SymbolbildBerichte beleuchten Erschöpfung der US-Munitionsvorräte, während Iran-Feldzug pausiert
Neue Berichte von Reuters, CBS und CNN legen dar, wie stark die US-Bestände an Raketen und Abfangflugkörpern nach 159 Tagen der Kampagne gegen Iran gesunken sind. Parallel dazu laufen Gespräche zwischen Iran und Oman über eine Wiederöffnung der Straße von Hormus.
Was passiert ist
- CNN berichtete am Dienstag, den 4. August, dass die USA fast 80 Prozent ihrer THAAD-Abfangflugkörper und etwa die Hälfte ihres Patriot-Bestands verbraucht haben.
- Von Reuters, CBS und CNN zitierte Quellen berichten, dass praktisch alle ATACMS und Precision Strike Missiles aufgebraucht sind; Tehran Times ergänzt, dass fast die Hälfte der US-Tomahawks verbraucht sei.
- Von CNN und Reuters zitierte Analysten veranschlagen den Wiederaufbau der Bestände bei aktuellen Produktionsraten auf drei bis fünf Jahre.
- Tehran Times datiert den Beginn der gemeinsamen US-israelischen Kampagne, genannt Operation Epic Fury, auf den 28. Februar.
- Kpler zählte am 4. August acht Durchfahrten durch die Straße von Hormus, gegenüber zehn am Sonntag; Brent blieb unter 80 Dollar.
Der Blick von außen
Die FAZ, die von außerhalb des Krieges berichtet, stellt iranische Taktiken statt amerikanischer Bestände in den Vordergrund: koordinierte Salven, manövrierfähige Raketen und Angriffe auf Radarsysteme, die zunehmend die US-amerikanische und die Luftverteidigung der Golfstaaten durchdringen. Sie verweist auf einen iranischen Raketenangriff auf Ziele in Jordanien, Kuwait und Bahrain am 16. Juli.
Mögliche Folgen
- Ob Washington an den Hormus-Gesprächen beteiligt ist, ist umstritten: Axios bejaht dies, iranische Vertreter bestreiten es.
- Kein Datum, keine Bedingungen und kein Durchsetzungsmechanismus für eine Übergangsvereinbarung zur Meerenge sind in den Quellen genannt.
- Das Pentagon hat keine Bestandszahlen veröffentlicht; die Angaben von CNN und Reuters stützen sich auf anonyme Quellen.
- Die Erschöpfung der Patriot-Bestände wird von CNN mit etwa der Hälfte beziffert, in den von Tehran Times zitierten CSIS-Daten mit bis zu 65 Prozent.
United States: Trump reports very good discussions with Tehran and says the strait will open soon, threatening to hit Iran hard if it backs out; Hegseth rejects reports of an acute munitions shortage.
Iran: Tehran presents the pause as proof that US force failed, says the Hormuz talks have nothing to do with Washington, and blames US threats for the delay with Oman.
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