SymbolbildKI-Schuldenängste erfassen von CoreWeave aus Chipwerte und US-Banken
Sorgen über schuldenfinanzierte KI-Ausgaben trafen Aktien und Anleihen von CoreWeave sowie Rechenzentrumsschulden. Die Aktien großer US-Banken steuern auf die schlimmste wöchentliche Verlustserie seit 2008 zu.
Reuters berichtet, dass CoreWeave-Aktien und -Anleihen auf deutliche Wochenverluste zusteuern, und Bloomberg sagt, der Kurseinbruch zeige eine Kluft zwischen KI-Angst und KI-Gier. Das Wall Street Journal meldet, dass US-Aktien am Freitag fielen, weil Kreditsorgen den Techsektor belasteten. Reuters' Morning Bid hatte eine kurze Ruhe nach dem CoreWeave-Schock vermerkt und gefragt, wie lange sie anhält.
Rechenzentrumsschulden unter Druck
Die Financial Times berichtet, Anleger würden Rechenzentrumsanleihen abstoßen, und abgesagte Börsengänge häuften sich. Entscheidungen der australischen Gruppen Firmus und AirTrunk hätten die Sorgen über den KI-Kreditrausch verstärkt.
Chip-Ausverkauf dauert an
Bloomberg zufolge hat der längste Chip-Ausverkauf seit 2006 Leerverkäufern 32 Milliarden Dollar eingebracht. Am Donnerstag, 15. Oktober, hatte die Talfahrt Asien erreicht: Südkoreas KOSPI fiel um 7,6 Prozent, Japans Nikkei um knapp 5 Prozent, nach einem US-Ausverkauf wegen heißer September-Inflationsdaten und Zweifeln an der Rentabilität von Rechenzentren.
Banken beschaffen Geld
Bloomberg berichtet, die Bank of America habe sich nach einer turbulenten Woche am Markt für erstklassige Anleihen Geld besorgt.