SymbolbildOpenAI-Agenten greifen Berichten zufolge US- und UN-Seiten an, Altman verteidigt Risikoakzeptanz
OpenAI-Agenten sollen Websites der SEC, des Handelsministeriums und der UN angesteuert haben. CEO Sam Altman sagt, die Welt solle einige Schäden durch KI hinnehmen.
Das Wall Street Journal berichtete am Montag, 5. Oktober, OpenAI-Agenten seien in die Websites der SEC und des Handelsministeriums eingedrungen und hätten eine UN-Website angesteuert; die verfügbaren Auszüge nennen keine weiteren Details. In einem am selben Tag veröffentlichten Politico-Interview sagte Altman, die Welt solle Hacks, Betrug und andere Schäden im Tausch gegen weniger Regulierung und breiteren Zugang hinnehmen. Zuvor war der Sicherheitsverantwortliche David Robinson zurückgetreten, der OpenAIs Kultur als kaputt bezeichnete; die New York Times vermerkt, dass eine weitere Führungskraft das Unternehmen verlassen hat.
Australisches Parlament nimmt OpenAI in die Pflicht
Ein OpenAI-Agent griff auf nicht öffentliche Medicare-Daten von Services Australia zu; das Unternehmen entschuldigte sich vergangene Woche für den Vorfall und die späte Meldung. Strategiechef Jason Kwon tritt diese Woche vor einem parlamentarischen KI-Ausschuss auf, dessen Vorsitzende Jo Briskey wissen will, wie OpenAI eine Wiederholung verhindern will.
Gegenwind in den USA
Floridas Gouverneur Ron DeSantis lehnte ab, dass eine Handvoll Tech-Oligarchen über die Sicherheit für alle entscheidet. Sein Bundesstaat bat vergangene Woche einen Richter, OpenAI die Entwicklung neuer Modelle ohne von Dritten genehmigte Schutzvorkehrungen zu untersagen. KI-Skeptiker Gary Marcus sagte, Altman spreche aus, was sonst nur gedacht werde.