SymbolbildWeitere Tanker brennen in Hormus, Iran hält den Druck aufrecht
Iran meldet, fünf Tanker und ein Schlepper seien in der Straße von Hormus nach Minentreffern in Brand geraten. Zudem wurde ein türkischer Soldat durch Beschuss von iranischer Seite der Grenze getötet.
Am Donnerstag, 5. November, erklärten die iranischen Revolutionsgarden (IRGC), ein Tanker sei südlich der Meerenge auf eine Mine gelaufen und ein Supertanker habe beim Verlassen des östlichen Teils Feuer gefangen. Ein Schlepper, der zu Hilfe kam, brannte ebenfalls. Die iranische Armee meldete später drei weitere Tanker mit Minentreffern östlich der Meerenge. Teheran sagt, alle Schiffe hätten nicht genehmigte Routen genutzt; die Angaben stammen allein aus iranischen Medien. Unabhängig davon teilte die britische Behörde UKMTO mit, ein Tanker sei am Mittwoch um 23:20 Uhr GMT rund 50 Seemeilen nördlich von Madinat ash Shamal in Katar von zwei Projektilen getroffen worden. Der Zustand der Besatzung ist unbestätigt, niemand hat sich zu dem Angriff bekannt.
Türkischer Soldat an der Grenze getötet
Das türkische Verteidigungsministerium erklärte am Donnerstag, ein Soldat sei mutmaßlich am 31. Oktober durch Schüsse von iranischer Seite getötet worden, als Truppen illegale Grenzübertritte verhindern wollten. Vertreter beider Länder trafen sich am 3. November am Ort des Geschehens, beide Staaten haben Untersuchungen eingeleitet.
Ölpreis und Kriegsängste
Brent-Rohöl eröffnete bei 94,62 Dollar und stieg Richtung 97 Dollar, berichtet The American Conservative. Al Jazeera meldet unter Berufung auf die New York Times, nicht genannte Pentagon-Vertreter sähen die US-Streitkräfte bereit, große Kampfhandlungen wieder aufzunehmen; Katar sagt, beide Seiten prüften Vorschläge der Vermittler. Südkorea kündigte an, Schiffe zur Sicherung der Durchfahrt zu entsenden, aber keine Truppen.