Lula gewinnt vierte Amtszeit, Bolsonaro erkennt Niederlage nicht an
Lula hat die Stichwahl in Brasilien am Sonntag mit 51,79 zu 48,21 Prozent gewonnen. Flávio Bolsonaro lehnt das Ergebnis ab und kündigt einen Antrag auf Annullierung an.
Geopolitik
Lula hat die Stichwahl in Brasilien am Sonntag mit 51,79 zu 48,21 Prozent gewonnen. Flávio Bolsonaro lehnt das Ergebnis ab und kündigt einen Antrag auf Annullierung an.
Geopolitik
Der Real und brasilianische Aktien sind am Montag nach Lulas Wiederwahl gefallen, auf die sich Anleger nicht eingestellt hatten: Sie hatten auf einen Sieg Bolsonaros gesetzt. Der Handel wurde kurzzeitig ausgesetzt, Aktienverkäufe im Umfang von 6 Milliarden Dollar platzten, und Analysten fürchten einen fiskalischen Absturz in seiner letzten Amtszeit.
Wirtschaft
Lula hat die Stichwahl in Brasilien am Sonntag mit 51,79 zu 48,21 Prozent gegen Flávio Bolsonaro gewonnen. Bolsonaro räumte die Niederlage nicht ein und will mit seinen Anwälten die Annullierung beantragen.
Geopolitik
Brasilien wählt am Sonntag in einer Stichwahl zwischen Präsident Lula und Senator Flávio Bolsonaro, die letzten Umfragen sehen beide gleichauf. Fast 159 Millionen Menschen sind wahlberechtigt.
Geopolitik
Brasilien wählt am Sonntag in einer Stichwahl zwischen Präsident Lula und Senator Flávio Bolsonaro, Umfragen zeigen ein Kopf-an-Kopf-Rennen.
Geopolitik
Lulas Kampagne erklärt, er akzeptiere die Bedingungen von Flávio Bolsonaro für eine gegenseitige Offenlegung von Finanzdaten. Die Stichwahl findet am Sonntag statt.
Geopolitik
Laut einer Quaest-Umfrage liegt Flávio Bolsonaro vier Tage vor der Stichwahl am Sonntag einen Punkt vor Lula. Beide Lager wenden sich an das Wahlgericht, um den Gegner auszuschalten.
Geopolitik
Lula bietet an, das Bankgeheimnis für sich und seine Familie aufzuheben, wenn Flávio Bolsonaro vor der Stichwahl am Sonntag dasselbe tut.
Geopolitik
Präsident Luiz Inacio Lula da Silva und Senator Flavio Bolsonaro lieferten sich am Sonntag, eine Woche vor der Stichwahl, ihre erste direkte Fernsehdebatte mit scharfen Angriffen. Laut Reuters zeigen Umfragen, dass Bolsonaros Vorsprung vor Lula geschrumpft ist.
Geopolitik
Die erste Debatte der beiden Kandidaten begann am Sonntag auf Band, eine Woche vor der Stichwahl am 25. Oktober. Laut Le Monde will Flávio Bolsonaro im Falle seiner Wahl die Demarkierung neuer Indigenengebiete einschränken sowie die Produktion von Pestiziden und den Bergbau fördern.
Geopolitik
Das Lager von Präsident Lula wirft Meta Wahleinmischung vor, nachdem Inhalte seiner Kampagne in den sozialen Netzwerken des Konzerns eingeschränkt wurden, berichtet Le Monde. Die Stichwahl gegen den rechtsextremen Flávio Bolsonaro findet am 25. Oktober statt, nachdem Lula ihm in der ersten Runde unterlegen war, so die Financial Times.
Geopolitik
Laut einer Datafolha-Umfrage liegt Flávio Bolsonaro vor der Stichwahl noch in diesem Monat mit 47 Prozent vor Lula mit 45 Prozent, bei den gültigen Stimmen mit 51 zu 49 Prozent. Lula unterstützt nun eine Senkung des Strafmündigkeitsalters auf 16 Jahre, eine Kehrtwende, die laut The Guardian viele als verzweifelten Wahlkampfschachzug sehen.
Geopolitik
Brasiliens Kongress hat das Ende der Sechstagewoche beschlossen, ein Kernprojekt von Präsident Lula; die Abstimmung im Senat fand am Mittwochabend statt, berichten die Financial Times und Folha de S.Paulo. Laut Reuters sammelt Bolsonaro vor der Stichwahl zahlreiche Unterstützungserklärungen.
