SymbolbildUSA nennen Chinas Naturreservat am Scarborough-Riff einen Griff nach Fanggründen
Das US-Außenministerium wirft China vor, mit einem ausgerufenen 'nationalen Naturreservat' am Scarborough-Riff philippinische Fischer von ihren angestammten Fanggründen fernzuhalten. Am Samstag erklärte es, es weise Pekings Durchsetzungsversuche zurück.
In einer Erklärung vom Samstag, 8. August, sagte Sprecher Tommy Pigott, China nutze 'zweifelhafte ökologische und rechtliche Vorwände, gestützt auf Zwang', um seine weitreichenden Ansprüche voranzutreiben, und nannte die Durchsetzung destabilisierend für den weiteren indopazifischen Raum. Washington erklärte, es stehe an der Seite seines Verbündeten Philippinen. Außenminister Marco Rubio hatte den Einsatz von Wasserwerfern gegen philippinische Schiffe im Juli beim ASEAN-Treffen in Manila verurteilt und gesagt, die USA würden ihre Verbündeten nicht im Stich lassen.
Fischereiverbot und Wasserwerfer
China veröffentlichte vergangene Woche neue Verwaltungsregeln für das Gebiet, die Fischerei und Bergbau ohne vorherige Genehmigung untersagen, wie Politika berichtete. Sie folgten auf Zwischenfälle im Juli: Die philippinische Küstenwache teilte am 24. Juli mit, chinesische Schiffe hätten Wasserwerfer gegen ihre Boote am Riff eingesetzt.
Ein in Den Haag zurückgewiesener Anspruch
China kontrolliert das Riff, weniger als 241 Kilometer vor der philippinischen Küste, seit einer Konfrontation 2012 faktisch; Manila hält an seinem Anspruch fest. Der Ständige Schiedshof wies Pekings 'Neun-Striche-Linie' weitgehend als rechtswidrig zurück, doch China nahm an dem Verfahren nicht teil.
Andere Meinungen
Al Jazeera ordnet die Rüge in Washingtons eigene Interessen ein und verweist darauf, dass sich die USA regelmäßig für ihre asiatischen Verbündeten zu Wort melden. Chinesische Medien fehlen unter den Quellen.