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Bota
Symbolbild: Erdrutsch in Chongqing: Zahl der Todesopfer steigt auf 51Symbolbild

Erdrutsch in Chongqing: Zahl der Todesopfer steigt auf 51

2 Quellen

Die Behörden in Chongqing im Südwesten Chinas erklärten am späten Donnerstagabend, dass 51 Leichen aus dem Erdrutsch geborgen worden seien, der vor zwei Wochen einen Teil des Kreises Pengshui unter sich begrub. Zehn Menschen werden noch vermisst. Zehn Personen wurden lebend geborgen, mehr als 1.100 Anwohner wurden evakuiert. Die Such- und Bergungsarbeiten dauern an, obwohl Rettungskräfte bereits vergangene Woche erklärt hatten, keine Lebenszeichen mehr festzustellen.

Was passiert ist

Der Erdrutsch ereignete sich am Freitag, den 17. Juli, im Kreis Pengshui in Chongqing im Südwesten Chinas, als ein Berghang auf eine Siedlung an einem Flussufer stürzte. Er riss mehrere Wohngebäude am Fuß des Hangs mit sich und begrub andere unter Felsbrocken und Schlamm, wie die South China Morning Post berichtete. Unter Berufung auf die Einsatzleitung der Rettungskräfte meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua, dass 51 Menschen tot aufgefunden und bestätigt worden seien und zehn weiterhin vermisst würden – eine Bilanz, die die lokalen Behörden am späten Donnerstag, den 30. Juli, veröffentlichten. In einer Erklärung der Behörden von Pengshui hieß es, zehn Menschen seien gerettet und mehr als 1.100 Anwohner in Sicherheit gebracht worden. Drohnenaufnahmen zeigten Rettungskräfte, die einer Masse aus Gestein und Schlamm gegenüberstanden, die auf eine Wohn- und Geschäftsstraße gestürzt war, wobei die Trümmer mehrere hundert Meter bedeckten. Seit der Katastrophe wurden mehr als 1.080 Rettungskräfte und 2.300 Ausrüstungssätze eingesetzt.

Der Blick von außen

Die einzigen verfügbaren Berichte stammen von der Hongkonger South China Morning Post und der staatsnahen Festland-Zeitung Global Times, wobei beide dieselben Zahlen der offiziellen Einsatzleitung der Rettungskräfte übernehmen. Es gibt keine unabhängige Bestätigung der Opferzahlen, und keines der beiden Medien liefert eine Darstellung darüber, was den Einsturz ausgelöst hat.

Mögliche Folgen

Die am späten Donnerstag verkündete korrigierte Zahl erhöht die bestätigten Todesopfer auf 51, während zehn Menschen weiterhin vermisst werden, sodass die Zahl der Toten mit dem weiteren Abräumen der Trümmer noch steigen kann. Rettungskräfte hatten bereits eine Woche zuvor erklärt, keine weiteren Lebenszeichen festgestellt zu haben, dennoch wurde die Bergungsaktion mit vollem Einsatz fortgeführt. Als nächste Schritte nennen die offiziellen Erklärungen die fortgesetzte Suche nach den Vermissten sowie die Versorgung der mehr als 1.100 evakuierten Anwohner. Zur Ursache des Einsturzes liegt den Quellen zufolge noch kein offizielles Ergebnis vor.

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