SymbolbildHegseth weist Berichte über Munitionsknappheit zurück, nachdem von erschöpften US-Raketenbeständen berichtet wurde
Pentagon-Chef Pete Hegseth wies am Mittwoch Berichte zurück, wonach zentrale US-Munitionsbestände auf gefährlich niedrige Stände gesunken seien. Reuters hatte einen Tag zuvor berichtet, die Armee habe im fünfmonatigen Krieg mit dem Iran „praktisch alle“ ihrer weitreichenden Präzisionsraketen verbraucht.
Was passiert ist
- Reuters berief sich am Dienstag, den 4. August, auf drei mit den Daten vertraute Personen; die Quellen wollten nicht sagen, wie viele Raketen noch übrig sind.
- Bei den Waffen handelt es sich um ATACMS und Precision Strike Missiles, Boden-Boden-Systeme, die jeweils mehr als 1 Million Dollar kosten.
- CNN berichtete, die USA hätten fast 80 Prozent ihrer THAAD-Abfangraketen und etwa die Hälfte ihrer Patriot-Bestände verbraucht.
- Trump hatte den Krieg im Februar gemeinsam mit Israel begonnen und einen kurzen Konflikt vorausgesagt.
- Das CENTCOM habe aus US-Militärbeständen anderswo in der Welt nachgeliefert, sagte eine vierte Quelle gegenüber Reuters.
Der Blick von außen
Die South China Morning Post ergänzt die Einschätzung von Analysten, wonach solche Raketen auch in einem etwaigen Konflikt mit China eine Rolle spielen würden. Die russische Staatsagentur TASS stellt die Luftabwehr-Abfangraketen in den Vordergrund statt der Boden-Boden-Bestände der Armee, die im Mittelpunkt des Reuters-Berichts stehen.
Mögliche Folgen
- Ob erschöpfte Bestände neue Angriffe einschränken: Reuters-Quellen zufolge könnte Trump stärker auf riskantere bemannte Bombenmissionen zurückgreifen müssen.
- AP berichtete Ende Juli, der Vorsitzende der Vereinigten Generalstäbe, Dan Caine, habe Trump mitgeteilt, dass die Bestände eine weitere Eskalation gegen Teheran begrenzen.
- Quellen befürchten, dass sinkende Vorräte die US-Abschreckung gegenüber Russland und China schwächen; Analysten bezweifeln, dass die Rekordproduktion einen langwierigen Krieg tragen würde.
United States: Hegseth calls the reporting untrue, Trump says the US has "far more munitions than anyone in the world", and the Pentagon says forces can execute anywhere.
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