SymbolbildAcht Außenminister warnen vor neuen Angriffen auf Iran, Schiffsattacken bei Hormus nehmen zu
Europäische und nahöstliche Außenminister warnten in Istanbul, erneute US-israelische Angriffe auf Iran würden den Krieg ausweiten. Ein Gesandter Trumps, Mike Waltz, sagte laut Financial Times, Washington sei auf eine lange Pattsituation eingestellt.
Der türkische Außenminister Hakan Fidan empfing am Freitag, 23. Oktober, sieben Amtskollegen aus Europa und dem Nahen Osten in Istanbul, erstmals in dieser Runde. Fidan sagte, ein neuer Angriff auf Iran würde den Krieg ausweiten, und nur Diplomatie führe aus ihm heraus. Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot erklärte, eine erneute Eskalation brächte nur Verlierer; die acht Staaten vereinbarten regelmäßige Treffen. Zudem forderten sie ein Ende der Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien und die Wiederöffnung der Straße von Hormus.
Washington hält sich die Option offen
Die New York Times berichtete am Mittwoch unter Berufung auf US-Beamte, US-amerikanische und israelische Streitkräfte hätten Pläne für Angriffe nach den Zwischenwahlen am 3. November ausgearbeitet. Bei einer Kundgebung in Florida sagte Trump, die USA könnten ein weiteres kleines „Epic Fury“ starten, so hieß die frühere Operation.
Iran droht mit Angriffen auf Golf-Kabel
Zwei hochrangige iranische Sicherheitsvertreter sagten Reuters, Teheran habe detaillierte Pläne, Unterseekabel im Golf anzugreifen, falls die USA und Israel erneut zuschlagen, und wolle Reparaturen verhindern.
Streit um Angriffe bei Hormus
Laut Reuters erreichten die Schiffsangriffe in der Meerenge im Oktober einen Rekord. Die Marine der Revolutionsgarden meldete über IRNA, vier Tanker seien über Nacht getroffen worden und in Brand geraten. Trump nannte solche Berichte erfunden und sagte, es passiere mehr Öl die Meerenge als vor dem Krieg.