Geopolitik
Lulas Wahlkampfteam kündigte laut Politika Beschwerden bei Wahl- und Regulierungsbehörden wegen mutmaßlicher Einmischung von Meta an; Meta weist die Vorwürfe als unbegründet zurück. Flávio Bolsonaro lag in der ersten Runde am 4. Oktober vorn, und laut Le Monde hätte er bei einem Sieg in der Stichwahl die Mehrheit der Richter am Obersten Gerichtshof auf seiner Seite; The Hindu zufolge senkte Lulas Regierung vor der Abstimmung die Treibstoffpreise.
Geopolitik
Ein Richter des brasilianischen Obersten Gerichts ordnete die Festnahme von Eduardo Bolsonaro an, der in den USA lebt, wenige Wochen vor der Präsidentschafts-Stichwahl. Eine erste Umfrage sieht Flávio Bolsonaro bei 52 Prozent und Lula bei 48 Prozent, was El País als technisches Unentschieden bezeichnet.
Geopolitik
Der rechtsextreme Kandidat Flávio Bolsonaro will die Verfassung reformieren, um Brasilien zu „redemokratisieren“, berichtet El País; er tritt später in diesem Monat in der Stichwahl gegen Präsident Lula an. Am Mittwoch forderten acht demokratische Abgeordnete des US-Repräsentantenhauses von Außenminister Marco Rubio Erklärungen zum Entzug des Diplomatenvisums einer Botschafterin, berichtet Folha de S.Paulo.
Geopolitik
Flávio Bolsonaro gewann am Sonntag die erste Runde mit 47,03 % gegen 45,16 % für Lula. Die Stichwahl findet am 25. Oktober statt.
Geopolitik
Der rechte Senator Flávio Bolsonaro gewann am Sonntag den ersten Wahlgang der brasilianischen Präsidentschaftswahl mit rund 47 % gegen 45 % für Präsident Lula. Die beiden treten am 25. Oktober in einer Stichwahl an.
Geopolitik
Brasiliens Währung und Aktien stiegen am Montag, nachdem Flávio Bolsonaro im ersten Wahlgang vor Lula lag, berichten Reuters und Nikkei Asia. Die Financial Times schreibt, Anleger hielten den Rechtspolitiker eher als Präsident Lula für fähig, rasche Ausgabenkürzungen durchzusetzen.
Wirtschaft
Der rechte Senator Flávio Bolsonaro lag am Sonntag mit rund 47 zu 45 Prozent vor Präsident Lula. Beide treten am 25. Oktober in der Stichwahl gegeneinander an.
Geopolitik
Petrobras hat Hinweise auf Erdöl vor der Amazonasmündung entdeckt, Teil eines seit mehreren Jahren umstrittenen Megaprojekts, wie Le Monde berichtet. Präsident Luiz Inacio Lula da Silva unterstützt die Bohrungen und argumentiert, Brasilien brauche die Einnahmen aus Kohlenwasserstoffen, um seine Transition zu finanzieren.
Wirtschaft
Eine neue Umfrage sieht Präsident Lula vor Flávio Bolsonaro, doch der Abstand ist vor der Präsidentschaftswahl in Brasilien kleiner geworden, wie Al Jazeera am Samstag berichtete. Bloomberg hatte einen Tag zuvor über den schrumpfenden Vorsprung berichtet.
Geopolitik
Das brasilianische Justizministerium ordnete nach dem Suizid einer Jugendlichen an, Live-Übertragungen auf der Plattform zu stoppen, wie Le Monde am Mittwoch berichtete. Alessandro Barreto, Koordinator der Abteilung für Cyberkriminalität im Ministerium, sprach von „schrecklichen Versäumnissen bei der Moderation“.
Technologie
Das Handelsblatt berichtet, dass die Abholzung im Amazonasgebiet auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren gefallen ist. Laut Bloomberg hat sich der Druck über die Grenze nach Bolivien verlagert, wo der Waldverlust zunimmt.
Wirtschaft
Der Lebensmittelpreisindex der UN stieg im Juli auf 131,1 Punkte und erreichte damit den höchsten Stand seit mehr als drei Jahren, teilte die FAO am Freitag mit. Hitzewellen, der Krieg in der Ukraine und die Eskalation am Golf trieben die Kosten für Getreide, Zucker und Pflanzenöl in die Höhe.
Wirtschaft
Ein Beamter des US-Außenministeriums erklärte am Dienstag, Washington habe das Visum der brasilianischen Botschafterin in den Vereinigten Staaten widerrufen, Monate vor den Wahlen in Brasilien. Präsident Luiz Inácio Lula da Silva bezeichnete den Schritt laut Global Times als unverantwortlich.
