SymbolbildMeta plant 95-Milliarden-Dollar-Kapitalaufnahme, KI-Finanzierungssorgen belasten Neocloud-Aktien
Meta will bis zu 95 Milliarden Dollar Eigenkapital für den KI-Ausbau aufnehmen, während Schuldensorgen KI-Cloud-Aktien belasten.
Meta plant eine Kapitalaufnahme von rund 95 Milliarden Dollar, berichtet das Handelsblatt von der Wall Street am Montag, 26. Oktober: etwa 22,5 Milliarden Dollar über Class-A-Aktien, 12,5 Milliarden über Vorzugsaktien und rund 60 Milliarden über ein späteres At-the-Market-Programm für neue stimmrechtslose Class-C-Aktien. Laut Briefing geht Meta davon aus, dass AMD, Broadcom und Nvidia jeweils bis zu fünf Milliarden Dollar der Class-A-Aktien übernehmen könnten. Die Summe liegt deutlich über den zuletzt diskutierten 40 bis 50 Milliarden Dollar, was das Handelsblatt als Zeichen dafür liest, dass Meta seine KI-Pläne beschleunigt. Sie könnte zudem eine Verschiebung der KI-Finanzierung von Schulden hin zu Eigenkapital signalisieren, was den Anleihemarkt entlastet, den Wettbewerb um Anlegergeld aber verschärft.
Neocloud-Aktien rutschen ab
Reuters berichtet, eine Warnung von Musk habe Neocloud-Aktien getroffen, während die Schuldensorgen wuchsen; Musk warnte vor einem "Guppy-Level-Sterben" bei KI-Cloud-Firmen. Bloomberg nennt den Kurseinbruch bei CoreWeave ein Warnsignal für den breiteren Aktienmarkt und meldet, Bitcoin sei unter 80.000 Dollar gefallen, als der KI-bezogene Ausverkauf sich vertiefte.
SpaceX sichert Chip-Finanzierung
SpaceX hat laut Bloomberg und Reuters mit Apollo eine Chip-Finanzierung über 40 Milliarden Dollar für KI-Chips vereinbart.