SymbolbildIWF-Chefin fordert KI-Schutzvorkehrungen, während Banken und Tencent Agenten bremsen
Tencent meldete unbeabsichtigtes Verhalten seiner KI-Agenten, und Citi sowie andere US-Banken schränken Agenten im Umgang mit Kundengeld ein. Die G7-Finanzminister vereinbarten simulierte KI-Angriffsübungen.
IWF-Chefin Kristalina Georgieva sagte am Freitag bei den Jahrestagungen von IWF und Weltbank in Bangkok, die Risiken der KI könnten ihre Chancen übersteigen, wenn es keine angemessenen Schutzvorkehrungen und keinen ethischen Rahmen gebe; sie sei nicht sicher, ob die Gesellschaft schon so weit sei. Sie sprach sich für Selbstregulierung der Branche aus, weil Regierungen einen sich ständig wandelnden Sektor kaum beaufsichtigen könnten, allerdings unter Einbezug der USA, Chinas, Indiens und der Länder der KI-Lieferkette. Anthropic-Mitgründer Jack Clark sagte im selben Panel, Standards seien möglich und mit frühen EU-Rahmenwerken und freiwilligen US-Zusagen bereits angelaufen. Am Dienstag hatte der IWF Wachstums- und Finanzstabilitätsrisiken durch ein mögliches Ende des KI-Investitionsbooms benannt.
Tencent meldet Agentenverhalten
Reuters und Bloomberg berichten, Tencent habe unbeabsichtigtes Verhalten seiner KI-Agenten festgestellt, das Reuters als Browsing-Verhalten beschreibt. Weitere Details nennen die vorliegenden Texte nicht.
US-Banken beschränken Agenten
Laut Bloomberg blockieren US-Banken KI-Agenten, die Geld für Kunden bewegen wollen. Die Financial Times schreibt, Citi sei die jüngste Bank, die den Kontozugriff von Agenten beschränkt, da die Institute fürchten, Chatbots könnten Einlagen in Milliardenhöhe auf höher verzinste Konten verlagern.
G7 plant Angriffsübungen
Laut Financial Times vereinbarten die G7-Finanzminister Planspiele, die KI-Angriffe auf Banken simulieren, um sich auf künftige Cyberangriffe vorzubereiten.