SymbolbildÖlpreis bleibt hoch, während Tankerverkehr durch Hormus stockt
Rohöl schloss den Juli etwa 24 Prozent höher, nachdem die Kämpfe zwischen den USA und dem Iran den Tankerverkehr durch die Straße von Hormus gestört hatten. Bloomberg berichtet, dass Exxon und Chevron davon ausgehen, dass die Treibstoffpreise hoch bleiben, weil Raffineriekapazitäten ausgefallen sind.
Was passiert ist
- Brent wurde zuletzt bei 90,12 US-Dollar pro Barrel gehandelt, WTI bei 84,67 US-Dollar, jeweils rund einen Dollar höher, wie Telesur berichtet.
- Mehrere Tanker kehrten aus der Meerenge um, was Betreiber zu Umleitungen veranlasste; sie transportiert normalerweise etwa 20 Prozent des weltweiten Rohöls und Gases.
- Der Verkehr durch Hormus ist seit Ende Februar, als der Konflikt zwischen den USA und dem Iran eskalierte, stark zurückgegangen.
- Nach einer Pause wurden die Angriffe auf iranische Militäranlagen wieder aufgenommen; der Iran schlug an US-Stützpunkten in Jordanien und den Golfstaaten zurück.
- Der Ölpreis fiel in der vergangenen Woche um etwa 6 Prozent, gegenüber einem monatlichen Anstieg von 24 Prozent.
Der Blick von außen
Telesur, das von außerhalb des Konflikts berichtet, führt die Preisuntergrenze auf die kommerziellen Rohölbestände der USA zurück, die sich laut der Energy Information Administration auf dem niedrigsten Stand seit 2018 befinden, und lässt Kritiker zu Wort kommen, die argumentieren, dass die Blockade und die Angriffe Washingtons die Störung verschärft hätten.
Mögliche Folgen
- Händler achten auf eine Deeskalation; Telesur zufolge hat die Diplomatie mit den militärischen Entwicklungen nicht Schritt gehalten.
- Für die Wiederherstellung der Raffineriekapazitäten wird kein Zeitrahmen genannt, sodass offenbleibt, wie lange die Preise an der Zapfsäule hoch bleiben.
- Die Treibstoffkosten werden vor den US-Kongresswahlen im November zu einem innenpolitischen Thema.
United States: The Trump administration presents its military actions as necessary to protect shipping through the strait.
Iran: Has answered strikes on its military sites with attacks on US bases in Jordan and Gulf states.
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