SymbolbildBritischer Ebola-Patient wird aus dem Kongo ausgeflogen
Ein Brite hat sich in der Demokratischen Republik Kongo positiv auf Ebola testen lassen und soll zur Behandlung nach Großbritannien geflogen werden. London erklärt, das Risiko für die Bevölkerung bleibe gering.
Die britische Regierung bestätigte den Fall am Donnerstag, 5. November, nachdem die BBC darüber berichtet hatte. Reuters meldete, er werde zur Spezialbehandlung medizinisch evakuiert, der Zeitpunkt war unbekannt. Der Telegraph beschreibt ihn als humanitären Helfer. Es ist die erste bestätigte Infektion eines britischen Staatsbürgers in diesem Ausbruch. Ein Regierungssprecher sagte, etablierte Verfahren seien aktiviert worden, weitere Informationen folgten.
Zahlen zum Ausbruch
Der Ausbruch wird vom Bundibugyo-Virus verursacht und wurde im Mai 2026 in der DR Kongo erklärt. Die US-CDC zählte Stand 1. November 10.563 bestätigte Fälle und 5.130 Todesfälle in fünf Ländern, davon 10.532 Fälle und 5.126 Tote in der DR Kongo.
Frühere Evakuierung aus Nigeria
Nigeria bestätigte am 20. Oktober seinen ersten Fall, einen Reisenden, der in Uganda gewesen war; der Patient wurde in die Schweiz evakuiert. Laut ECDC wurden Stand 29. Oktober 62 Kontaktpersonen beobachtet.