SymbolbildEmirate werfen Iran Angriffe auf Tanker in Hormus vor
Die Emirate werfen Iran vor, am Donnerstagabend zwei Adnoc-Schiffe in der Straße von Hormus angegriffen zu haben. Teheran erklärt, kein Schiff dürfe ohne seine Erlaubnis passieren.
Das Außenministerium in Abu Dhabi teilte mit, die Adnoc-Schiffe seien am Donnerstagabend, 13. August, getroffen worden, verletzt worden sei niemand, und forderte Iran auf, die Meerenge wieder zu öffnen. Ein Tanker derselben Gesellschaft war bereits am 8. August angegriffen worden. Irans zentrales Militärhauptquartier erklärte gegenüber Tasnim, kein Schiff könne die Straße ohne Erlaubnis der Streitkräfte sicher passieren.
Blockade und wirtschaftliche Isolierung
Finanzminister Scott Bessent kündigte beispiellose Isolierungsmaßnahmen und eine fortgesetzte Blockade der iranischen Häfen an, nachdem Trump am Mittwoch die 'totale Kontrolle' über die Meerenge beansprucht hatte; Irans Armee nannte das eine Lüge. Vizepräsident JD Vance bezeichnete billiges Öl als vorrangiges Kriegsziel.
Neuer Flugzeugträger für erschöpfte Besatzung
Die USS George Washington hat die Straße von Malakka erreicht, um die USS Abraham Lincoln abzulösen, die seit mehr als 240 Tagen auf See ist; CENTCOM wies Berichte zurück, wonach Soldaten über Bord gesprungen seien.
CIA zweifelte an Ankara-Komplott
Die Washington Post berichtete am Mittwoch, die US-Geheimdienste hätten die israelische Warnung vor einem iranischen Anschlagsplan gegen Trump beim NATO-Gipfel im Juli in Ankara als wenig belastbar eingestuft.
Raketen schnell wieder aufgebaut
Israelische Verteidigungsbeamte sagten der Jerusalem Post, Irans Raketenproduktion habe sich seit dem Kriegsende im April weit schneller erholt als erwartet.
Andere Meinungen
Le Monde und FAZ führen mit der Darstellung Abu Dhabis; The American Conservative gibt Teherans Gegendarstellung über Tasnim wieder.