Geopolitik
Das US-Außenministerium hat das Visum des brasilianischen Botschafters in den Vereinigten Staaten annulliert, was der Guardian als Vergeltung für die Weigerung der Lula-Regierung beschreibt, Donald Trumps nominierten Botschafter in Brasília zu bestätigen. Ein Beamter erklärte, der Widerruf bedeute nicht, dass der Botschafter ausgewiesen werde, wie Al Jazeera berichtete.
Geopolitik
Brasiliens Arbeiterpartei nominierte Präsident Luiz Inácio Lula da Silva, 80, bei ihrem Parteitag für die Wahl im Oktober, mit Vizepräsident Geraldo Alckmin erneut als Running Mate. Lula sagte am Sonntag, er sei 'in bester Verfassung', und stellte das Rennen gegen Flávio Bolsonaro als Kampf um nationale Souveränität gegen ausländische Interessen dar und verwies dabei auf die Verbindungen der Familie Bolsonaro zu US-Präsident Donald Trump.
Geopolitik
Bei der Welt-AIDS-Konferenz in Rio de Janeiro dreht sich alles um Hilfsgelder, die ausbleiben, vor allem von der Trump-Regierung, berichtete die FAZ am Samstag. Die Zahl der Neuinfektionen steige, obwohl das Virus eigentlich unter Kontrolle gehalten werden könnte, so das Blatt.
Geopolitik
Brasiliens Regierung beantragte laut Breitbart Konsultationen bei der Welthandelsorganisation wegen der neuen Zölle, die Washington auf brasilianische Waren verhängt hat. Indien blieb von den härtesten US-Zollmaßnahmen wegen „Zwangsarbeit“ verschont, während ein umfassenderes Handelsabkommen weiterhin ungeklärt bleibt, und Trump erklärte laut TASS, er sei nicht bereit, das 2018 von ihm unterzeichnete USMCA-Abkommen zwischen den USA, Mexiko und Kanada zu verlängern.
Wirtschaft
Brasilien berief seinen Botschafter in Buenos Aires zu Konsultationen zurück, nachdem der argentinische Präsident Javier Milei erneut verbale Angriffe gegen Präsident Luiz Inácio Lula da Silva und einen brasilianischen Richter richtete, wie Reuters, Bloomberg und Daily Sabah berichteten. Le Monde berichtete, Brasília habe zudem den argentinischen Botschafter einbestellt und Mileis Äußerungen hätten sich auch gegen Mexiko und die US-Demokratische Partei gerichtet.
Geopolitik
Senator Flávio Bolsonaro, Sohn des früheren Präsidenten Jair Bolsonaro, sollte laut Daily Sabah am Samstag als Präsidentschaftskandidat der Liberalen Partei bestätigt werden. Zudem verweigerten brasilianische Behörden zwei hochrangigen US-Vertretern die Visa, aus Sorge, sie könnten Zweifel an der Sicherheit der elektronischen Wahlsysteme des Landes säen, berichtet die New York Times.
Geopolitik
Washington verhängte am Freitag, den 24. Juli 2026, um 0:01 Uhr neue Zölle von 10 bis 12,5 Prozent gegen mehr als 60 Volkswirtschaften – in dem Moment, in dem der vorherige einheitliche 10-Prozent-Zoll auslief. Das Weiße Haus stützte die Maßnahmen auf Section 301 des Handelsgesetzes von 1974 sowie auf den Vorwurf, die betroffenen Länder würden Verbote von mit Zwangsarbeit hergestellten Waren nicht durchsetzen. Handelspartner von der EU über China bis Brasilien und Australien protestierten, und US-Kleinunternehmen reichten noch am selben Tag Klage ein.
Wirtschaft
Brasilien schloss sich dem in der vergangenen Woche von China ins Leben gerufenen Bündnis für künstliche Intelligenz an, der mit 29 Gründungsstaaten in Shanghai ansässigen World AI Cooperation Organization, berichtet Folha de S.Paulo. Der Schritt erfolgt, während der brasilianische Kongress sein eigenes nationales Rechtsrahmenwerk für künstliche Intelligenz verschiebt.
Technologie
Indigene Anführer an der Grenze zwischen Brasilien und Peru berichteten dem Guardian, maskierte Bewaffnete einer organisierten Verbrecherbande seien in Häuser eingedrungen und hielten ihre Gemeinden als Geiseln. Als Reaktion wurde eine Delegation nach Brasília entsandt; die Schilderungen beruhen auf Aussagen lokaler Anführer und sind nicht unabhängig bestätigt.
Geopolitik
Präsident Lula will den Hafen von Pecém im brasilianischen Nordosten zu einem großen Exportzentrum für grünen Wasserstoff machen, berichtet Le Monde. Die Region produziert bereits reichlich erneuerbare Energie.
Technologie