Erzählfaden · 2 Ereignisse
Syrien-Israel-Gespräche
Wo das Thema steht
Syriens Präsident Ahmed al-Sharaa sagt nun, eine Sicherheitsvereinbarung mit Israel stehe kurz bevor, und erklärte gegenüber Al Jazeera, ein solches Abkommen könne den Weg zu den Abraham-Abkommen ebnen. Das verschärft die Position, die er zuvor gegenüber der russischen Agentur TASS dargelegt hatte, als er beschrieb, Syrien arbeite mit befreundeten Ländern auf ein Abkommen hin, das den seit 1948 bestehenden Kriegszustand beenden solle, während er jede Abtretung der Golanhöhen ausschloss. Bedingungen, Vermittler und ein Zeitplan bleiben unbestimmt, und die vorliegende Berichterstattung enthält bislang keine offizielle israelische Reaktion, sodass sich allein aus Damaskus' Darstellung nicht bestätigen lässt, wie nahe eine Einigung tatsächlich ist.
Parallel zur diplomatischen Schiene festigt al-Sharaas Regierung im Inland die Kontrolle über bewaffnete Kräfte: Damaskus hat laut Daily Sabah rund 9.000 ehemalige Mitglieder der von den USA unterstützten YPG in Syriens nationale Sicherheitsinstitutionen integriert, als Teil der Bemühungen, die bewaffneten Kräfte des Landes zu vereinheitlichen. Diese Eingliederung verschafft der Regierung einen stärkeren Anspruch darauf, die einzige Ansprechpartnerin für jede Sicherheitsvereinbarung mit Israel zu sein. Sie verläuft parallel zu al-Sharaas Werben um Washington, wo er Donald Trumps Entscheidung gelobt hat, Syrien von der US-Terrorliste zu streichen, sowie zu einer ungeklärten Frage in die andere Richtung: Er hat erklärt, die Zukunft der russischen Militärstützpunkte in Syrien werde noch mit Moskau verhandelt.
Syria and Israel have had no peace treaty and have been formally in a state of war since 1948, with the Golan Heights, held by Israel, the core territorial dispute between them. Ahmed al-Sharaa now leads Syria as president from Damascus and has been seeking to end the country's diplomatic and economic isolation. Part of that isolation stemmed from US sanctions and designations, including Syria's place on the American list of state sponsors of terrorism, which President Donald Trump has moved to remove. Russia, a longstanding backer of the Syrian state, maintains military bases in the country, and their status is being negotiated between Damascus and Moscow. Al-Sharaa's outreach therefore runs on two tracks at once: a possible security understanding with Israel, and a renegotiation of Syria's ties with its established partners.
Verlauf im Detail
Mittwoch, 29. Juli 2026 · GeopolitikSyrien erklärt, ein Sicherheitsabkommen mit Israel stehe kurz bevor, während es 9.000 YPG-Kämpfer eingliedert
Präsident Ahmed al-Sharaa sagte Al Jazeera, Damaskus stehe kurz vor einer Sicherheitsvereinbarung mit Israel, die den Weg zu den Abraham-Abkommen ebnen könnte. Syrien hat unterdessen etwa 9.000 ehemalige Mitglieder der von den USA unterstützten YPG in seine nationalen Sicherheitsinstitutionen integriert, als Teil der Bemühungen, die Streitkräfte des Landes zu vereinheitlichen, berichtet Daily Sabah.
Montag, 27. Juli 2026 · GeopolitikSyriens Al-Scharaa strebt Sicherheitsabkommen mit Israel an, begrüßt US-Sanktionsschritt
Syriens Al-Scharaa strebt Sicherheitsabkommen mit Israel an, begrüßt US-Sanktionsschritt
Syriens Präsident Ahmed al-Scharaa erklärte, Damaskus arbeite mit befreundeten Ländern an einem Sicherheitsabkommen mit Israel, das den seit 1948 bestehenden Kriegszustand beenden solle, sagte gegenüber TASS jedoch, Syrien werde die Golanhöhen nicht abtreten. Al Jazeera berichtete, er habe Donald Trumps Entscheidung, Syrien von der US-Terrorliste zu streichen, gelobt, während die Zukunft der russischen Militärbasen weiterhin mit Moskau verhandelt werde.