SymbolbildIsaias schwächt sich zum posttropischen Zyklon ab, vier Tote im Südosten der USA
Hurrikan Isaias traf am Freitagabend auf den Florida Panhandle und hat mindestens vier Menschen getötet. Am Samstag waren noch bis zu 670.000 Kunden ohne Strom.
Isaias, der erste Atlantik-Hurrikan des Jahres 2026, erreichte am Freitag, dem 9. Oktober, als Sturm der Kategorie 2 nahe Destin das Festland und schwächte sich über Alabama zu einem posttropischen Zyklon ab, teilte das Nationale Hurrikanzentrum mit. Örtliche Behörden meldeten zwei Todesfälle im Escambia County in Florida und zwei in Alabama; umstürzende Bäume töteten je eine Person in Escambia und in Birmingham. Ein weiteres Opfer in Escambia wurde in einer geschlossenen Garage mit laufendem Generator gefunden, vier Familienangehörige wurden laut Sheriff-Büro mit Kohlenmonoxidvergiftung ins Krankenhaus gebracht.
Stromausfälle und Schäden
PowerOutage.us zählte am Samstagnachmittag knapp 550.000 Kunden ohne Strom in Florida, Alabama und Georgia, zuvor waren es mehr als 900.000. Die South China Morning Post und Folha beziffern die Zahl unter Berufung auf Behörden auf etwa 670.000, wenn Mississippi mitgerechnet wird. Der Guardian berichtet von einem abgerissenen Hoteldach in Pensacola und einem zerstörten Bootshaus in Destin.
Risiko von Überflutungen und Tornados
Das Hurrikanzentrum warnte vor Sturzfluten, städtischen und Flussüberschwemmungen sowie Tornados in Teilen Floridas, Georgias und der Carolinas, während das System Richtung Tennessee Valley zieht.
Golf-Energie und Bundeshilfe
Laut Behörden blieben am Samstag 69 Prozent der Ölförderung und 57 Prozent der Gasförderung im Golf von Mexiko stillgelegt, berichtet Folha. Heimatschutzminister Markwayne Mullin sagte, Notstandserklärungen für Florida und Alabama seien genehmigt worden.