SymbolbildAstraZeneca führte Gespräche über 400-Milliarden-Dollar-Fusion mit Bristol Myers
AstraZeneca und Bristol Myers Squibb erörterten einen Zusammenschluss im Wert von rund 400 Milliarden Dollar, wie die Financial Times am Sonntag berichtete. Keines der beiden Unternehmen hat die Gespräche bestätigt.
Was passiert ist
- Reuters berichtete am selben Tag über die Gespräche und berief sich dabei auf eine einzelne Quelle sowie dieselbe Bewertung.
- Bloomberg schrieb am Montag, den 3. August, AstraZeneca habe die Fusion „geprüft“, in der Vergangenheitsform.
- Alle sechs Berichte stützen sich auf nicht namentlich genannte Quellen; keiner zitiert eines der beiden Unternehmen.
- Ein Zusammenschluss dieser Größenordnung wäre Berichten zufolge eine der größten Fusionen der Pharmabranche überhaupt.
- Keine Quelle nennt einen Preis pro Aktie, eine Deal-Struktur oder einen Zeitplan.
Der Blick von außen
Das Handelsblatt ist das einzige Medium, das die Konstellation einordnet, und bezeichnet Bristol Myers Squibb als amerikanischen Rivalen von AstraZeneca. Die britischen und US-Berichte schildern die Gespräche ohne diese nationale Rahmung.
Mögliche Folgen
- Ob die Gespräche andauern oder bereits beendet sind, ist unklar: Die Berichte verwenden unterschiedliche Zeitformen.
- Keines der Unternehmen hat sich öffentlich geäußert; eine Stellungnahme oder ein Dementi würde die Berichte klären.
- Konditionen, Struktur und die Gründe beider Seiten für die Gespräche sind bislang nicht bekannt.