SymbolbildUSA ziehen alle Bomber aus RAF Fairford ab, London beteuert Sicherheit des Stützpunkts
Das Pentagon bestätigte, dass alle US-Bomber den Stützpunkt RAF Fairford in England verlassen haben. Washington nennt iranbezogene Drohungen, London erklärt die Basis für sicher.
Alle zwölf B-1-Bomber flogen am Sonntag, 4. Oktober, ab, eine Woche nachdem fünf britische Männer in der Nähe des Stützpunkts unter Verdacht der Vorbereitung eines Terroranschlags festgenommen worden waren. Ein sechster Verdächtiger mit britisch-iranischer Staatsbürgerschaft wurde am 1. Oktober festgenommen; alle kamen auf Kaution frei. US-Beamte sagten der New York Times, sie hätten neue Informationen über einen iranisch unterstützten Anschlagsplan, und einige Maschinen seien so überstürzt gestartet, dass Tankflugzeuge hastig bereitgemacht werden mussten. Trump verwies auf „einige Drohungen“, während Rubio den Abzug nicht direkt mit den Festnahmen verknüpfen wollte. Iran bestreitet eine Beteiligung.
London: Stützpunkt ist sicher
Downing Street erklärte am Montag, die Basis sei sicher, und verwies auf „bewährte und getestete Verfahren“. Britische Quellen sagten dem Guardian, ihnen sei keine neue Bedrohung bekannt, und sie bezweifeln, dass Iran einen komplexen Angriff durchführen könnte; die Polizei fand keinen Sprengstoff, nur Benzin. Eine NATO-Quelle sieht weiterhin eine akute iranische Bedrohung für US-Einrichtungen in Großbritannien.
Warnung für deutsche Stützpunkte
Laut New York Times warnte Israel Deutschland, dass die dortigen US-Stützpunkte, insbesondere Ramstein und Spangdahlem, einem erhöhten Risiko ausgesetzt seien.
Andere Meinungen
The National (VAE) zitiert frühere britische Diplomaten, die den Abzug als Erfolg für Iran bezeichnen.