SymbolbildIran meldet Tanker auf Minen in Hormus, die USA sehen die Hauptrouten geräumt
Die Marine der iranischen Revolutionsgarden sagt, drei Tanker seien in der Straße von Hormus auf Minen gelaufen, was die USA zurückweisen. Eine frühere Ölpest hält Strände in den VAE geschlossen.
Die Marine der Revolutionsgarden erklärte am Donnerstag, 29. Oktober, drei Tanker seien binnen 24 Stunden auf einer ihrer Darstellung nach nicht autorisierten Südroute auf Minen gelaufen, explodiert und in Brand geraten. Laut der Mitteilung hatten die Schiffe Radar und Navigationssysteme abgeschaltet, Warnungen ignoriert und wurden vor der Südküste der Meerenge aufgegeben. The Hindu nennt als iranische Angabe vier brennende Tanker. Das US-Zentralkommando hatte am Mittwoch, 28. Oktober, mitgeteilt, US-Streitkräfte hätten alle international anerkannten Hauptrouten von Minen geräumt, und iranische Berichte über Minentreffer als falsch bezeichnet. Der Sprecher der Revolutionsgarden, Hossein Mohebi, entgegnete, CENTCOM solle seine Behauptung mit unabhängigen Belegen statt mit Erklärungen untermauern.
Ölpest schließt Strände in den VAE
Das Klimaministerium der VAE bestätigte die Ölpest vor Umm al-Qaiwain am Freitag, 23. Oktober, ohne das Schiff zu nennen. Internationale Seebehörden sprechen vom Supertanker Gem No 2, der am 9. oder 10. Oktober bei einem mutmaßlich iranischen Drohnenangriff getroffen wurde; damals wurden 22 indische Seeleute gerettet. Ras al-Khaimah schloss seine Strände am Samstag, Schardscha am Mittwoch sämtliche Strände.
Seoul erwägt Einsatz
Reuters berichtet, Südkorea prüfe Einsatzoptionen für die Straße von Hormus, darunter Luftfahrzeuge.