SymbolbildRepublikaner streiten über Schuld nach Wahlsieg der Demokraten
Die Demokraten haben bei den Zwischenwahlen am Dienstag Repräsentantenhaus und Senat gewonnen, einige Auszählungen laufen noch. Die Republikaner streiten nun über die Ursache der Niederlage.
Vizepräsident JD Vance schrieb nach der Wahl auf X, "der Grund, warum wir verloren haben, ist der Krieg" gegen den Iran, und forderte eine "ehrliche Unterhaltung". Trump räumte am Mittwoch, 4. November, ein, das stimme größtenteils, berichtet das Handelsblatt, sprach bei seinem ersten öffentlichen Auftritt aber vor allem über seine Bauprojekte in Washington. Floridas Gouverneur Ron DeSantis nannte das Ergebnis eine Zurückweisung des Präsidenten und des Kongresses, der texanische Senator Ted Cruz sprach von einem "Blutbad". Die Demokraten halten 54 von 100 Senatssitzen, ein Plus von sieben, und haben im Repräsentantenhaus mehr als 240 Sitze sicher, nötig sind 218.
Rücktritte und Streit um Hegseth
Harmeet Dhillon, Leiterin der Bürgerrechtsabteilung des Justizministeriums, trat am Donnerstag, 5. November, zurück, als erste ranghohe Beamtin des Ministeriums seit der Wahl, berichtet der Guardian. Der Liveblog der FAZ meldet in einer Überschrift die Forderung eines Republikaners nach Hegseths Amtsenthebung, während Trump sagt, Hegseth "macht einen sehr guten Job".
Rubio dementiert Abschied
Der Independent berichtete, vier oder fünf hochrangige Mitarbeiter könnten zurücktreten, um 2028 anzutreten, darunter wohl Rubio. Rubio sagte der New York Times, bis zum Ende von Trumps Amtszeit zu arbeiten sei "immer mein Plan" gewesen.
Alaska und Mississippi zählen noch
In beiden Bundesstaaten läuft die Auszählung weiter, die Demokraten könnten dort laut Handelsblatt zwei weitere Senatssitze gewinnen.