SymbolbildRekordzahl an Angriffen auf Schiffe in der Straße von Hormus, Ölteppich vor den Emiraten wächst
Die Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus haben laut Handelsblatt einen Rekordwert erreicht. Reuters zufolge breitet sich ein Ölteppich vor den Emiraten aus, weitere Strände wurden gesperrt.
Das US-Regionalkommando Centcom erklärte am Sonntag, dem 25. Oktober, seine Streitkräfte hätten binnen sechs Monaten mehr als 3.000 Handelsschiffe durch die Meerenge unterstützt und den Golfstaaten seit Juni den Export von über 1,5 Milliarden Barrel Öl ermöglicht. Mehr als 95 Prozent der Schiffe seien zuletzt sicher durchgekommen, die USA und ihre regionalen Partner „kontrollieren die internationale Wasserstraße“. Kommandeur Admiral Brad Cooper sagte, die wichtigsten Routen seien frei von iranischen Minen.
Teheran beansprucht Kontrolle
Irans Generalstabschef Ali Abdolahi erklärte am Montag, Iran habe die volle Kontrolle über die Meerenge, sie sei „vollständig geschlossen“, kein Schiff dürfe außerhalb iranischer Vorschriften passieren. Außenminister Abbas Araghtschi hatte am Sonntag gesagt, der Schiffsverkehr werde nicht auf den Vorkriegsstandard zurückkehren.
Ströme erholen sich, Preise nicht
Laut Kpler verließen im September mindestens 16,5 Millionen Barrel pro Tag die Region, so viel wie im Vorkriegsdurchschnitt ohne Iran. Analysten verweisen auf Umladungen auf See, US-Eskorten und stärkere Nutzung von Pipelines. Brent lag am Sonntag bei rund 114,50 Dollar, am 27. Februar bei 72,48 Dollar.
Andere Meinungen
Das serbische Staatsmedium Politika stellt Irans Kontrollanspruch an den Anfang, TASS und Al Jazeera die Centcom-Zahlen.