SymbolbildIran bietet Öffnung der Straße von Hormus in zwei Tagen an, Trump hält Angriffsoption offen
Iran erklärt, die Straße von Hormus binnen zwei Tagen wieder öffnen zu können, wenn die USA seine Forderungen erfüllen. Trump hält die Option von Angriffen offen.
Der Sprecher des Außenministeriums, Esmaeil Baghaei, sagte am Montag, 2. November, Irans Sieben-Punkte-Plan sei verkürzt worden und lasse sich binnen zwei Tagen umsetzen. Teheran fordert vor Atomgesprächen ein Ende der US-Blockade, freigegebene Vermögenswerte, Erleichterungen bei den Ölsanktionen und eine Waffenruhe an allen Fronten. Trump hatte den Plan im September abgelehnt. Präsident Masoud Pezeshkian sagte, der Oberste Führer habe der Regierung "gewisse Befugnisse" für die Gespräche übertragen.
Entwurf zirkuliert
Ein mit den Gesprächen vertrauter Beamter sagte, Irans Unterhändler seien am Sonntag abgereist, ein Entwurf werde herumgereicht. Die FT berichtet von Streit über die Reihenfolge der Schritte und über Irans 440 kg hochangereichertes Uran, das Washington ins Ausland schaffen will und Teheran nicht abgeben will.
Netanjahu drängt Trump
Axios berichtete, Netanjahu habe Trump am Samstag gedrängt, gleich nach den US-Zwischenwahlen am Dienstag anzugreifen; ein US-Beamter sagte der FT, Trump sei "noch nicht so weit". Bei einer Kundgebung in Iowa sagte Trump am Sonntag laut Le Monde, die USA müssten Iran irgendwann einen "Vorschlaghammer"-Schlag versetzen.
Golfstaaten in Sorge
Auf einer Sicherheitskonferenz in Manama, die am 1. November endete, sagte ein hochrangiger emiratischer Vertreter im Namen der Golfstaaten, eine neue Konfrontation liege nicht im Interesse der Region, man müsse mit dem Schlimmsten rechnen.