SymbolbildStarlink-Geschwindigkeit in der Ukraine wiederhergestellt, Musk wirft Kiew Verstoß gegen Nutzungsbedingungen vor
Die Ukraine meldet, Starlink und Starshield liefen nach mehr als einer Woche Drosselung wieder mit normaler Geschwindigkeit. Elon Musk sagt, das ukrainische Militär habe gegen die Nutzungsbedingungen von Starlink verstoßen.
Am Samstag, 24. Oktober, erklärte das ukrainische Verteidigungsministerium, die Geschwindigkeiten seien wiederhergestellt, die Verbindung sei stabil bei über 400 km/h. Seit dem 14. Oktober waren die Terminals oberhalb von etwa 160 km/h ausgefallen, was nach Angaben ukrainischer Stellen die Drohnenabwehr behinderte und zur Absage von Einsätzen führte. Präsident Selenskyj sagte, die Wiederherstellung habe über Nacht begonnen und sei am Samstagmorgen ausreichend gewesen. Zuvor hatte er sowohl die US-Regierung als auch SpaceX verantwortlich gemacht und darauf verwiesen, dass die Beschränkungen nur die Ukraine betrafen. Das Wall Street Journal berichtete, Donald Trump habe Musk am 21. Oktober gebeten, die Beschränkungen aufzuheben.
Musk gibt Ukraine die Schuld
Musk schrieb auf X, das ukrainische Militär habe Starlink für offensive Drohnenangriffe genutzt und diese Lücke sei vergangene Woche geschlossen worden, Belege nannte er nicht. Starshield sei ein anderes System und werde von der US-Regierung kontrolliert. Weder Musk noch Washington haben die Verantwortung für die Drosselung übernommen, hält der Guardian fest.
Waffenruhe in Oleschky und Gespräche
Eine lokale Waffenruhe zur Evakuierung von Zivilisten aus dem besetzten Oleschky soll am 27. Oktober beginnen, doch Moskau und Washington nennen unterschiedliche Starttermine. Laut FAZ sind Friedensgespräche in Abu Dhabi geplant, und Le Monde berichtet, Selenskyj habe direkte Verhandlungen mit Russland unter US-Vermittlung für November bestätigt.