SymbolbildMassenpanik an Durga-Puja-Pavillon in Kolkata fordert mindestens 17 Tote
Bei einer Massenpanik während eines plötzlichen Regens an einem Pavillon eines Hindu-Festes in Kolkata sind am Samstag mindestens 17 Menschen gestorben. Die Polizei nahm Veranstalter des Pavillons fest.
Das Gedränge ereignete sich am Abend des Samstags, 17. Oktober, als Menschen vor einem Pavillon in der Hauptstadt Westbengalens während des Durga-Puja-Festes bei einsetzendem Regen Schutz suchten. NDTV, zitiert von Reuters, und die New York Times meldeten 17 Tote, Westbengalens Regierungschef Suvendu Adhikari nannte dagegen 19 Tote und 25 Verletzte. Unter den Toten war ein siebenjähriges Mädchen. Ein hochrangiger Polizeibeamter sagte der AFP, eine Durchsage habe Unruhe ausgelöst, die Menge vor dem Pavillon habe gedrängelt, gezogen und nach vorn gedrängt, dann seien Menschen gestürzt und niedergetrampelt worden.
Untersuchung und Festnahmen
Adhikari kündigte ein Sonderermittlungsteam unter Leitung eines Richters des High Court an. Die Polizei nahm einige Organisatoren des Pavillons, private Sicherheitskräfte und diensthabendes Personal fest und prüft Mängel bei Menschenlenkung und Sicherheit.
Hilfen und Schließungen
Premierminister Narendra Modi nannte das Unglück betrüblich, sein Büro kündigte 200.000 Rupien für die Familien der Toten und 50.000 Rupien für jeden Verletzten an. Die Behörden rieten mehreren der meistbesuchten von rund 3.500 Pavillons in Kolkata, vorübergehend zu schließen.