SymbolbildAktien erreichen Rekordstand, da USA baldigen Hormus-Deal signalisieren
Die Wall Street schloss am Dienstag auf Rekordniveau, nachdem US-Finanzminister Scott Bessent erklärt hatte, ein Abkommen mit dem Iran zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus könne kurz bevorstehen. Die Sorte Brent fiel erstmals seit fast einem Monat unter 80 US-Dollar.
Was passiert ist
- Bessent sagte gegenüber CNBC, es bestehe eine Chance auf ein Abkommen zur Öffnung der Meerenge „heute oder morgen“.
- Der S&P 500 schloss bei 7.736,52 Punkten, der Dow bei 54.085,88 Punkten, der Nasdaq stieg um 2,6 % auf 26.584,99 Punkte.
- Breitbart bezifferte den Dow-Gewinn auf über 1.000 Punkte (1,87 %), der Guardian auf 907 Punkte (1,7 %).
- Brent fiel um etwa 5 % auf nahezu 79,40 Dollar; West Texas Intermediate sank auf rund 76 Dollar.
- Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen fiel von 4,70 % auf 4,62 %, lag damit aber weiterhin über dem Vorkriegsniveau von 3,97 %.
Der Blick von außen
The Guardian führt die Rally vor allem auf die Unternehmensgewinne zurück: Palantir legte um 29,5 % zu, Caterpillar um 5,6 %, und die S&P-500-Unternehmen steuern auf ein Gewinnwachstum je Aktie von fast 50 % zu. The National (VAE) ergänzt, dass Saudi Aramco neue Exportrouten prüft, da Angriffe der Houthis die Schifffahrt im Roten Meer belasten.
Mögliche Folgen
- Bis Mittwoch wurde kein Abkommen verkündet; The Hindu berichtete, Bessent habe eine Chance auf eine Einigung bis zum 5. August gesehen.
- US-Außenminister Marco Rubio erklärte, die Gespräche mit dem Iran und Oman seien vorangekommen, ohne dass es zu einer endgültigen Einigung gekommen sei.
- Die OPEC+ vereinbarte am Sonntag, die Rohölförderung im September den sechsten Monat in Folge zu erhöhen.
- Ein Stratege sagte der National, ein Ölpreis von 100 Dollar sei nicht auszuschließen; Investoren hätten eine Eskalation noch nicht vollständig eingepreist.
United States: Washington says it is negotiating directly with Tehran and that an agreement to open the strait may be imminent, while Trump has called Iran duplicitous.
Iran: Tehran denies talks with Washington and says its only active discussions are with Oman on reopening the Strait of Hormuz.
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