SymbolbildG20-Minister warnen vor Renditen und Währungsschwankungen, Iran-Krieg hält Energie teuer
G20- und G7-Finanzminister trafen sich in Bangkok, während der Energieschock des Iran-Kriegs auf Anleiherenditen und Treibstoffversorgung durchschlägt. Der IWF nennt einen langen Krieg das größte Risiko für den Nahen Osten.
Japans Finanzministerin Satsuki Katayama sagte am Donnerstag, 15. Oktober, Japan habe bei den G20- und G7-Treffen in Bangkok Sorgen über Marktschwankungen geäußert, da die langfristigen Zinsen steigen und die Währungen schwanken. Laut Reuters sieht der IWF einen langen Krieg und erneute Störungen als größtes Risiko für die Region, während Bloomberg berichtet, der Fonds halte die Wirkung wegen saudischer Puffer und Energiealternativen dort für abgefedert. Reuters und das Wall Street Journal melden außerdem, TotalEnergies erwarte wegen des Konflikts einen Gewinnsprung.
Deutschlands Gasrechnung
Der Großhandelspreis für Gas ist auf 87 Euro je Megawattstunde gestiegen, fast das Dreifache des Vorkriegsniveaus, berichtet die FAZ. Berlin subventioniert das Tanken bis Ende Dezember erneut, obwohl viele Ökonomen es teuer und unzielgenau nennen, und ein Entwurf sieht eine Umlage für strategische Gasreserven vor.
Kerosin in Frankfurt knapp
Niedrigwasser im Rhein und Pipeline-Reparaturen verknappen das Kerosin am Frankfurter Flughafen. Lufthansa lässt Flugzeuge vorsorglich zusätzlichen Treibstoff mitführen und rechnet nicht mit Streichungen, Betreiber Fraport erwartet keine Beeinträchtigung des Betriebs.