SymbolbildAusverkauf bei US-Staatsanleihen treibt Renditen über 5 Prozent und belastet Aktien
Die Renditen US-amerikanischer Staatsanleihen haben laut Bloomberg die Marke von 5 Prozent überschritten, und das Wall Street Journal berichtet von einem sich vertiefenden Ausverkauf, der Aktien belastete. Die Zinserhöhungswetten schwankten nach neuen Inflationsdaten.
Das Wall Street Journal berichtete am Sonntag, dem 4. Oktober, die Renditen von US-Staatsanleihen seien vor neuen Konjunkturdaten auf frische Höchststände gestiegen, und US-Aktien seien bei einem sich vertiefenden Ausverkauf gefallen. Zudem meldete die Zeitung stark steigende Hypothekenzinsen und schrieb, die Schuldenemission von Paramount über 52 Milliarden Dollar zeige, wie höhere Zinsen die US-Unternehmen träfen. Am Montag schrieb das Blatt, der Ausverkauf bei Staatsanleihen habe nach einer kurzen Atempause wieder eingesetzt. Die Financial Times fragte, was den angeschlagenen Staatsanleihemarkt beleben könnte, während Bloomberg berichtete, Anleger im Carry-Handel mit Schwellenländern hielten daran fest, obwohl die US-Renditen über 5 Prozent stiegen.
Zinswetten schwanken
Am Montag meldete das Wall Street Journal, Gold-Futures seien wegen Wetten auf Zinserhöhungen der Fed um 3 Prozent gefallen. Später berichtete es, Gold sei gestiegen, da schwächere Inflationsdaten als erwartet diese Wetten dämpften.
Frankreich im Blick
Bloomberg veröffentlichte am Sonntag einen Beitrag mit der These, Macrons zehn Jahre an der Macht hätten Frankreich zum schwächsten Glied Europas gemacht.