SymbolbildTrump sagt, er bevorzuge eine Einigung, während USA und Iran die Bedingungen für Hormus neu formulieren
Trump erklärte am Mittwoch bei einer Kundgebung in Nevada, er würde lieber eine Einigung mit dem Iran erzielen, als Menschen zu töten. Vermittler formulieren das Memorandum vom Juni zur Straße von Hormus neu; CNN beziffert die Chance auf eine Einigung bis Freitag auf 50 Prozent.
Was passiert ist
- TASS datiert den Beginn des US-israelischen Krieges gegen den Iran auf den 28. Februar; am 17. Juni folgte ein Memorandum.
- Die USA nahmen in der Nacht zum 8. Juli groß angelegte Angriffe wieder auf und warfen Teheran vor, die Hormus-Vereinbarungen verletzt zu haben.
- Pakistan übermittelt Botschaften zwischen Washington und Teheran; Katar und Oman bringen Vorschläge zwischen beiden Seiten voran.
- Axios berichtet über einen 60-tägigen Übergangsplan: einlaufende Schiffe passieren nördlich durch iranische Gewässer, auslaufende südlich durch omanische Gewässer, ohne Gebühren.
- Der Brent-Rohölpreis fiel am Mittwoch unter 79 US-Dollar, erstmals seit Juli unter die Marke von 80 Dollar.
Der Blick von außen
Daily Sabah stellt fest, dass Trump keines der zu Kriegsbeginn gesetzten Ziele erreicht hat: die Zerschlagung des iranischen Atomprogramms, die Eindämmung seiner Fähigkeit, regionale Rivalen anzugreifen, und die Schaffung von Bedingungen, unter denen die Iraner ihre klerikalen Machthaber stürzen könnten. Politika berichtet über seine Behauptung in Las Vegas, iranische Offizielle hätten ihn angerufen, um einen geplanten Massenangriff zu stoppen – ein Kontakt, den Teheran nach seinen Angaben bestreitet.
Mögliche Folgen
- CNN berichtet, die iranische Delegation umfasse keine Mitglieder der Revolutionsgarde (IRGC), die den Details zustimmen müssten.
- Finanzminister Scott Bessent erwartet eine Einigung binnen ein bis zwei Tagen; Außenminister Marco Rubio sagt, es gebe „noch keine endgültige Klärung“.
- Der Entwurf sieht die Minenräumung in der Mittelspur der Straße innerhalb von 30 Tagen vor, die 60-Tage-Frist könnte später verlängert werden.
- Irans langjährige Forderung, die Kontrolle über die Wasserstraße mit Oman zu teilen, bleibt ungeklärt.
United States: Washington says negotiations are progressing and prefers an agreement, but threatens to hit Iran hard if it backs out again.
Iran: Tehran denies direct talks with Washington, says it negotiates only with Oman on transit, and blames US threats for the delay.
Weiter beteiligt