SymbolbildMoonshot beschränkt Hacking-Fähigkeiten des neuen Kimi-Modells
Das chinesische KI-Start-up Moonshot AI hat die Angriffsfähigkeiten im Cyberbereich seines neuen Modells Kimi K3.1 Pro nach eigenen Angaben begrenzt. Es verkündete den Schritt am Samstag vor dem Hintergrund der Sorge, KI könne Cyberangriffe einfacher und billiger machen.
Moonshot entfernte nach eigenen Angaben Daten mit Bezug zur Cybersicherheit aus den Trainingsdatensätzen, ohne die allgemeine Programmierfähigkeit des Modells zu beeinträchtigen. Das Pekinger Unternehmen erklärte, es wolle keine Open-Weight-Modelle veröffentlichen, die die absolute Grenze der Cyber-Fähigkeiten erweitern. Kimi K3.1 Pro bezeichnet es als sein leistungsfähigstes Open-Weight-Modell, trainiert mit drei Billionen Parametern; die Gewichte sollen bis zum 4. November veröffentlicht werden, sodass externe Entwickler das Modell auf eigenen Systemen ausführen und verändern können. Die chinesische Regierung hatte vergangene Woche Exportkontrollen vorgeschlagen, die die Ausfuhr von KI-Technologie zur Erzeugung und Veränderung von Schadsoftware verbieten und KI-Werkzeuge zur Schwachstellensuche einschränken würden, berichtet das Handelsblatt.