SymbolbildSaudische, türkische und pakistanische Vertreter treffen Iran, während die USA angeblich einen Schlag vorbereiten
Hochrangige Vertreter Saudi-Arabiens, der Türkei und Pakistans haben am Montag in Teheran verhandelt, um ein Wiederaufflammen des Krieges zu verhindern. CNN berichtet zugleich, US-Streitkräfte könnten Iran binnen 96 Stunden nach einem Befehl angreifen.
Saudi-Arabiens Verteidigungsminister Prinz Khalid bin Salman, Pakistans Armeechef Asim Munir und der türkische Geheimdienstchef Ibrahim Kalin trafen am Montag, 26. Oktober, Irans Präsidenten Masoud Pezeshkian, wie die Financial Times berichtet. Es war das erste Treffen der Staaten des im August geschlossenen Mekka-Verteidigungspakts mit Iran als Gruppe. Das saudische Außenministerium erklärte, Ziel sei Deeskalation und die Öffnung von Verhandlungskanälen, während Irans Außenamtssprecher sagte, die Gespräche könnten ein erster Schritt zu regionalen Sicherheitsmechanismen sein.
Bereitschaft der USA zum Schlag
Zwei US-Beamte sagten CNN am Sonntag, 25. Oktober, die US-Streitkräfte könnten binnen 96 Stunden nach einem Befehl angreifen. Präsident Trump habe keine endgültige Entscheidung getroffen, ein Angriff könne nach den Zwischenwahlen erfolgen, berichtet die Jerusalem Post unter Berufung auf CNN.
Netanjahu und die Wahl in Israel
TASS berichtet unter Berufung auf CNN, Netanjahu habe versucht, Trump vor der israelischen Wahl am Dienstag für einen gemeinsamen Schlag zu gewinnen, und sei abgewiesen worden. Eine israelische Quelle sagte, Generalstabschef Eyal Zamir habe US-General Dan Caine gesagt, ein Angriff würde den Wahlen schaden.
Oman schlägt regionalen Pakt vor
Omans Außenminister Badr Albusaidi forderte laut Guardian einen Nichtangriffspakt der sechs Golfstaaten, Irans und des Irak, in dem die USA nicht mehr der wichtigste Sicherheitsgarant wären.