SymbolbildSechste Nacht: USA weiten Angriffe auf den Süden Irans aus, Teheran beschießt Golfstaaten
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In der sechsten Nacht in Folge griff das US-Militär Brücken, einen Flughafen und Infrastruktur im Süden Irans an und enterte im Golf von Oman einen Tanker, um die Hafenblockade durchzusetzen. Der Iran flog Gegenschläge auf US-nahe Ziele in Kuwait, Bahrain und Katar, wo Drohnen und Raketen abgefangen wurden. Über die Zahl der Toten und den zivilen oder militärischen Charakter der Ziele gehen die Angaben weit auseinander.+ mehr Blickwinkel
Das Pentagon erklärte die jüngste Angriffswelle für beendet und bezeichnete die Ziele als rein militärisch, um iranische Nachschubrouten zu unterbrechen, wie auch das Wall Street Journal und die FAZ berichten. Iranische Staatsmedien, Xinhua und Al Jazeera sprechen dagegen von Angriffen auf Zivilinfrastruktur, von getroffenen Brücken, einem Bahnhof und Stromausfällen sowie von mindestens sieben Toten und 16 Verletzten. In der Hafenstadt Bandar Abbas und nahe Buschehr, wo das einzige aktive Atomkraftwerk steht, wurden Explosionen gemeldet. Teheran reagierte mit Angriffen auf die Golfstaaten: Kuwait meldete 32 abgefangene Drohnen, herabfallende Trümmer lösten nach Angaben von Al Jazeera und B92 Brände aus. Russische und serbische Staatsmedien wie TASS und Politika berichten betont über die Zerstörung von Brücken und mögliche US-Pläne für Schläge gegen die unterirdische Atomanlage Pickaxe. Westliche Quellen wie BBC und Le Monde betonen die Ausweitung der Ziele tiefer ins Landesinnere, während das Weiße Haus laut Politico weiter einen Deal für möglich hält. Einig sind sich alle Lager, dass die Straße von Hormus nicht vollständig gesperrt ist, der Iran aber mit einer Blockade auch am Roten Meer droht.














