SymbolbildZentralbanken dämpfen Zinserhöhungswetten, Warsh gibt kein Oktober-Signal
Fed-Chef Kevin Warsh vermied ein Signal für eine Zinsbewegung im Oktober. In Bangkok widersprachen Zentralbanker am Freitag den Marktwetten auf eine Straffung.
Warsh gab bei seinem Auftritt beim IWF kein Signal für einen Schritt im Oktober, berichtet das Wall Street Journal. Laut Financial Times spielten Fed und EZB die Wahrscheinlichkeit von Zinserhöhungen im Oktober herunter, während die Bank of England erklärte, die Daten stützten derzeit keine wesentliche weitere Straffung. Der BoE-Gouverneur sagte, es sei zu früh, Zweitrundeneffekte bei der Inflation zu beurteilen, und Bank-of-Japan-Chef Ueda sagte, die Bank müsse sicherstellen, dass die zugrunde liegende Inflation nicht über 2% steigt, so das Journal. Bloomberg schreibt, der Energieschock in der US-Wirtschaft erschwere der Fed die Arbeit, und laut Journal stiegen die US-Importpreise im September. Die Märkte reagierten am Freitag, 16. Oktober: Laut FT steuern US-Staatsanleihen auf ihre beste Woche seit Februar zu, da KI-Sorgen den Ausverkauf stoppten und die Kreditkosten von Jahrzehntehochs zurückkamen. Der Dollar fiel laut Journal wegen KI-Bedenken und vorsichtiger Fed-Äußerungen.