SymbolbildChinesische E-Autos erreichen trotz EU-Zöllen neue Verkaufsrekorde in Westeuropa
Chinesische Hersteller erreichten in Westeuropa neue Verkaufshöchststände, obwohl die EU-Zölle in Kraft sind, berichtete die Global Times am Montag. US-Medien führen die Verschiebung auf die Folgen des Krieges für die Kraftstoffkosten und auf den Absturz deutscher Marken in China zurück.
Die staatsnahe Global Times schrieb am Montag, 10. August, chinesische Elektroautos verkauften sich in Westeuropa auf Rekordniveau, während die EU-Zölle weiter gelten. Sie erklärte den Vorsprung mit dem Entwicklungstempo: Chinesische Hersteller stellten eine batterieelektrische Plattform in 21 Monaten fertig. Als Beleg für die Exportreichweite verwies das Blatt auf den Auftritt von BYD, XPeng, AVATR und JAC Motors bei einer Messe in Tiflis Mitte Juni. Zahlen zu Absatz oder Marktanteilen in Westeuropa nannte der Bericht nicht.
Kriegsökonomie im Hintergrund
Das Wall Street Journal schrieb am selben Tag, der Krieg helfe chinesischen Elektroautos dabei, den weltweiten Automarkt umzuwälzen. Zugänglich ist nur der Anriss, deshalb lassen sich Mechanismus und Zahlen hinter dieser Aussage hier nicht wiedergeben.
Mercedes stoppt den Rückgang in China nicht
Bloomberg berichtete am Dienstag, selbst Mercedes könne den Rückgang deutscher Autos in China nicht aufhalten. Auch dieser Text liegt nur als Anriss vor, Absatzzahlen sind ihm daher nicht zu entnehmen.
Andere Meinungen
Die Global Times führt den Erfolg auf das chinesische Entwicklungstempo zurück und erwähnt weder den Krieg noch die Verluste europäischer Marken, während die US-Medien Wall Street Journal und Bloomberg die Kriegslage und den deutschen Rückzug in China ins Zentrum rücken.