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Bota
Symbolbild: US-Wirtschaft baut 23.000 Stellen ab, Beschäftigungszahlen nach unten korrigiertSymbolbild

US-Wirtschaft baut 23.000 Stellen ab, Beschäftigungszahlen nach unten korrigiert

8 Quellen

Die US-Wirtschaft verlor im Juli 23.000 Arbeitsplätze, statt der von Ökonomen erwarteten 80.000 neuen Stellen, wie das Bureau of Labor Statistics am Freitag berichtete. Die Märkte legten zu, da Händler ihre Wetten auf eine Zinserhöhung der Federal Reserve zurückfuhren.

Was passiert ist

  • Laut BLS ging die Beschäftigung in der lokalen Verwaltung, im Bildungswesen und im Einzelhandel zurück, während sie im Gesundheitswesen weiter zunahm.
  • Die Beschäftigungszahlen für Mai und Juni wurden zusammen um 103.000 nach unten korrigiert, auf 63.000 bzw. 20.000 neu geschaffene Stellen.
  • Die Arbeitslosenquote lag bei 4,1 Prozent und veränderte sich kaum, wobei WSJ und Bloomberg dies in ihren Schlagzeilen als leichten Rückgang darstellen.
  • Die Erwerbsquote fiel auf 61,4 Prozent, 0,7 Punkte weniger als im Januar; rund 264.000 Menschen verließen im Juli den Arbeitsmarkt.
  • Das WSJ berichtet, der Dollar sei auf ein Sieben-Wochen-Tief gefallen; Bloomberg berichtet, der Yen habe um 1 Prozent zugelegt und die Kurse von Staatsanleihen seien gestiegen.

Mögliche Folgen

  • Der Weg der Fed ist offen: Das WSJ berichtet, die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung sei gesunken, Bloomberg zufolge werteten Anleihehändler die Daten als richtungsweisend.
  • Die Juli-Zahl selbst könnte in den kommenden Monaten noch revidiert werden, wie die Korrekturen für Mai und Juni zeigen.
  • Das BLS zählt 5,9 Millionen Menschen, die eine Stelle suchen, darunter 1,8 Millionen außerhalb des Vier-Wochen-Suchfensters und daher nicht als arbeitslos erfasst.
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