SymbolbildTrump kündigt US-Iran-Gespräche nach Absage der Angriffswelle an
US-Präsident Donald Trump erklärt, er habe eine geplante Welle von Angriffen auf den Iran abgesagt und dass die Gespräche mit Teheran am Montagnachmittag beginnen. Iranische Agenturen dementieren, dass eine Einigung über die Straße von Hormus erzielt wurde.
Was passiert ist
- In einem Truth-Social-Beitrag am Samstagabend, 1. August, nannte Trump zwei Bedingungen: die vollständige Wiederöffnung von Hormus und ein Ende der iranischen Nukleardrohung.
- Im Gespräch mit Reportern an Bord der Air Force One am Sonntag setzte er keinen Termin für eine Einigung.
- Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman und Trump telefonierten am Samstag, wie The American Conservative berichtet.
- US-Beamte teilten dem israelischen Sender N12 mit, Israel habe an dem geplanten Angriff teilnehmen sollen.
- Axios berichtete, katarische Vermittler hätten separate Gespräche mit omanischen Vertretern, dem iranischen Außenminister und dem US-Gesandten Steve Witkoff geführt.
Der Blick von außen
The American Conservative ist die einzige Quelle, die den Konflikt in Tagen zählt (156 am Sonntag) und Teherans Widerspruch überhaupt wiedergibt; in der israelischen Berichterstattung fehlt beides. Zudem wird der aktuelle Streit mit einem Memorandum verknüpft, das Trump und der iranische Präsident im vergangenen Monat unterzeichnet hatten und das an der Frage von Hormus scheiterte.
Mögliche Folgen
- Ob iranische Unterhändler an der Sitzung am Montag teilnehmen und auf welcher Ebene, wird von keiner iranischen Quelle bestätigt.
- Der Umgang mit der Straße von Hormus bleibt der ungelöste Streitpunkt, an dem bereits das Memorandum des vergangenen Monats gescheitert ist.
- Da kein Termin genannt wurde, bleibt der Zeitpunkt eines erneuten Angriffs offen.
- Israels Rolle und die Zielliste bei einem wiederaufgenommenen Angriff sind ungeklärt.
United States: Trump says he held off a strike that would have been the largest since World War II because Gulf negotiators told him a deal was imminent, and that Washington can strike whenever it wants.
Iran: Iranian military officials, cited by Mehr, call Trump's claim of an agreement "nothing but a new lie", Fars says no Hormuz deal exists, and Foreign Minister Abbas Araghchi warned Iran would act "decisively" against any attack.
Israel: US officials told N12 that Israel had said there was no point in striking unless the attack hit Iranian regime targets and sites tied to the country's economy.
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