SymbolbildGeschoss trifft LNG-Tanker an der Einfahrt zur Straße von Hormus
Die britische Marineagentur UK Maritime Trade Operations meldete am Samstag zwei Vorfälle mit Tankern vor der Küste Omans. Ein Schiff war nach einem Treffer im Maschinenraum manövrierunfähig.
Was passiert ist
- UKMTO verzeichnete den ersten Bericht am Samstag, den 1. August: Ein Tanker wurde 11 Seemeilen nordöstlich von Limas Küste in Oman getroffen.
- Das Schiff meldete Schäden im Maschinenraum und erklärte sich für manövrierunfähig; keine Verletzten und keine Umweltschäden.
- Ein zweiter Kapitän meldete 21 Seemeilen nordöstlich von Khasab einen großen Wasserschwall und eine Explosion, jedoch keine Schäden.
- Bloomberg berichtet, der getroffene Tanker habe katarisches LNG geladen. UKMTO nannte nicht, wer geschossen hat.
- Lima und Khasab liegen auf der omanischen Halbinsel Musandam; etwa ein Fünftel des weltweiten Ölverbrauchs passiert die Straße.
Der Blick von außen
Reuters, verbreitet über die Hongkonger Zeitung South China Morning Post, beschreibt die beiden Vorfälle, ohne einen Angreifer zu benennen, während Bloomberg die Ladung in den Vordergrund stellt – katarisches LNG auf der Durchfahrt durch die Engstelle.
Mögliche Folgen
- Keine Partei hat sich zu den Angriffen bekannt, und keine Quelle schreibt das Geschoss einem Staat oder einer Gruppe zu.
- Unklar ist, ob der manövrierunfähige Tanker abgeschleppt werden kann und was mit seiner LNG-Ladung geschieht.
- Betreiber und Versicherer müssen entscheiden, ob sie die Durchfahrt nach einem weiteren Tag gemeldeter Angriffe fortsetzen.
- Besatzungen, die seit den am Freitag gemeldeten Angriffen auf zwei von den USA eskortierte Tanker festsitzen, sind weiterhin nicht freigekommen.
So sehen es die Lager
Iran: Tehran said on Friday it had struck two US-escorted tankers and declared the Strait of Hormuz closed.
United States: CENTCOM insists the waterway remains open and is not Iran's to control.
Weiter beteiligt