachtschiff sei Montagnacht vor Oman von einem nicht identifizierten Geschoss getroffen worden, ohne den Namen des Schiffs zu nennen.
- Das Öl fiel am Dienstag, den 4. August, um 2 Prozent, Brent notierte unter 80 Dollar; über Hormus wird ein Fünftel des weltweiten Öl- und LNG-Handels abgewickelt.
Der Blick von außen
Bloomberg berichtet, Iran erwäge, europäischen Streitkräften die Minenräumung in der Meerenge zu gestatten – ein Schritt, den keine der beiden Seiten öffentlich bestätigt hat. The American Conservative verweist auf Reuters-Berichte, wonach die USA praktisch ihren gesamten Bestand an präzisionsgelenkten Langstreckenraketen und etwa die Hälfte ihrer Tomahawks verbraucht haben.
Mögliche Folgen
- Zollfragen bleiben ungeklärt: Bessent schloss eine iranische Gebühr nicht aus und sprach lediglich von „Bewegungsfreiheit“.
- Regionale Vertreter erklären, die Gespräche liefen weiter und die endgültige Vereinbarung könne eine andere Form annehmen.
- Katar und Pakistan versuchen unabhängig davon, das Waffenstillstandsmemorandum von Mitte Juni wiederzubeleben.
- Die Angriffe halten an: Die Huthis erklärten, sie hätten den Flughafen Najran in Saudi-Arabien getroffen, die Revolutionsgarden (IRGC) sollen Berichten zufolge einen US-Stützpunkt in Kuwait getroffen haben.
United States: Treasury Secretary Bessent said a deal to open the strait was possible "today or tomorrow", while Secretary of State Rubio cited progress "but not finality yet".
Iran: Denies any negotiations with Washington and says it talks only to Oman, demanding control of all inbound traffic, oversight of outbound traffic and service fees.
Weiter beteiligt