SymbolbildChina blockiert Softbanks Übernahme des China-Geschäfts der ABB-Robotiksparte
Chinas Behörde für die Sicherheitsprüfung ausländischer Investitionen hat Softbanks Übernahme des China-Geschäfts der ABB-Robotik untersagt, teilte ABB am Donnerstag mit. Der im Vorjahr vereinbarte 5,4-Milliarden-Dollar-Deal steht damit auf der Kippe.
Der schweizerisch-schwedische Konzern ABB teilte am Donnerstag, 5. November, mit, die chinesische Behörde für die Sicherheitsprüfung ausländischer Investitionen habe die Übernahme seines China-Geschäfts untersagt. ABB hatte im Oktober 2025 vereinbart, die Robotiksparte für einen Unternehmenswert von rund 5,4 Milliarden Dollar an den japanischen Konzern zu verkaufen. Laut ABB stehen beide Unternehmen weiter in engem Austausch und arbeiten konstruktiv an der Transaktion, zu den Folgen des Verbots für den gesamten Verkauf wollte sich ABB aber nicht äußern. Nikkei Asia nennt den Schritt Pekings jüngsten Eingriff in den Verkauf einer Schlüsseltechnologie, die New York Times ordnet ihn in eine breitere chinesische Prüfung globaler Deals ein, die Pekings Technologieambitionen berühren könnten.
Daten- und KI-Bedenken
Die Financial Times berichtet, die chinesischen Behörden fürchteten, dass Daten aus der Robotikproduktion ins Ausland gelangen und zum Training von KI-Modellen genutzt werden könnten, möglicherweise auch von OpenAI, an dem Softbank maßgeblich beteiligt ist. Laut FT ist die Sparte auf den chinesischen Markt ausgerichtet und betreibt eine Megafabrik in Pudong.